Kretischer Aronstab
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Kretischer Aronstab (Arum creticum) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Arum creticum | ||||||||||||
| Boiss. & Heldr. |
Der Kretische Aronstab (Arum creticum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Aronstab (Arum) innerhalb der Familie der Aronstabgewächse (Araceae).
Beschreibung[Bearbeiten]
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Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Der Kretische Aronstab ist eine herbst-frühjahrsgrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 55 Zentimetern erreicht. Die Knolle ist senkrecht und scheibenförmig.
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Die Blütezeit reicht etwa von März bis Mai. Der Blütenstand duftet nach Zitrone. Die Spatha ist gelb bis cremefarben und ist selten 5 bis, meist 7 bis 24 Zentimeter lang sowie 3 bis 5,5 Zentimeter breit. Ihr Saum ist um das Doppelte länger als die Röhre; während der Anthese ist er zurückgeschlagen. Der Spadix ist meist gelb und 7 bis 16,5 Zentimeter lang. Die Anhängsel des Spadix sind selten 4 bis, meist 6 bis 12 Zentimeter groß, satt-gelb und ragen weit heraus.
Die Blüten riechen süßlich. Sterile Blüten fehlen oder es sind nur wenige unterhalb der männlichen Blüten vorhanden.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 28.<ref name="IPCN" />
Vorkommen[Bearbeiten]
Der Kretische Aronstab kommt auf Inseln in der südlichen Ägäis und in der südwestlichen Türkei vor. Der Kretische Aronstab gedeiht in Wäldern, in felsiger Phrygana, in Garrigues, auf Lesesteinhaufen und auf nährstoffreichen, kalkhaltigen Tonböden in Höhenlagen von 0 bis 1500 Metern.
Taxonomie[Bearbeiten]
Die Erstbeschreibung von Arum creticum erfolgte 1854 durch Pierre Edmond Boissier und Theodor Heinrich Hermann von Heldreich in Diagnoses Plantarum Orientalium novarum, Serie 1, Band 13, Seite 9. Entdeckt wurden erste Exemplare von Heldreich.
Nutzung[Bearbeiten]
Der Kretische Aronstab wird selten als fruchtzierende Zierpflanze für Steingärten und Mauern genutzt.
Quellen[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="IPCN"> Arum creticum bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum [1]</ref> </references>
Weblinks[Bearbeiten]
- Thomas Meyer, Michael Hassler: Datenblatt Arum creticum mit Fotos bei Mittelmeer- und Alpenflora.