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Koopstadt

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koopstadt<ref>Homepage des Projektes koopstadt[1]</ref> ist ein auf den Zeitraum von bislang neun Jahren (2007–2015) angelegtes Gemeinschaftsprojekt der Städte Bremen, Leipzig und Nürnberg zur Zusammenarbeit im Bereich der Stadtentwicklung. Dieses ausgewählte Modellprojekt zum Austausch von Ideen und Erfahrungen wird im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklung<ref>Homepage zur Nationalen StadtentwicklungspolitikDie Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. November 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de</ref> vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert.

Die Kooperationspartner[Bearbeiten]

Die drei Großstädte Bremen, Leipzig und Nürnberg stehen in keinem räumlichen Zusammenhang und weisen unterschiedliche demographische Strukturen auf. Gemeinsam haben sie ihre Größe bezüglich ihrer Siedlungsfläche und der Einwohnerzahl von jeweils etwa einer halben Million, eine relativ kompakte Stadtstruktur und vielfältige Arten kultureller Angebote und sozialer Schichten, sowie eine ähnliche Geschichte bezüglich Handel und Industrie.

Ziel[Bearbeiten]

Durch das koopstadt-Projekt soll

  • ein länderübergreifender Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie
  • der Vergleich verschiedener Stadtentwicklungsprozesse Bremens, Leipzigs und Nürnbergs stattfinden.

Daraus folgend soll die Kommunikation zwischen den Städten zum

  • Erreichen innovativer Lösungen
  • Entwickeln neuer Prozesse

führen.

Außerdem will das Projekt

  • das öffentliche Bewusstsein für die Möglichkeiten der Stadtentwicklung schärfen,
  • individuelle Gestaltungsmöglichkeiten in urbanen Handlungsfeldern aufzeigen und
  • Räume für das Engagement von Bürgern und der Wirtschaft eröffnen.

Themenfelder[Bearbeiten]

Ökonomische Innovationen und kreative Milieus<ref>Ökonomische Innovationen und kreative Milieus[2]</ref>:

  • Technologiestandorte als Transformationsmotoren nutzen und die Veränderungen, die sie in ihrer Umgebung bewirken, aktiv steuern

Urbane Lebensqualität<ref>Urbane Lebensqualität[3]</ref>:

  • Bildung im Quartier<ref>Bildung im Quartier[4]</ref>
    • Bestreben zur Vernetzung der Bildungsinstitutionen
    • Optimierung der Bildungsarbeit
  • Temporäre Raumpartnerschaften
    • Hinweisen auf kreative und sinnvolle Zwischennutzungsmöglichkeiten für freie Flächen auf Grundstücken und in Gebäuden

Regionale Kooperation<ref>Regionale Kooperation[5]</ref>:

  • Wasser-Region<ref>Wasser-Region[6]</ref>
    • Steigerung der Lebensqualität
    • Anknüpfungspunkt für weitere regionale Kooperationen

Einzelprojekte für das Thema Wasser-Region:

  • Regionale Standorte, Flächen und Netze
    • Attraktivität der Region als Investitionsstandort, sowie als Wohn- und Freizeitmöglichkeit

Prozessablauf[Bearbeiten]

Das auf neun Jahre (2007–2015) angelegte Großprojekt ist in vier Phasen aufgegliedert:

  1. Konzeptphase (2008): Erarbeitung einer Konzeptstudie als Grundlage einer erfolgreichen Kooperation
  2. Beschlussphase (Frühjahr 2009): Offizielles Signal zum Beginn der Umsetzung des Konzeptes durch politische Beschlüsse
  3. Phase der Einzelprojekte (ab Sommer 2009–2012): Weiterentwicklung und Start der Einzelprojekte
  4. Realisierungs- und Evaluationsphase (2012–2015): Verwirklichung der Einzelprojekte sowie Einschätzung und Bewertung des Gesamtprozesses

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]