Klaus Grünberg
Vorlage:Hinweisbaustein Klaus Grünberg (* 20. November 1941 in Wismar) ist ein deutscher Schauspieler.
Leben[Bearbeiten]
Klaus Grünberg wuchs bis zu seinem 15. Lebensjahr in Wismar in der DDR auf und siedelte mit seinen Eltern 1956 in die Bundesrepublik über. Seine Schauspielausbildung erhielt er in Berlin an der Fritz Kirchhoff-Schule "Der Kreis". Nach ersten Theaterengagements am Landestheater Coburg und am Staatstheater Kassel übernahm er anspruchsvolle Rollen in deutschen Fernsehfilmen, u. a. in Die Letzten unter der Regie von Oswald Döpke (1967) und als der rebellische junge Arbeiter in Schichtwechsel nach dem Drehbuch von Max von der Grün unter der Regie von Hans-Dieter Schwarze (1968).
1969 schloss daran die Hauptrolle als der deutsche Student Stefan im Kultfilm More – mehr – immer mehr unter der Regie von Barbet Schroeder an. Nationale und internationale Film- und Fernsehauftritte in verschiedenen Genres folgten.
Filmografie[Bearbeiten]
Kino
- 1969: More – mehr – immer mehr Regie: Barbet Schroeder
- 1970: Schmetterlinge weinen nicht Regie: Klaus Überall
- 1972: Geradeaus bis zum Morgen – Regie: Peter Adam
- 1972: Il grande duello (Drei Vaterunser für vier Halunken) Regie: Giancarlo Santi
- 1973: Kain – Regie: Dietmar Schönherr
- 1974: Drei Männer im Schnee Regie: Alfred Vohrer
- 1974: Zum Abschied Chrysanthemen – Regie: Florian Furtwängler
- 1982: Aufdermauer – Regie: Lutz Konermann
- 1984: Unerreichbare Nähe – Regie: Dagmar Hirtz Kamera: Dietrich Lohmann
- 1987: Ätherrausch – Regie: Klaus Gengnagel
- 1988: The Great Escape II Regie: Jud Taylor
- 1990: Feuer, Eis & Dynamit Regie: Willy Bogner
- 1991: Martha und Ich – Regie: Jiří Weiss
- 2002: Das Verlangen Regie: Iain Dilthey
- 2007: Kronos – Regie: Olav F. Wehling
- 2011: White Tiger – Regie: Karen Shakhnazarov
- 2016: Blauhimmel – Regie: Camilla Guttner
Fernsehen
- 1967: Die Letzten
- 1967: Tragödie in einer Wohnwagenstadt
- 1968: Schichtwechsel
- 1971: Christa
- 1972: Soldatenmord von Lebach
- 1973: Okay S.I.R. „In Bombenform“
- 1973: La Nuit des Lilas
- 1975: Tatort – Wodka Bitter-Lemon
- 1975: Entscheidungen „Roswitha“
- 1976: Graf Yoster gibt sich die Ehre (Folge Ein Mann mit vielen Feinden)
- 1977: Kriegsspiel
- 1979: Heinrich, der gute König (Le roi qui vient du sud)
- 1979: Die unsterblichen Methoden des Franz Josef Wanninger (Fernsehserie, Folge Hausmusik)
- 1983: Les Chevaux du Soleil (Sonnenpferde)
- 1983: Martin Luther
- 1985: Skizze eines Unglücks
- 1987: Flucht aus Sobibor (Escape from Sobibor)
- 1988: Nonni und Manni
- 1989: Forsthaus Falkenau
- 1990: La Milliardaire
- 1990: Liebes Leben
- 1991: Der Fahnder (Fernsehserie Folge Tauschgeschäfte)
- 1992: Derrick (Fernsehserie, Folge Tage des Zorns)
- 1994: Die Direktorin (Fernsehserie, Folge Rattenfänge)
- 1995: Peter Strohm (Fernsehserie, Folge Skarabäus)
- 1995: Zugriff (Fernsehserie, Folge Aye, aye Sir!)
- 1997: Der Rächer der Stille – Regie: Roland Zag
- 1998: JETS – Leben am Limit (Fernsehserie, Folge Lockvogel)
- 1998: Pi, die Polizistin
- 1998: Liebe im Schatten des Drachen
- 1999: Move on up
- 1999: Amor – Todesspiel aus Liebe
- 2000: Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei (Fernsehserie, Folge Ehrensache)
- 2000: Liebe Pur
- 2001: Die Wache (Fernsehserie, Folge Totentanz)
- 2001: Himmlische Helden – Regie: Carsten Fiebeler
- 2002: Das Jesus Video
- 2013: Blutsschwestern – jung, magisch, tödlich
- 2019: Der Andere
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:IMDb/1
- Klaus Grünberg bei Filmmakers
- Klaus Grünberg, auf filmportal.de
- Klaus Grünberg, auf crew-united.com
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Grünberg, Klaus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 20. November 1941 |
| GEBURTSORT | Wismar |