Kindlasberg
Kindlasberg ehemalige Gemeinde Agendorf
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(0)&title=Kindlasberg 48° 57′ N, 12° 39′ O
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| Höhe: | 380 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 66 ha | |||||
| Einwohner: | 0 (1970)[Ohne Beleg] | |||||
Kindlasberg war ein Gemeindeteil der ehemaligen Gemeinde Agendorf im niederbayerischen Landkreis Bogen.
Auf der Fläche eines früheren Einödhofs wurde in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts dort die Standortmunitionsniederlage 661/4 Steinach-Agendorf der Graf-Aswin-Kaserne errichtet, die am 30. September 2001 aufgelöst wurde.<ref>Standortdatenbank. MGFA, abgerufen am 24. Mai 2017.</ref> Heute ist die Fläche wieder in Privatbesitz. Kindlasberg wurde als Gemeindeteil aufgehoben, die Ortsbezeichnung wird nicht mehr geführt und der Wohnplatz Agendorf zugerechnet.
Frühere Namenschreibweisen[Bearbeiten]
Chuenleinperg ist der historische Name zu Anfang des 14. Jahrhunderts, als der Ort zum umfangreichen Grundbesitz des Domkapitel Augsburg beim judicum Straubing gehört. In einer Rechnung des Kastenamts Straubing von 1504 wird der Ort Kindlsperg geschrieben. In der Matrikel von 1813<ref name="GMatR1813" /> und bei Eisenmann (1831)<ref name="Eisenmann1831" /> wird die Schreibweise Kindelsberg verwendet.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
- 1831: 19 Einwohner, 2 Häuser<ref name="Eisenmann1831" />
- 1838: 15 Einwohner, 2 Häuser<ref name="MatR1838">
Josepf Lipf (Bearbeiter): Matrikel des Bisthums Regensburg. Hrsg.: Bistum Regensburg. Pustet, Regensburg 1838, S. 239 (Digitalisat).</ref>
- 1860: 7 Einwohner, 1 Haus<ref name="MatR1860">
Bistum Regensburg (Hrsg.): Matrikel des Bisthums Regensburg: nach der allgemeinen Pfarr- und Kirchen-Beschreibung von 1860 … Regensburg 1863, S. 323 (Digitalisat). </ref>
- 1861: 8 Einwohner<ref name="Heyberger_1867">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 552, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref>
- 1871: 9 Einwohner<ref name="VZ1871">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 631, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref>
- 1875: 7 Einwohner<ref name="VZ1875">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 3. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1875), S. 77, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref>
- 1885: 7 Einwohner, 2 Wohngebäude<ref name="VZ1885">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 602 (Digitalisat).</ref>
- 1900: 7 Einwohner, 2 Wohngebäude<ref name="VZ1900">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 611 (Digitalisat).</ref>
- 1913: 6 Einwohner, 1 Haus<ref name="MatR1916">
Bistum Regensburg (Hrsg.): Matrikel der Diözese Regensburg. hrsg. i. A. Sr Exzellenz des Hochwürdigsten Herrn Bischofs Dr. Antonius von Henle vom Bischöflichen Ordinariate Regensburg. Regensburg 1916, S. 433 (Digitalisat). </ref>
- 1925: 10 Einwohner<ref name="VZ1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 627 (Digitalisat).
</ref>
- 1950: 6 Einwohner<ref name="VZ1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 595 (Digitalisat).</ref>
- 1961: 0 Einwohner<ref name="VZ1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 441 (Digitalisat).</ref>
- 1970: Einwohner<ref name="VZ1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 111 (Digitalisat).</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Wolfgang Freundorfer: Straubing: Landgericht, Rentkastenamt und Stadt. Historischer Atlas von Bayern I/XXXII, München 1974, ISBN 3 7696 9879 7. (Digitalisat)
Weblinks[Bearbeiten]
- Claudia Heigl: Kindlasberg. Arbeitskreis für Heimatgeschichte
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="GMatR1813"> Thomas Ried: Geographische Matrikel des Bißthums Regensburg nach alphabetischer Ordnung der Pfarreyen. Regensburg 1813, S. 335 (online beim MDZ).</ref> <ref name="Eisenmann1831"> Joseph Anton Eisenmann, Carl Friedrich Hohn: Topo-geographisch-statistisches Lexicon vom Königreiche Bayern. Erster Band, A-L. Erlangen 1831, S. 921 (Digitalisat).</ref> </references>