Kreisgericht Kassel
Das Kreisgericht Kassel (zeitgenössische Schreibweise: Kreisgericht Cassel) war ein preußisches Kreisgericht in der damaligen preußischen Provinz Hessen-Nassau mit Sitz in Kassel.
Mit der Annexion des Kurfürstentums Hessen wurden 1867 in der nunmehr preußischen Provinz die fünf Kreisgerichte Kassel, Fulda, Hanau, Marburg, Rinteln und Rotenburg mit dem übergeordneten Appellationsgericht Kassel eingerichtet.<ref>Verordnung vom 26. Juni 1867, Preußische Gesetzsammlung 1867, S. 1073 ff.</ref> Es löste damit das kurhessische Obergericht Kassel ab.
Die folgenden Amtsgerichte wurden dem Kreisgericht Kassel untergeordnet:
<ref>Plan für die Organisation der Gerichte in dem vormaligen Kurfürstentum Hessen..., JMBl. S. 222, online</ref>
Mit dem Inkrafttreten des deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes am 1. Oktober 1879 traten an die Stelle dieser Kreisgerichte die drei Landgerichte Kassel, Marburg und Hanau mit je einer Staatsanwaltschaft. Das Landgericht Kassel wurde damit Nachfolger der Kreisgerichtes Kassel.
Literatur[Bearbeiten]
- Eckhart G. Franz, Hanns Hubert Hofmann, Meinhard Schaab: Gerichtsorganisation in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen im 19. und 20. Jahrhundert = Akademie für Raumforschung und Landesplanung: Beiträge, Band 100 = Behördliche Raumorganisation seit 1800, Grundstudie 14. VSB Braunschweig, 1989, ISBN 3-88838-224-6, S. 210.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Die Seite Vorlage:BoxenVerschmelzen/styles.css hat keinen Inhalt.
Kreisgericht Kassel | Kreisgericht Fulda | Kreisgericht Hanau | Kreisgericht Marburg | Kreisgericht Rinteln | Kreisgericht Rotenburg | ab 1869: Kreisgericht Arolsen
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Abterode | Allendorf | Bischhausen | Carlshafen | Eschwege | Felsberg | Fritzlar | Grebenstein | Großalmerode | Gudensberg | Hofgeismar | Jesberg | Kassel I | Kassel II | Lichtenau | Naumburg | Netra | Oberkaufungen | Veckerhagen | Volkmarsen | Wanfried | Witzenhausen | Wolfhagen | Zierenberg