Klaus Kleiter
Klaus Kleiter (* 9. Januar 1944 in Limburg an der Lahn; † 15. Dezember 2025<ref>Traueranzeige Klaus Kleiter. In: VRM Trauer. 20. Dezember 2025, abgerufen am 20. Dezember 2025.</ref> in Hadamar) war ein deutscher Hockeytrainer und Lehrer. Er war von 1974 bis 1990 Bundestrainer der deutschen Hockeynationalmannschaft der Herren.
Kleiter schloss sich im Jahr 1957 als Jugendlicher dem Limburger Hockey-Club an<ref>Klaus Kleiter. In: Munzinger Biographie. Abgerufen am 20. Dezember 2025.</ref> und studierte Lehramt in Frankfurt am Main. 1974 wurde er, nachdem er bereits einige Jahre Co-Trainer gewesen war, deutscher Hockey-Bundestrainer. Bei der Feldhockey-Weltmeisterschaft der Herren 1975 und der Weltmeisterschaft 1986 konnte die Mannschaft Bronze sowie 1982 Silber erzielen. Außerdem war sie Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1984 und 1988. Sein Traineramt beendete er nach einer Spielerrevolte im Oktober 1990. Er ist mit 16 Jahren Dienstzeit der bis heute dienstälteste Hockey-Bundestrainer.<ref>Sport News: Früherer Hockey-Bundestrainer Klaus Kleiter wird 70. In: Zeit. 8. Januar 2014, abgerufen am 6. August 2016.</ref>
Nach seiner Trainerlaufbahn unterrichtete Kleiter als Oberstudienrat in den Jahren 1991 bis 2009 Sport und Latein an der Limburger Tilemannschule und der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar. Kleiter lebte in Limburg, er war als Musikliebhaber bekannt, erlernte als Jugendlicher Gesang und Klavierspielen.<ref>Menschlich gesehen. Hockey und Gesang. In: Hamburger Abendblatt. 1. Oktober 1988, abgerufen am 1. Juni 2022.</ref> Er war verheiratet, aus der Ehe stammen drei Kinder. Seine Tochter ist die Sopranistin Julia Kleiter.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kleiter, Klaus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Hockeytrainer |
| GEBURTSDATUM | 9. Januar 1944 |
| GEBURTSORT | Limburg an der Lahn |
| STERBEDATUM | 15. Dezember 2025 |
| STERBEORT | Hadamar |