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Kim Chi-ha

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Kim Chi-ha (2002)
Kim Chi-ha (2002)
Kim Chi-ha (2002)

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Kim Chi-ha, nach ad-hoc-Umschrift auch Kim Ji-ha, (* 4. Februar 1941 in Mŏkp'o in der Provinz Süd-Chŏlla; † 8. Mai 2022 in Wonju<ref name="yonhap_220508">Poet and democracy activist Kim Ji-ha dies at 81. In: en.yna.co.kr. Yonhap News Agency, 8. Mai 2022, abgerufen am 22. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kim Ji-ha aka Kim Chi-ha).</ref>) war ein südkoreanischer Schriftsteller.<ref name="naver_kim_chiha">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: people.search.naver.com. Naver, 21. Mai 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Juli 2021; abgerufen am 22. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kim Ji-ha aka Kim Chi-ha).</ref><ref name="krc">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Korean Romanization Converter. In: roman.cs.pusan.ac.kr. AI Lab (Pusan National University) and Nara Info Tech Co., Ltd, abgerufen am 22. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), verschiedene Umschriften und amtlich empfohlene Schreibung der Name {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) aka Kim Jiha, […]).</ref>

Leben[Bearbeiten]

Sein bürgerlicher Name ist Kim Yŏng-il (Hangeul {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Hanja {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Während der Mittelschule bekam sein Vater in Wonju eine Arbeitsstelle und Kim wechselte die Schule. Nach dem Abschluss an der Chungdong Oberschule in Seoul begann er 1959 an der Seoul National University Ästhetik zu studieren. Ein Jahr danach wurde das Fach Ästhetik in die geisteswissenschaftliche Fakultät verlegt. In der neuen Fakultät nahm er an einer Theatergruppe teil und beteiligte sich bald an der Studentenbewegung. Aus diesem Grund verlief seine Studienzeit nicht geradlinig, er wurde beurlaubt, wieder immatrikuliert, unbefristet ausgeschlossen und wieder aufgenommen. Besonders 1964 beteiligte er sich an der Demonstration gegen die unterwürfige Diplomatie des Park Chung-hee-Regimes gegenüber Japan, wurde verhaftet und musste vier Monate im Sŏdaemun-Gefängnis verbringen. Die 1970er Jahre waren für ihn die heftigste und schwerste Zeit. Nach seinem Debüt mit Der Weg der gelben Erde 1969 wurde er mehrmals wegen seiner Veröffentlichungen verurteilt, z. B. im Zusammenhang dem Fall der Fünf Banditen‚ dem Fall Vulgärsprache‚ dem Fall des demokratischen Studentenbunds und dem Fall 1974. Insgesamt verbrachte er sieben Jahre im Gefängnis.<ref name="lti_korea_01">Author Database: Kim Chi-ha. Author’s name : Kim Ji-ha ( 1941 ~ ). In: eng.klti.or.kr. LTI Korea – Literature Translation Institute of Korea, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Februar 2014; abgerufen am 22. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Wegen des angeblichen Verstoßes gegen das Nationale Sicherheitsgesetz und der Anstiftung zum Bürgerkrieg wurde er sogar zum Tode verurteilt. Sein Fall avancierte zum internationalen Skandal und führte zu einer weltweiten Bewegung für seine Amnestie. 1975 entschied die Afro-Asiatische Schriftstellerkonferenz ihm den Lotus-Preis zu verleihen und schickte an Präsident Park einen Brief, in dem sie die Freilassung Kims forderte.

Dank der von in- und ausländischen Intellektuellen geführten, anhaltenden Protestaktionen wurde er schließlich 1980 freigelassen. Ein Jahr danach erhielt er den Lotus-Preis und gleichzeitig den Bruno-Kreisky-Preis für seine Verdienste um die Menschenrechte. Im selben Jahr wurde er auch vom World Congress of Poets mit dem Preis als The Great Poet gekrönt. 22 Jahre nach der Veröffentlichung des ersten Gedichtbandes publizierte er 1982 Mit brennendem Durst. Es folgten mehrere Bände wie Fünf Banditen, Erin, Schwarzer Berg, weißes Zimmer, Zum Sternfeld hinaufblickend und Die Qual der Mitte.

