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Kostejiw

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Kostejiw
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Wappen fehlt
Kostejiw (Ukraine)
Kostejiw (Ukraine)
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Kostejiw ohne Koordinaten
Basisdaten
Staat: Ukraine Ukraine
Oblast: Oblast Lwiw
Rajon: Rajon Lwiw
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Fläche: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1.703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) km²
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KOATUU: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Verwaltungsgliederung: 1 Dorf
Verwaltung
Adresse: пл. Незалежності 27
80362 с-ще. Куликів
Kostejiw (Oblast Lwiw)
Kostejiw (Oblast Lwiw)
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Kostejiw ohne Koordinaten
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Kostejiw ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf in der westukrainischen Oblast Lwiw mit etwa 190 Einwohnern.

Datei:Elijah the Prophet church in Kosteiv (05).jpg
Kirche in Kostejiw

Am 12. Juni 2020 wurde das Dorf ein Teil der neu gegründeten Siedlungsgemeinde Kulykiw<ref>Розпорядження Кабінету Міністрів України від 12 червня 2020 року № 718-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Львівської області</ref> im Rajon Lwiw, bis dahin gehörte es verwaltungstechnisch zur Siedlungsratsgemeinde Kulykiw.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde im Jahre 1377 als Kosczieiow urkundlich erwähnt, als er von Wladislaus II. von Oppeln, dem Statthalter in der „Rus“, mit Saschkiw (Zaskovicz), Krotoschyn (Krohoszin) und 4 Höfen in Merwytschi (Mervicz) den Dominikanern in Lemberg zugeteilt wurde. Im Jahre 1397 wurde Coszczessovo ins Deutsche Recht übertragen. Später wurde es als Koszceyow (1399), Cosczeow (1469), Cosczeyow (1473), Cosczelow (1515), Kosczieiow (1578), und so weiter, erwähnt. Der Name ist possessiv abgeleitet entweder vom ukrainischen Космей oder polnischen Kościej (< kość, Knochen).<ref name="Name"></ref>

Er gehörte zunächst zum Lemberger Land in der Woiwodschaft Ruthenien der Adelsrepublik Polen-Litauen. Im Jahre 1399 gab der Erzbischof Jakub Strzemię (Jakup Strepa) dem Dorf das Privileg zum Bau der römisch-katholischen Kirche.<ref name="rewasz"></ref> Im Jahre 1430 wurde die römisch-katholische Pfarrei errichtet.<ref></ref>

Bei der Ersten Teilung Polens kam das Dorf 1772 zum neuen Königreich Galizien und Lodomerien des habsburgischen Kaiserreichs (ab 1804).

Im Jahre 1900 hatte die Gemeinde Kościejów 94 Häuser mit 545 Einwohnern, davon 532 polnischsprachige, 7 ruthenischsprachige, 6 deutschsprachige, 502 römisch-katholische, 38 griechisch-katholische, 4 Juden, 1 anderen Glaubens.<ref name="patryn">Ludwig Patryn (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1900, XII. Galizien. Wien 1907 (genealogy.net [abgerufen am 8. März 2026]).</ref>

Nach dem Ende des Polnisch-Ukrainischen Kriegs 1919 kam die Gemeinde zu Polen. Im Jahre 1921 hatte sie 105 Häuser mit 578 Einwohnern, davon alle Polen, 551 römisch-katholische, 23 griechisch-katholische, 4 Juden (Religion).<ref name="spis1921"></ref>

Im Zweiten Weltkrieg gehörte der Ort zuerst zur Sowjetunion und ab 1941 zum Generalgouvernement, ab 1945 wieder zur Sowjetunion, heute zur Ukraine.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Ehemalige römisch-katholische Kirche, jetzt orthodoxe, erbaut im 15. Jahrhundert;

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />