Zum Inhalt springen

Klaus Kopka

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Klaus Kopka (* 28. September 1939 in Sagan; † 7. November 2022<ref>Hof: Trauer um Klaus Kopka Meldung von TVO vom 8. November 2022</ref> in Hof (Saale)) war ein deutscher Politiker (CSU).

Kopka machte eine Ausbildung zum Rechtsanwaltsgehilfen in einer Anwaltskanzlei und war von Beruf Geschäftsführer, zunächst im CSU-Bezirkswahlkreis Hof, danach im Bundestagswahlkreis Hof.

Kopka war Stadtrat in Hof und dort Fraktionsvorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion. Von 1971 bis 1975 war er stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern und von 1974 bis 1989 Vorsitzender des CSU-Kreisverbands Hof-Stadt. Ferner war er Bezirksvorsitzender der CSU-Arbeitskreise in Oberfranken für Kulturpolitik und kreisfreie Städte. Von 1974 bis 1994 war er Abgeordneter des Bayerischen Landtags. Er wurde stets direkt gewählt im Stimmkreis Hof-Ost bzw. Hof. Er war Mitglied im Vorstand der CSU-Landtagsfraktion und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Medien in der CSU-Landtagsfraktion. Ferner war er von 1982 bis 1985 Mitglied im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks und ab März 1985 Vorsitzender des Medienrats der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien.

In seiner Funktion als Vorsitzender des Medienrats kam es auch zu einer Affäre, in deren Zuge Kopka Kredite für sein Haus von mehreren Medienunternehmern annahm. Diese waren zumindest zum Teil nicht zur Rückzahlung vorgesehen. Einige dieser Medienunternehmen erlangten dadurch mehr Einfluss auf den Privatrundfunk, als durch den Rundfunkstaatsvertrag zulässig.<ref>Klaus Kopka erhielt auch Kredite von Nürnberger Telefonbuchverleger. In: DIGITAL FERNSEHEN. 15. Juli 2009, abgerufen am 18. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>


Vorlage:Hinweisbaustein