Klaus Eichenberg
Klaus Eichenberg (* 2. August 1936 in Dessau; † 3. März 2024<ref>Traueranzeige in der Aachener Zeitung vom 23. März 2024, abgerufen am 23. März 2024</ref>) war ein deutscher surrealistischer Zeichner und Maler sowie Professor in Aachen.
Leben[Bearbeiten]
Eichenberg schloss 1962 sein Architekturstudium ab und arbeitete anschließend als Assistent am Lehrstuhl für Architektur der Technischen Hochschule Aachen in der Fachabteilung für Architektur, Freihandzeichnen und Aquarellieren. 1970 wurde er mit einer Dissertation zur Baugeschichte des 19. Jahrhunderts zum Dr.-Ing. promoviert. Er wurde Mitglied im Westdeutschen Künstlerbund. 1973 erhielt er den Förderpreis der Stadt Aachen für Malerei. 1974 habilitierte er sich an der TH Aachen aufgrund einer von der Fakultät für Bauwesen anerkannten künstlerischen Leistung. Von 1975 bis 1978 war er dort Privatdozent, dann außerplanmäßiger Professor und 1980 schließlich Professor für das Fach Zeichnen und Malen. Er blieb Zeit seines Amtes an der RWTH Aachen als Professor der Fakultät für Architektur tätig. Am 30. September 2001 wurde er emeritiert. Seine Werke sind gekennzeichnet von surrealistischen Architekturbildnissen und Landschaften.
Einzelausstellungen[Bearbeiten]
- 1971: Clemens-Sels-Museum, Neuss
- 1972: Neue Galerie – Sammlung Ludwig, Aachen
- 1977: Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen
- 1977: Kunstverein Pforzheim
- 1978: Leopold-Hoesch-Museum, Düren
- 1983: Leopold-Hoesch-Museum, Düren
- 2007: Konstellationen, Kunst aus Nordrhein-Westfalen, Reichsabtei Kornelimünster
- 2015: Von der Konstruktion zur Malerei, Galerie Hanni Jantzen, Aachen
Bekannte Schüler[Bearbeiten]
- Gertrud Muckel
- Herbert Aretz
- Götz von Bernuth
Literatur[Bearbeiten]
- Eichenberg, Klaus. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 32, Saur, München u. a. 2002, ISBN 3-598-22772-8, S. 493.
- Eichenberger, Klaus. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 259.
Weblinks[Bearbeiten]
- Kurzbiographie bei der RWTH Aachen
- Literatur von und über Klaus Eichenberg im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Amtliches Verzeichnis des staatlichen Prüfungsamtes der Hochschule Aachen von 1982
- Übersicht der Professorinnen u. Professoren der Fakultät für Architektur der RWTH Achen
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Eichenberg, Klaus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher surrealistischer Zeichner und Maler |
| GEBURTSDATUM | 2. August 1936 |
| GEBURTSORT | Dessau |
| STERBEDATUM | 3. März 2024 |