Klinikkirche (Pfafferode)
Die Klinikkirche St. Michael<ref>Claudia Bachmann: Kirche in Pfafferode bekommt nach hundert Jahren einen Namen. (PDF; 266 kB) In: Thüringer Allgemeine. 8. September 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Juli 2018; abgerufen am 1. Juli 2018 (Scan auf oehk.de): „Klinikkirche in Pfafferode, die am Freitag den Namen „St. Michael“ erhält“ Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>, auch Michaelis-Kirche<ref name="seelsorge">Seelsorge im Ökumenischen Hainich Klinikum. Gottesdienste in der Michaelis-Kirche Pfafferode. Ökumenisches Hainich Klinikum gGmbH, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Juli 2018; abgerufen am 1. Juli 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>, im Ortsteil Pfafferode der Stadt Mühlhausen in Thüringen ist eine Simultankirche. Sie befindet sich im sogenannten Pflegerdorf auf dem Gelände des Ökumenischen Hainich-Klinikums<ref>Einladung zum 100jährigen Jubiläum der Klinikkirche Pfafferode. (PDF; 6,2 MB) Ökumenisches Hainich Klinikum gGmbH, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Juli 2018; abgerufen am 1. Juli 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>.
Geschichte[Bearbeiten]
Im Zeitraum von 1910 bis 1917 wurde westlich von Mühlhausen durch den Provinzialverband der preußischen Provinz Sachsen die Landes-Heil- und Pflegeanstalt Pfafferode erbaut. Der seelsorgerischen Betreuung der Patienten wurde von Beginn an ein hoher Stellenwert eingeräumt, deshalb wurde 1913 mit dem Bau einer Klinikkirche für die Patienten begonnen; ihre Architektur vereint Elemente aus Neobarock und Jugendstil.<ref>Gerhard Günther, Winfried Korf: Mühlhausen. Thomas-Müntzer-Stadt. 1. Auflage. E. A. Seemann, Leipzig 1986, ISBN 3-363-00018-9, S. 155.</ref> Die ökumenische Kirche wurde am 9. September 1917 feierlich geweiht. Erster evangelischer Pfarrer war August Emmelmann, die katholischen Gottesdienste übernahm der Franziskaner-Pater Burckhardt.<ref>Lothar Adler, Kathleen Dützmann, Elisabeth Goethe (Hrsg.): 100 Jahre Pfafferode 1912–2012. Von der Preußischen Landesheil- und Pflegeanstalt bis zum Ökumenischen Hainich Klinikum gGmbH. René Burkhardt Verlag, Erfurt 2012, ISBN 978-3-937981-56-7, S. 43 (Volltext oehk.de [abgerufen am 9. Dezember 2021]).</ref>
Gegenwart[Bearbeiten]
Im Rahmen der Klinikseelsorge des Ökumenischen Hainich-Klinikums findet im wöchentlichen Wechsel sonntags ein katholischer bzw. evangelischer Gottesdienst statt.<ref name="seelsorge" />
Geläut[Bearbeiten]
Die Orgel mit 13 Registern, verteilt auf zwei Manuale und Pedal, wurde 1917 von Friedrich Oskar Ladegast gebaut.
Die 1917 für die Kirche vorgesehenen Glocken wurden für den Ersten Weltkrieg eingeschmolzen. Erst am 24. Oktober 2012 wurden in die Klinikkirche drei Glocken zur Komplettierung des Gotteshauses eingebaut. Die Eifeler Glockengießerei in Brockscheid erfüllte den Auftrag.<ref>Drei Glocken für die Kirche komplettieren Klinikum Abgerufen im Internet am 8. April 2014</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Geläut der Kirche des Hainichklinikums in Pfafferode gesegnet. In: Thüringer Allgemeine. 23. Oktober 2012, abgerufen am 20. Dezember 2021 (Fotogalerie).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Koordinaten: 51° 12′ 40,3″ N, 10° 23′ 56,1″ O
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- Kirchengebäude in Mühlhausen/Thüringen
- Kulturdenkmal in Mühlhausen/Thüringen
- Kirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Mühlhausen
- Krankenhauskirche
- Michaeliskirche
- Erbaut in den 1910er Jahren