Klaus Winterhager
Klaus Winterhager (* 19. März 1929 in Lennep; † 7. Januar 2016 in Frankfurt am Main<ref name="FORM">Peter Frank: Zum Tod von Klaus Winterhager. In: form.de, abgerufen am 29. August 2020</ref><ref name="WZ">Anne Grages: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Der Vater des Uni-Löwen ist gestorben. ( vom 12. Februar 2016 im Internet Archive) In: wz.de. Westdeutsche Zeitung, 13. Januar 2016.</ref>) war ein deutscher Grafikdesigner, Typograf und Hochschullehrer.
Leben[Bearbeiten]
Klaus Winterhager studierte nach seinem Abitur 1951 am Humanistischen Gymnasium in Remscheid an der Kölner Werkschule in der „Klasse für freie Grafik“. 1955 erfolgte die Ernennung zum Meisterschüler. Er war nach seinem Abschluss als Grafikdesigner und Textildesigner selbständig tätig.<ref name="WZ" />
1969 engagierte er sich zudem mit einem Lehrauftrag an der damaligen Werkkunstschule Wuppertal. Mit Gründung der Bergische Universität – Gesamthochschule Wuppertal 1974 wurde er dort hauptamtlicher Dozent; 1982 erfolgte die Ernennung zum Professor für Grafikdesign an der Bergischen Universität Wuppertal. 1994 wurde er emeritiert.<ref>Trauer um Vater des Uni-Löwe. In: wuppertaler-rundschau.de. Wuppertaler Rundschau, 15. Januar 2016, abgerufen am 12. Februar 2016.</ref>
Nach seiner Emeritierung lehrte Winterhager viele Jahre die Fächer Typografie und Kommunikationsdesign an der Ruhrakademie in Schwerte.
Klaus Winterhager war vor allem ein Typograph. Er hat zahlreiche Logos und Signets für deutsche Design-Institute, die Berufsorganisationen BDG und VDID, die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, für Inter Nationes, die Hochschule Witten-Herdecke, die Kreissparkasse Köln, die Zanders Feinpapier GmbH etc. entworfen. Der „Uni-Löwe“ der Bergischen Universität Wuppertal stammte ebenfalls von ihm. Zahlreiche Plakate und Einladungen für Kunstausstellungen und Konzerte kamen aus seinem Atelier.<ref name="FORM" /><ref name="WZ" />
Von 1989 bis 2006 war Winterhager der Gestalter von 126 Ausgaben der von Inter Nationes bzw. vom Goethe-Institut herausgegebenen Zeitschrift Kulturchronik, später umbenannt in Kulturjournal.<ref name="FORM" />
Er war Mitglied im Deutschen Werkbund.
Schriften[Bearbeiten]
- Gedankensplitter<ref>Prof. Winterhagers Gedankensplitter zu seinem Achtzigsten., Bergische Universität Wuppertal, 20. April 2009.</ref>, 2006
Literatur[Bearbeiten]
- Stefan Kappner: Der Gestalter Klaus Winterhager: Biografie in Einzelbildern, Idstein: biografika [2018] ISBN 978-3-947694-00-6.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Winterhager, Klaus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Grafikdesigner und Kommunikationsdesigner |
| GEBURTSDATUM | 19. März 1929 |
| GEBURTSORT | Lennep, Deutsches Reich |
| STERBEDATUM | 7. Januar 2016 |
| STERBEORT | Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland |
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