Kinburn-Halbinsel
| Kinburn | ||||||
| Datei:Kinburn map ukr.png Karte der Halbinsel Kinburn | ||||||
| Geographische Lage | ||||||
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| Koordinaten | 46° 31′ N, 31° 46′ O
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| Gewässer 1 | Dnepr-Bug-Liman | |||||
| Gewässer 2 | Jahorlyzkyj-Bucht | |||||
| Länge | 40 km | |||||
| Breite | 10 km | |||||
| Fläche | 179 km² | |||||
| Datei:"Пташиний базар" на Кінбурнській косі.jpg Möwen auf der Kinburn-Nehrung | ||||||
Die Kinburn-Halbinsel ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine zwischen der Jahorlyzkyj-Bucht des Schwarzen Meeres im Süden und dem Dnepr-Bug-Liman im Norden gelegene Halbinsel im Süden der Ukraine.
Geographie[Bearbeiten]
Die Halbinsel ist etwa 40 km lang, bis zu 10 km breit und hat eine Fläche von etwa 180 km².
Im Nordwesten der Halbinsel befindet sich die Kinburn-Nehrung. Ihr gegenüber auf der anderen Seite des Kinburn-Kanal liegt die Küste des ukrainischen Festlandes mit der Hafenstadt Otschakiw.<ref name="Encyclopedia">Kinburn-Halbinsel in der Enzyklopädie der modernen Ukraine, abgerufen am 26. Juli 2015 (ukrainisch).</ref>
Der Westteil der Halbinsel gehört administrativ zum Rajon Mykolajiw der Oblast Mykolajiw, der Ostteil zum Rajon Skadowsk der Oblast Cherson. Auf dem Gebiet der Oblast Mykolajiw liegen die Dörfer Pokrowka, Wassyliwka und Pokrowske, auf dem Gebiet der Oblast Cherson das Dorf Herojske.
Flora und Fauna[Bearbeiten]
Auf der Halbinsel sind mehr als 600 Pflanzenarten, von denen viele endemisch sind, beheimatet. Die Fauna umfasst 45 Arten von Säugetieren, 30 Vogelarten, darunter viele seltene, 74 Fischarten und etwa 4000 unterschiedliche Insektenarten.<ref name="Encyclopedia" />
Eines der Naturwunder der Halbinsel ist das Orchideenfeld von Pokrowske, eines der größten Orchideenfelder Europas. Teile der Halbinsel stehen unter Naturschutz, die Nehrung gehört zum ukrainischen Nationalpark Bilobereschja Swjatoslawa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine 29. September 2014 ( vom 4. März 2016 im Internet Archive), abgerufen am 26. Juli 2015 (ukrainisch).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Die Halbinsel erhielt ihren Namen von der im 16. Jahrhundert erbauten und heute zerstörten Festung Kinburn, einer von den Osmanen zur Sicherung der Dnepr-Mündung errichteten Militäranlage. Der Name stammt vom türkischen „Kilburun“ und bedeutet etwa „feine (schmale) Landzunge“. Die Festung war des Öfteren zwischen den Osmanen einerseits und den Kosaken, später den Russen andererseits umkämpft. 1787 (Russisch-Österreichischer Türkenkrieg) und 1855 (Krimkrieg) fanden auf der Halbinsel Schlachten um die Festung statt.<ref>Kinburn Geschichte auf der Website des Instituts für Geschichte der Ukraine, abgerufen am 26. Juli 2015.</ref>
Die Halbinsel war Teil der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik die beim Zerfall der Sowjetunion 1991 zur Ukraine wurde. Im Zuge des Überfalls auf die Ukraine wurde die Halbinsel im Juni 2022 von Russland besetzt<ref>Fritz Schaap: (S+) Ukrainische Militäroperation auf der Kinburn-Halbinsel: Neue Front oder Finte? In: Der Spiegel. 22. November 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 12. Juni 2026]).</ref> und kurz darauf völkerrechtswidrig annektiert.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />