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Kraftwerk Burschtyn

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Kraftwerk Burschtyn
Datei:Power plant Burshtyn TES, Ukraine-6352a.jpg
Lage

Kraftwerk Burschtyn (Ukraine)
Kraftwerk Burschtyn (Ukraine)
Lage in der Ukraine
Koordinaten 49° 12′ 34″ N, 24° 39′ 46″ OKoordinaten: 49° 12′ 34″ N, 24° 39′ 46″ O
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Land Ukraine[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Ukraine
Gewässer Stausee
Daten

Typ Thermisches Kraftwerk
Primärenergie Fossile Energie
Brennstoff Kohle
Leistung 2334 MW
Eigentümer Sachidenergo
Betreiber Sachidenergo
Projektbeginn 1962
Betriebsaufnahme 1969
Schornsteinhöhe 250 m

Das Kraftwerk Burschtyn bzw. Burschtynskyj TES ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Steinkohlekraftwerk bei Burschtyn in der Westukraine. Es ist mit mehr als 1800 Arbeitsplätzen der mit weitem Abstand größte Arbeitgeber im Bezirk Iwano-Frankiwsk und zum Energiekonzern DTEK des Oligarchen Rinat Achmetow.

Das Kraftwerk bestand ursprünglich aus 12 Blöcken zu je 200 MW und gilt als einer der größten Verursacher schädlicher Emissionen in der Ukraine und in ganz Europa. 2018 soll es 183.000 Tonnen Schadstoffe emittiert haben.<ref>Artur Lebedew: Der Kohlekrieger von Burschtyn auf orsted.de, 27. November 2021</ref>

Das Kraftwerk ist über die 750-kV-Leitung Albertirsa–Sachidnoukrainskaja–Winnyzja mit Ungarn verbunden. Als Energieinsel ist es nicht mit dem Stromnetz der übrigen Ukraine, sondern mit dem westeuropäischen Verbundnetz UCTE synchronisiert.<ref>DTEK Purchased An Access To Export Electricity To Hungary, Moldova And Belarus, 19. Dezember 2014</ref><ref>Ukrainian coal projects considered by Energy Community, April 2013</ref>

Es wird überwiegend Kohle aus der Oblast Lwiw verbrannt. Seit der russischen Annexion der Krim (März 2014) und dem Beginn des Krieges im Donbass gab es Probleme beim Kohlenachschub aus dem Donbass. Der Betreiber legte deshalb große Kohlevorräte am Kraftwerk an.<ref>DTEK Brief on Key Business Issues, 31. Juli 2015</ref>

Eine Besonderheit des Kraftwerks Burschtyn ist die Verwendung seiner Schlote als Freileitungsmast für die Stromleitungen von den Kraftwerksblöcken zur zentralen Schaltanlage des Werkes.

Am 12. oder 13. Dezember 2024, fast drei Jahre nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, feuerten russische MiG-31-Kampfflugzeuge Kinschal-Hyperschallraketen auf Ziele im Bereich des Wärmekraftwerks und auf andere Anlagen zur Energieversorgung der Ukraine.<ref>Russischer Großangriff mit über 90 Raketen</ref>

Block Leistung Fertig-
stellung
Kommentar<ref>DTEK Geschäftsbericht 2015, S. 101</ref>
1 195 MW 1968 soll stillgelegt werden
2 185 MW 1965 soll stillgelegt werden
3 185 MW 1966 soll stillgelegt werden
4 195 MW 1966 soll stillgelegt werden
5 208 NW 1967 Retrofit 2013
6 185 MW 1967
7 206 MW 1968 Retrofit 2012
8 195 MW 1968
9 195 MW 1968
10 195 MW 1969 Retrofit 2016 geplant
11 195 MW 1969
12 195 MW 1969

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />