Kinetograph
Der Kinetograph (altgr. kinein ,sich bewegen‘ und graphein ,schreiben, zeichnen‘) war eine der ersten Filmkameras.
Historische Einordnung[Bearbeiten]
Der Kinetograph wurde 1890–91 von William K. L. Dickson (Chef-Ingenieur bei Edison) konstruiert, von Johann Heinrich Krüsi (Mechaniker bei Edison) gebaut und 1894 in den USA patentiert.
In dieser Kamera wurden 1⅜ Zoll (35 Millimeter) breite Filme aus Zelluloid mit einem Rätschenmechanismus bei bis zu 46 Bildern pro Sekunde intermittierend an einem Objektiv vorbeigeführt und dabei belichtet. Der belichtete Filmstreifen wurde fotochemisch entwickelt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. ( des Vorlage:Referrer vom 10. April 2017 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot In: Industrieblätter 1890 Nr. 36, S. 284–285</ref> Als Wiedergabegerät diente das Kinetoskop.
Es gab mindestens zwei Exemplare des Kinetographen. Seit etwa 2005 gibt es je einen Nachbau des ersten Modells und desjenigen der Black Maria.
Der Begriff wurde historisch auch für Filmkamera und Filmprojektor allgemein benutzt.
Literatur[Bearbeiten]
- William Kennedy Laurie and Antonia Dickson: The Life and Inventions of Thomas Alva Edison. New York: Thomas Y. Crowell, 1894
Siehe auch[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Weblinks[Bearbeiten]
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. ( vom 20. Mai 2012 im Internet Archive) Technische Hochschule Mittelhessen (Standort Friedberg)
- The Impossible Cameras: Edison weebly.com (englisch)