Komainu
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Komainu (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. wörtlich „Goguryeo-Hund“, sinngemäß „koreanischer Hund“; auch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) sind meist steinerne Wächterfiguren in Löwengestalt, die vor oder in japanischen buddhistischen Tempeln und Shintō-Schreinen zur Abwehr böser Geister aufgestellt wurden.
Koma ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bzw. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein alter japanischer Name für das historische koreanische Königreich Goguryeo ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) das im Jahr 668 unterging, während inu ‚Hund‘ bedeutet. Der Name ergibt damit „Goguryeo-Hund“ bzw. „koreanischer Hund“ und stand ursprünglich nur für eine spezielle hundeähnliche Form.<ref name=":0">JAANUS: komainu {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: aisf.or.jp. Abgerufen am 20. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Während der Nara-Zeit (8. Jahrhundert) wurde aus China der Brauch übernommen ein Paar von chinesischen Wächterlöwen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. Löwe, bzw. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. wörtlich „Tang-Löwe“, sinngemäß „chinesischer Löwe“<ref name=":1">Bernhard Scheid: Komainu-Portraits – Religion-in-Japan. In: univie.ac.at. Abgerufen am 20. September 2017.</ref>) zum Schutz aufzustellen.<ref name=":2">Shiro Ito: Lion-Dogs. In: kyohaku.go.jp. Nationalmuseum Kyoto, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Juli 2014; abgerufen am 20. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> In der darauf folgenden frühen Heian-Zeit wurde dem chinesischen Löwen, der auf der linken Seite mit offenem Maul ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Agyō, „A-Form“) dargestellt wurde, ein koreanischer Hund (komainu) mit geschlossenem Maul ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Ungyō, „Un-Form“) und teilweise einem Horn zur rechten Seite beigestellt.<ref name=":0" />
Diese Unterscheidung zwischen Löwe und Hund fiel bald weg, wobei die Paarung von Löwen mit geöffneten und geschlossenen Mund erhalten blieb. Die Bezeichnung Komainu wurde jedoch auf beide Formen ausgedehnt.<ref name=":0" /> Eine solche a-un genannte Paarung findet sich auch bei den Niō-Wächterfiguren. Beide bezeichnen die Sanskrit-Laute a und hūṃ, die nicht nur für eine Intonation mit geöffneten bzw. geschlossenen Mund stehen, sondern auch jeweils für den ersten und letzten Laut im Sanskrit-Alphabet und damit auch für den Anfang und das Ende aller Dinge (vgl. auch Alpha und Omega).<ref>JAANUS: a un {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: aisf.or.jp. Abgerufen am 20. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Zudem waren die Figuren anfangs aus Holz und im Inneren von Gebäuden – in der Heian-Zeit auch als Gewichte oder Stopper für Vorhänge und Schiebewände –<ref name=":0" /> oder unter dem Schutz eines Daches platziert und erst später vor Gebäude gestellt. Um sie vor den Elementen zu schützen, wurde dann dazu übergegangen, sie aus Stein zu meißeln.<ref name=":2" />
Hervorzuheben sind die Komainu des Tōdai-ji, die bei dessen Wiederaufbau Ende des 12. Jahrhunderts von dem chinesischen Steinmetz Chinnakei angefertigt wurden und daher von der japanischen Formensprache abweichen und nicht dem A-Un-Schema folgen. Diese dienten wiederum als Vorbild für die Komainu des Yasukuni-Schreins und des Kiyomizu-dera.<ref name=":1" /> Nachdem die Komainu fester Bestandteil der japanischen Kultur wurden, kam ebenfalls die Tendenz hinzu, diese in humoristischer Form darzustellen.<ref name=":1" />
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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