Nach seiner Freilassung begann er die Lehre des Altertums und die traditionelle koreanische Kultur neu zu interpretieren und trieb die geistige Bewegung für Zusammenleben und Frieden voran, die ein neues Licht der Zivilisation und eine Alternative sucht. Dieser Wandel des Denkens von Kim Chi-ha, das als Philosophie des Lebens bezeichnet werden kann, wurde in den Essaybänden Leben, Plädoyer für Ongchi, Geliebte und in der Schrift Netzmasche von der Lebensbewegung konkret zum Ausdruck gebracht. Seine "Philosophie des Lebens" entwickelte sich weiter zur Yullyŏ-Lehre und "Bewegung für den neuen Menschen". Die wissenschaftliche Gesellschaft Yullyŏ wurde von ihm gegründet.<ref name="lti_korea_02">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)DB: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ( 1941 ~ ) – „Author DB: Kim Chi-ha ( 1941 ~ )“. In: klti.or.kr. LTI Korea – Literature Translation Institute of Korea, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. November 2013; abgerufen am 22. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Arbeiten[Bearbeiten]

Koreanisch[Bearbeiten]

Gedichtbände[Bearbeiten]

  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Gelbe Erde) Seoul: Hanŏlmungo, 1970
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Mit brennendem Durst) Seoul: Ch'angjak-kwa pip'yŏng, 1982
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Schwarzer Berg, weißes Zimmer) Seoul: Pundosa, 1986
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Erin 1, 2) Seoul: Silch'ŏn munhaksa, 1986
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Regenwolke am trockenen Tag) 1988
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Zum Sternenzelt hinaufblickend) Seoul: Sol, 1989
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Leben) Sol, 1992
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Die Qual der Mitte) Seoul: Sol, 1994
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Großerzählung, Im Süden 1, 2, 3, 4, 5) Seoul: Sol, 1994
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Blume und Schatten – 100 Lyrik) Seoul: Silch'ŏn munhaksa, 1999
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Die Sehnsucht nach Menschlichem) Miraesa, 2002
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Nomaden- und Einsiedlerleben) Ch'angbi, 2004

Essaybände[Bearbeiten]

  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Themen Kim Chi-has) Hwanam, 2003
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Weg des Lebens und des Friedens) Munhak-kwa chisŏngsa, 2005

Übersetzungen[Bearbeiten]

Deutsch[Bearbeiten]

  • Blütenneid (Wallstein, 2005) ISBN 978-3-89244-985-0
  • Mit brennendem Durst: Gedichte und Prosa (R. Seewann Verlag, 1976)
  • Aufgehen der Knospe (Abera, 2006) ISBN 978-3-934376-66-3
  • Die gelbe Erde und andere Gedichte (Suhrkamp Verlag, 1983) ISBN 978-3-518-11059-1
  • Leben / Weißes Zimmer / Ausschlüpfen / Mit brennendem Durst / Geschafft (in: die horen, Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik, 41 Jg., 4/96)

Englisch[Bearbeiten]

  • Heart‘s Agony-Selected Poems Chiha (Buffalo/New York. White Pine Press, 1995)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2011 – Minsesang
  • 2006 – Manhae Preis
  • 2005 – Preis für das beste Gedicht und Dichtkunst
  • 2003 – Kongch'o Literaturpreis
  • 2002 – Taesan Literaturpreis
  • 2002 – Manhae Literaturpreis
  • 2002 – Chŏng Chi-yong Literaturpreis
  • 1981 – Preis für neue Dichter der internationalen Dichtergemeinschaft, Bruno-Kreisky-Preis
  • 1975 – Lotus Sonderpreis der Asiatisch-Afrikanischen Autorengemeinschaft

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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