Kius
Kius Gemeinde Ulsnis
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Kius 54° 35′ N, 9° 45′ O
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| Höhe: | 5 m ü. NHN | |||||
| Eingemeindung: | 1. Februar 1974 | |||||
Lage von Kius in Schleswig-Holstein
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Kius (dänisch: Kjus) ist ein Dorf in der Gemeinde Ulsnis im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Etwa 1,5 km westlich des Ortes liegt das Kiuser Gehege (Kjus Skov).
Name[Bearbeiten]
Hinsichtlich der Bedeutung des Ortsnamens liegen zwei Deutungen vor. Zum einen wird der Ortsname altnordisch kjōs für (enges) Tal (vgl. isländisch kjós in derselben Bedeutung) gedeutet<ref>Chronik der Gemeinde Ulsnis, 2006 in neuer Bearbeitung</ref><ref>entsprechend auch: Johannes Kok: Det Danske folkesprog i Sønderjylland, Band 2, København 1867, S. 221</ref>. Nach anderer Deutung leitet sich der Ortsname von altnordisch kjōss, altdänisch kius (vgl. norwegisch kjos) ab, was Bucht bedeutet'<ref>Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 386</ref>.
Nach dem Dorf benannte sich die Band Fuckin’ Kius Band (später F… Kius Band), eine Band aus dem Umfeld der Comic-Figur Werner, die in den 1980er und 1990er Jahren Konzerte unter anderem mit Torfrock gab.
Geschichte[Bearbeiten]
Im Januar 1973 wurde eine Beschlussfassung, die eine Eingemeindung der einstmals eigenständigen Gemeinde Kius in die Gemeinde Ulsnis vorsah, getroffen. Sie wurde zum 1. Februar 1974 umgesetzt.<ref name=Gemeindeverzeichnis1970bis1982></ref> Vor der Eingemeindung gehörte der Nachbarort Gunneby als Ortsteil zur Gemeinde.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />