Kondensor
(von links nach rechts): Kugelspiegel, Halogen-Glühlampe mit Flachwendel, asphärische Kollimator-Linse, Wärmeschutzfilter, Kondensorlinse, Aufnahmestelle für Dia
Ein Kondensor besteht aus ein oder zwei Sammellinsen und wird in der Beleuchtungseinrichtung eines abbildenden optischen Gerätes verwendet. Solche mit Lampenlicht arbeitende Geräte sind Projektoren (Diaprojektor oder Vergrößerungsgerät) oder Mikroskope. Der Kondensor hat die Aufgabe, einen möglichst großen Teil des Lichts der Projektionslampe in den abbildenden Strahlengang einzubringen. Dabei ist auch darauf zu achten, dass das Bild gleichmäßig ausgeleuchtet wird.
Oft ist mit Kondensor schon das gesamte Beleuchtungssystem gemeint.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Der Kondensor bildet die Wendel der Lampe in die Öffnung des abbildenden Objektivs ab, sodass anstatt der Wendel deren vergrößertes Bild zur Eintrittspupille des Objektivs wird und eine größere Bildhelligkeit entsteht.<ref name="Dietrich Kühlke">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Er wird dicht vor dem abzubildenden Objekt angebracht. Damit bleibt er eine Feldlinse (speziell, da Feldlinsen in der Regel am Ort eines Zwischenbildes angeordnet werden), die die Abbildung des Objektes nicht beeinflusst, aber die Bildhelligkeit verbessert.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Das Beleuchtungssystem besteht aus Kondensorlinse/n und Lampe und in der Regel noch aus einem Kugelspiegel, wodurch die an der Projektion beteiligte Lichtmenge etwa verdoppelt wird.<ref name="Dieter Meschede">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Dazu gehört oft noch ein Wärmeschutzfilter, das sich bei Zweiteiligkeit des Kondensors zwischen den beiden Linsen befindet.
Um Baulänge zu sparen und mehr Licht der Lampe zu nutzen, wird der Kondensor häufig mit großem Öffnungswinkel (große numerische Apertur) gebaut. Das bedingt sogenannte Öffnungsfehler (sphärische Aberration), die zum Beispiel zu ungleichmäßiger Ausleuchtung des Bildes führen können. Man verbessert die Situation, indem man die abbildende Funktion des Kondensors auf mehrere entsprechend korrigierte Linsen verteilt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Der Doppel-Kondensor enthält dann eine asphärische und eine sphärische Sammellinse.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Einen Kondensorbeleuchtungsapparat hatte Ernst Abbe um 1870 für das Mikroskop konstruiert.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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