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Kleinfriesen

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Kleinfriesen
Stadt Plauen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(207)&title=Kleinfriesen 50° 30′ N, 12° 11′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(207) 50° 29′ 46″ N, 12° 10′ 37″ O
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Fläche: 1,91 km²<ref name="ST2015" />
Einwohner: 207 (9. Mai 2011)<ref name="ST2015">Einwohnerzahl des Ortsteils im 9. Amtlichen Statistikbericht 2014, Kapitel 5.02. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. Februar 2016; abgerufen am 10. Februar 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.plauen.de</ref>
Bevölkerungsdichte: 108 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1903
Postleitzahl: 08529
Vorwahl: 03741
Datei:Plauen Stadtteil Kleinfriesen (304).svg
Karte
Lage von Kleinfriesen in Plauen

Kleinfriesen ist ein Stadtteil von Plauen, des Verwaltungssitzes des sächsischen Vogtlandkreises. Kleinfriesen liegt im Stadtgebiet Ost und wurde 1903 eingemeindet.

Geographie[Bearbeiten]

Kleinfriesen liegt im Osten Plauens und grenzt an drei weitere Stadtteile Plauens und an zwei Ortsteile einer Gemeinde des Vogtlandkreises.

Alt Chrieschwitz Voigtsgrün
(Gemeinde Neuensalz)
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Neuensalz
(Gemeinde Neuensalz)
Reusa mit Sorga Großfriesen

Die Fläche der Ortschaft besteht zu 33,6 % aus landwirtschaftlicher Nutzfläche und zu 26,3 % aus Wald. Die restliche Fläche sind Straßen, Wohn- und Industrieflächen.<ref name="Stadtentwicklung im VA">Gerd Kramer: Stadtentwicklung Plauen, Seite 64–65 in: Brigitte Unger, Werner Pöllmann u. a. (Hrsg.): Der Vogtlandatlas. Regionalatlas zur Natur, Geschichte, Bevölkerung, Wirtschaft und Kultur des Sächsischen Vogtlandes. 3. Auflage. Verlag Klaus Gumnior, Chemnitz 2007, ISBN 978-3-937386-18-8</ref>

Durch den Stadtteil fließt der Friesenbach.

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Plauen-Kleinfriesen, Falkensteiner Straße Eisenbahnbrücke.JPG
Die Eisenbahnbrücke an der ehemaligen Bahnstrecke Lottengrün–Plauen

Der Ort wurde 1418 als „Winczigen Friesen“ erwähnt. Es handelte sich um einen Bauernweiler in Blockflur. Kleinfriesen gehörte bis ins 19. Jahrhundert zum Amt Plauen.<ref>Historisches Ortsverzeichnis Sachsen</ref> Der Ort bildete zusammen mit Tauschwitz, Reusa und Sorga eine Landgemeinde. Die Gemeinde gehörte später zur Amtshauptmannschaft Plauen und wurde 1903 in die Stadt Plauen eingemeindet, kurz bevor diese Großstadt wurde.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl<ref>Einwohnerzahlen Kleinfriesens bis 1890 im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis. Abgerufen am 6. März 2013.</ref><ref>Einwohnerzahl 1903: A. Neupert sen. (Hrsg.): Kleine Chronik der Stadt Plauen i. Vogtland von 1122 bis zum Ausgang des 19. Jahrhunderts. Kommissionsverlag Rud. Neupert jr., Plauen 1909, ISBN 978-3-929039-23-8.</ref><ref name="Stadtentwicklung im VA" />:

  • 1557: 09
  • 1764: 12
  • 1834: 76
  • 1871: 65
  • 1890: 243
  • 1903: 492
  • 2002: 200

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Datei:Plauen-Kleinfriesen, Friesenbachtalbrücke.JPG
Die Autobahnbrücke über das Friesenbachtal

Durch Kleinfriesen verläuft die Bundesstraße 173. An der nordöstlichen Grenze des Stadtteils befindet sich die Anschlussstelle "Plauen-Ost" der Bundesautobahn 72.

Der südliche Teil von Kleinfriesen liegt in der Nähe der Endhaltestelle "Reusa" der Linie 1 der Straßenbahn Plauen. Der nordöstliche Teil von Kleinfriesen mit dem Gewerbegebiet Plauen-Neuensalz Ost wird im Regionalverkehr von der zweistündlichen TaktBus-Linie 63 bedient, die von Plauen nach Neuensalz, Treuen und Plohn führt. In der Hauptverkehrszeit wird sie auf einen Stundentakt verdichtet.

Bis Anfang der 1970er Jahre verlief durch den Stadtteil die Bahnstrecke Lottengrün–Plauen.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Im Nordosten des Stadtteils befinden sich die Gewerbegebiete "Neuensalz Nord" und "Neuensalz Süd"<ref>Informationen zu den Plauener Gewerbegebieten auf der Seite der Stadt. Abgerufen am 2. Oktober 2014.</ref>. Dort sind verschiedene Branchen angesiedelt. Unter anderem befindet sich dort die Abfüllung der Sternquell-Brauerei.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Kleinfriesen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende