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Konstantin Küspert

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Konstantin Küspert (* 1982 in Regensburg) ist ein deutscher Dramatiker und Dramaturg.

Leben[Bearbeiten]

Konstantin Küspert studierte Germanistik, Politik und Philosophie an der Universität Wien sowie Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Von 2013 bis 2015 war er Schauspieldramaturg am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Dort entwickelte er unter anderem Stücke zu NSU und NSA sowie eine Bühnenadaption von Hermann Hesses Roman Das Glasperlenspiel. Außerdem übertrug er Euripides’ Die Troerinnen neu ins Deutsche. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Konstantin Küspert als Dramaturg am Schauspiel Frankfurt tätig.<ref>Konstantin Küspert | Mülheimer Theatertage NRW - Stücke | Stadt Mülheim an der Ruhr. Abgerufen am 22. Juli 2017.</ref> Mit seinem Stück Der Westen wurde er zu den Mülheimer Theatertagen 2019 eingeladen.

Küspert ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.<ref>Mitglieder. In: PEN-Zentrum Deutschland. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Juni 2019; abgerufen am 9. Juli 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pen-deutschland.de</ref> Im Juni 2022 wurde er bei der Gründung vom PEN Berlin Mitglied im Board.<ref>PEN Berlin: Das Board. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Oktober 2022; abgerufen am 10. Juni 2022.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/penberlin.de</ref><ref>Andreas Platthaus: Nach Abspaltung: Wie begonnen, so zerronnen. FAZ.NET, 10. Juni 2022, abgerufen am 14. Juni 2022.</ref>

Werk[Bearbeiten]

Konstantin Küspert entwirft in seinen Stücken Science-Fiction-Welten, die sowohl erschrecken als auch faszinieren. 2016 beschrieb er in sterben helfen eine Gesellschaft, die Krankheit und Leiden überwindet, indem sie den Suizid zur Norm deklariert. Im Drama das ende der menschheit aus dem Jahr 2017 schildert er das planvolle Aussterben der Homo Sapiens; der Planet soll durch Kinder ohne Geschlechtsmerkmale gerettet werden. Und in dem im selben Jahr aufgeführten Stück believe busters versuchen vier Zeitreisende, religiöse Fanatiker zu töten, verwickeln sich dabei aber in Widersprüche.

Küsperts Theaterarbeiten gleichen häufig Forschungsprojekten; in den dokumentarischen Stücken kommen seine akribische Recherche und seine Begeisterung für Wissenschaft zur Geltung. So entwickelte er in Karlsruhe als Dramaturg das Projekt Ich bereue nichts, das sich auf die NSA-Enthüllungen von Edward Snowden konzentrierte. Das Rechercheprojekt Rechtsmaterial hebt wiederum die Kontinuität rechten Denkens in Deutschland hervor. Im Stück europa verteidigen von 2016 wird der Mythos von Europa und dem Stier erzählt – angefangen bei den Kriegen der Römer über die Kreuzzüge bis hin zu den Verbrechen der Wehrmacht.<ref>Süddeutsche Zeitung: Hier spricht die Molekulargenetik. Abgerufen am 9. November 2020.</ref>

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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