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Klaus Kelle

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Datei:Klaus Kelle (16774363381).jpg
Klaus Kelle, 2015

Klaus Kelle (* 28. Mai 1959 in Bad Salzuflen) ist ein deutscher Journalist, Publizist und Medienunternehmer.

Leben[Bearbeiten]

Kelle begann seine journalistische Ausbildung bei der Tageszeitung Westfalen-Blatt in Bielefeld. Anschließend war er Redaktionsleiter der Hamburger Morgenpost in Bremen und wurde 1988 kurzzeitig von Klaus-Peter Schulenberg zum Leiter der Redaktion des Weser Reports bestellt.<ref name="taz" />

1989 wurde er Pressesprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion in Bremen.<ref name="taz">Vor zehn Jahren. In: taz, 18. Februar 1999, S. 22.</ref> Später wurde er stellvertretender Chefredakteur des Hörfunksenders Hundert,6 in Berlin, Chefredakteur des Berliner Rundfunks, der Freiburger Zeitung zum Sonntag, der First News in Augsburg sowie der 20 Minuten Köln (bis 2000) der norwegischen Verlagsgruppe Schibsted.<ref>Schibsted Relaunch noch im April. In: Der Kontakter, Nr. 15, 9. April 2001, S. 30.</ref> Zuletzt war er beim Axel-Springer-Konzern als stellvertretender Redaktionsleiter von Bild NRW tätig.<ref>Kostenlose Zeitungen ziehen gen Süden. In: taz, 4. August 2001, S. 30.</ref>

2007 ging Kelle als Medienunternehmer in die Selbstständigkeit und gründete mit damaligen Kollegen die KelleCOM GmbH in Düsseldorf, zu deren Geschäftsführer er gewählt wurde. Das Unternehmen wurde im Mai 2020 liquidiert.<ref>Handelsregisterauszug von KelleCOM-GmbH aus Köln (HRB 71243). Abgerufen am 23. August 2020.</ref>

Zudem betrieb er über die NRW.jetzt GmbH, die im Jahr 2012 liquidiert wurde,<ref>NRW.jetzt Verlag GmbH, Cologne. Abgerufen am 5. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> das Onlinemagazin NRW.jetzt, und schreibt Gastkolumnen unter anderem bei Bayernkurier, Welt am Sonntag, Focus Online<ref>Gastkolumne von Klaus Kelle, Focus Online, abgerufen am 25. März 2014.</ref>, Die Tagespost, Kath.net und Die Freie Welt<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Klaus Kelle (Memento vom 27. April 2014 im Internet Archive), FreieWelt.net, abgerufen am 25. März 2014.</ref> sowie eine wöchentliche Kolumne unter dem Titel Politisch inkorrekt bei RP Online.<ref name="RP" /> Kelle ist seit 1978 Mitglied der CDU.<ref>„Union ist keine C-Partei mehr“. Der Publizist Klaus Kelle will die bürgerliche Basis vernetzen, in: Die Tagespost, 11. Juli 2020.</ref>

Kelle ist verheiratet mit der Journalistin und Publizistin Birgit Kelle und Vater von vier Kindern.<ref name="RP">Meinungsstark – Klaus Kelles provozierende Kolumnen. RP Online, 1. Februar 2014.</ref>

Klaus Kelle ist seit 2008 Mitglied des OMCT Tempelritterordens.<ref>Non Nobis 2009, OMCT Tempelritterorden, abgerufen am 13. Januar 2019.</ref>

Politisches Engagement[Bearbeiten]

Kelle ist Mitglied der CDU und des politischen Vereins Werteunion e. V. Er ist Initiator und Veranstalter einer Sammlungsbewegung Vollversammlung der wahren Schwarmintelligenz, die jährliche Treffen veranstaltet und bei der sich gemäß Medienberichten im Jahr 2020 „prominente Werteunion- und AfD-Politiker tummeln werden und eine gemeinsame Resolution angekündigt“ sei.<ref>So reagiert der Chef der Werteunion auf das Austritts-Beben. Abgerufen am 21. August 2020.</ref> Als Teilnehmer am sogenannten „Schwarmtreffen“ in Erfurt im September 2020 wurden unter anderem Hans-Georg Maaßen und die stellvertretende Bundesvorsitzende der Werteunion, Simone Baum, Holger Thuß, EIKE e. V., Hermann Binkert und Markus Krall angekündigt.<ref>Aufstand in Werteunion – Landesvorstände treten aus. Abgerufen am 21. August 2020.</ref> Ebenso nahmen an diesem Treffen nach eigenen Angaben Kelles<ref>30 Jahre Deutsche Einheit: Hat der Sozialismus doch gewonnen? –. 7. September 2020, abgerufen am 10. September 2020.</ref> der Geschäftsführer und Chefredakteur der Wochenzeitung Junge Freiheit, Dieter Stein, sowie Vera Lengsfeld teil. Die Thüringer Allgemeine beurteilt, unter Bezugnahme auf Kelle selbst, dass sich mit dieser Versammlung ein „rechtskonservatives Netzwerk“ treffe, das sich „um neue, andere Mehrheiten“ bemühe.<ref>Martin Debes: „Vollversammlung der wahren Schwarmintelligenz“ in Erfurt. 4. September 2020, abgerufen am 5. September 2020.</ref>

Eigene Medien[Bearbeiten]

In seiner Online-Tageszeitung The GermanZ, die Anfang Dezember 2016 gestartet und 2021 überarbeitet und wesentlich erweitert wurde, will Kelle „sagen, was die schweigende Mehrheit denkt“.<ref>Scherpf Georg Johann sagt: Klaus Kelle: Sagen, was die schweigende Mehrheit denkt | Fontis Verlag. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Juli 2020; abgerufen am 21. August 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fontis-verlag.com</ref> Außerdem betreibt er den Blog Denken erwünscht.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Politisch inkorrekt. Texte gegen den Strom (= Heimat Edition der Rheinischen Post). Rheinische Post Verlagsgesellschaft, Düsseldorf 2013, ISBN 978-3-9816252-3-3.
  • Bürgerlich, christlich, sucht ...: biete Meinung statt Mitte. Fontis-Verlag, Basel 2017, ISBN 978-3-03848-107-2.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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