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Klieken

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Klieken
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Höhe: 65 m ü. NN
Fläche: 22,45 km²<ref name="Gindex" />
Einwohner: ca. 746 (2011)<ref name="Gindex">Gemarkung Klieken, Stadt Coswig (Anhalt). In: GEOindex. Abgerufen im September 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 2009
Postleitzahl: 06869
Vorwahl: 034903
Klieken (Sachsen-Anhalt)
Klieken (Sachsen-Anhalt)
Lage in Sachsen-Anhalt
Datei:Klieken church.jpg
Kirche Klieken
Datei:Coswig(Anhalt)Klieken,Kehlsburg.jpg
Die Kehlsburg bei Klieken. Überrest einer mittelalterlichen Burganlage

Klieken ist ein Ortsteil von Coswig (Anhalt) im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Geografie[Bearbeiten]

Klieken liegt am Rande der Kliekener Aue, eines flachen Ufergebietes, das von einer nach Süden ausladenden Elbeschlinge begrenzt wird. Die Städte Dessau-Roßlau und Lutherstadt Wittenberg befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft Kliekens.

Geschichte[Bearbeiten]

In Klieken gab es bis zur Bodenreform 1945 zwei Rittergüter (Unterhof und Oberhof), die über Jahrhunderte dem Adelsgeschlecht von Lattorff gehörten. Diese verfügten bis 1850 auch über die Gerichtsbarkeit, die im Patrimonialgericht Klieken verwaltet wurde. Letzter Pächter des Oberhofes war Alois Schmitz; letzter Besitzer des Unterhofes war General Richard Ernst Bernhard von Oppeln-Bronikowski, der mit Anna Auguste Ottilie Magdalena von Lattorff verheiratet war.

Klieken gehörte bis 1952 zum Landkreis Zerbst (bis 1945 in Anhalt, 1945 bis 1952 in Sachsen-Anhalt) und 1952 bis 1990 zum Kreis Roßlau im Bezirk Halle. Seit 1990 ist der Ort wieder Teil des Landes Sachsen-Anhalt (bis 1994 im Kreis Roßlau, 1994 bis 2007 im Landkreis Anhalt-Zerbst).

Am 1. Juli 2007 wurde die Gemeinde Klieken aufgrund einer Kreisgebietsreform vom Landkreis Anhalt-Zerbst in den Landkreis Wittenberg eingegliedert.

Klieken war bis zur Eingemeindung nach Coswig (Anhalt) am 1. März 2009 eine selbstständige Gemeinde.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009</ref>

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 10. April 2008 durch den Landkreis genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten von Silber und Blau, vorn ein aus dem Schildrand wachsendes, allseitig anstoßendes, schwarzes Prankenhochkreuz, hinten auf der Plattform eines schwarz gefugten silbernen Zinnenturms mit einer Fensteröffnung ein silberner Storch mit schwarzer Flügeldecke und rotem Schnabel und Beinen, überhöht von zwei sechsstrahligen silbernen Sternen nebeneinander.“<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Amtsblatt des Landkreises Nr. 9/2008 Seite 2 (Memento vom 23. Dezember 2014 im Internet Archive) (PDF-Datei; 1,6 MB)</ref>

Das schwarze Kreuz symbolisiert die über 550-jährige Zugehörigkeit des ehemaligen Ortsteils Buro zum Deutschen Orden (1258–1809). Der Storch soll einen Bezug zur Fruchtbarkeit der Kliekener und Buroer Aue herstellen. Die Zinnentürme im Wappen erinnern an eine fast vergessene alte Burganlage in der Kliekener Aue, der Kehlsburg. Die beiden Sterne sollen einen Bezug zu den beiden Orten der ehemaligen Gemeinde darstellen.

Das Wappen wurde vom Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet.

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge ist Blau - Silber (Weiß) gestreift und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Witwenhaus derer von Lattorff.

Verkehr[Bearbeiten]

Datei:Klieken Bahnhof.jpg
Haltepunkt Klieken

Die Bundesstraße 187 von Dessau-Roßlau nach Coswig (Anhalt) führt unmittelbar nördlich an Klieken vorbei.

Die Bahnstrecke Węgliniec–Roßlau hat einen Haltepunkt in Klieken, ebenfalls am nördlichen Rand des Ortsteils. Am Haltepunkt Klieken verkehren stündlich Regionalbahnen nach Dessau-Roßlau und weiter Richtung Halle (Saale) bzw. Leipzig sowie in Gegenrichtung nach Lutherstadt Wittenberg und weiter nach Annaburg.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Klieken – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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