Kropp
| Wappen | Deutschlandkarte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:DEU Kropp COA.svg |
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| Basisdaten | ||||||
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| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |||||
| Kreis: | Schleswig-Flensburg | |||||
| Amt: | Kropp-Stapelholm | |||||
| Höhe: | 15 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km² | |||||
| Einwohner: | Vorlage:FormatNum (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | QUELLE}}</ref> | ||||
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 24848 | |||||
| Vorwahl: | 04624 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | Vorlage:Metadaten Kfz-Kennzeichen DE | |||||
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 59 053 | |||||
| LOCODE: | DE 72Z | |||||
| Adresse der Amtsverwaltung: | Am Markt 10 24848 Kropp | |||||
| Website: | www.kropp.de | |||||
| Bürgermeister: | Stefan Ploog (parteilos) | |||||
| Lage der Gemeinde Kropp im Kreis Schleswig-Flensburg | ||||||
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Kropp (dänisch Krop) ist eine Gemeinde am historischen Ochsenweg im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Der Ort ist seit 1986 ein Unterzentrum und wurde 2002 als kinder-, jugend- und familienfreundliche Gemeinde ausgezeichnet.
Geografie[Bearbeiten]
Geografische Lage[Bearbeiten]
Das Gemeindegebiet von Kropp erstreckt sich im Landschaftsbereich der Schleswiger Vorgeest,<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) S. 11 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> einem Teilbereich der Schleswig-Holsteinischen Geest (Haupteinheit Nr. 69) etwa 12 km südlich von der Stadt Schleswig.<ref name="OSM">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Ortsteile[Bearbeiten]
Wiesik, Katenausbau, Hufenausbau, Heidbunge, Mielberg, Fuhlreit und Kropperbusch liegen im Gemeindegebiet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Nachbargemeinden[Bearbeiten]
Das Gemeindegebiet von Kropp wird umfasst von jenen der Gemeinden:<ref name="OSM" />
| Klein Rheide | Jagel | |
| Klein Bennebek, Alt Bennebek |
Owschlag | |
| Tetenhusen |
Geschichte[Bearbeiten]
Bei Ausgrabungen im Jahre 2023 wurden Siedlungsspuren freigelegt, die auf eine ständige, bäuerliche Bewirtschaftung des Gebietes bereits im 3. bis 5. Jahrhundert n. Chr. hinweisen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Ausgrabungen in Kropp: „Können unsere Geschichte um 1.000 Jahre vorverlegen“. 2023</ref>
Die Ersterwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1285 als Croop (Kropf). Dieser bezieht sich auf die flache Wölbung des Sandergebiets, auf dem der Ort liegt.
Vom 1. Dezember 1905 bis 1983 hatte Kropp einen Bahnanschluss durch die Teilstrecke Schleswig Staatsbahnhof – Friedrichstadt Kreisbahnhof der Schleswiger Kreisbahn. Der Personenverkehr wurde am 1. Februar 1934 eingestellt und nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum 13. Mai 1950 wieder aufgenommen. Güterwagen wurden bis zum 30. Dezember 1983 zugestellt.
Bis zur Auflösung zum 1. April 1938 war das Gemeindegebiet Teil der Gemeinde Friedrichswiese. Kropp war eine von drei Nachfolgegemeinden.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Politik[Bearbeiten]
Kropp hat eine hauptamtliche Verwaltung, die die Verwaltungsgeschäfte für das Amt Kropp-Stapelholm führt.
Gemeindevertretung[Bearbeiten]
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Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt 23 Sitze vergeben. Von diesen erhielt die CDU zehn Sitze, die SPD und die Allgemeine Wählergemeinschaft Kropp fünf Sitze und die Grünen drei Sitze.
Bürgermeister[Bearbeiten]
Seit 2015 ist Stefan Ploog Bürgermeister von Kropp. Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 20. September 2026 konnte er sich mit 76,0 Prozent gegen zwei Herausforderer durchsetzen.<ref>Bürgermeisterwahl Kropp 2026 abgerufen am 29. September 2026</ref>
Wappen[Bearbeiten]
Blasonierung: „Von Gold und Grün schräglinks geteilt. Oben ein frontal gestellter roter Ochsenkopf, unten drei silberne Eichenblätter nebeneinander.“<ref name="WappenrolleSH">Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein</ref>
Durch den roten Ochsenkopf deutet das Wappen an, dass die Gemeinde Kropp unweit des alten Heerweges liegt, über den früher die im Herzogtum Schleswig und in Jütland gemästeten Ochsen jährlich in großen Wanderzügen auf die südlich gelegenen Märkte getrieben wurden. Deshalb wird der Heerweg im populären Sprachgebrauch gern als Ochsenweg bezeichnet. Die silbernen, in der Flagge goldenen Eichenblätter erinnern daran, dass das Gemeindegebiet und die angrenzenden Flächen der so genannten Kropper Heide in historischer Zeit mit Eichenwäldern bewachsen waren. Es wird behauptet, dass das frühneuzeitliche Amsterdam auf Pfählen errichtet worden sei, die aus den Kropper Eichenbeständen stammten.
Flagge[Bearbeiten]
Blasonierung: „Im Liek das Gemeindewappen ohne Schild, mit gelben Eichenblättern; das fliegende Ende ist in elf abwechselnd grüne und gelbe Streifen waagerecht geteilt.“<ref name="WappenrolleSH" />
Partnerschaft[Bearbeiten]
Die Gemeinde Kropp pflegt eine Partnerschaft mit der polnischen Stadt Orzysz, in Ermland-Masuren.
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Die Gemeinde Kropp ist eine Garnison der Bundeswehr. Zentrale Einheit im Ort ist die Kai-Uwe-von-Hassel-Kaserne mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 51 „Immelmann“ in Jagel, ursprünglich Marinefliegergeschwader 1.
In Kropp gibt es eine Reihe von klein- und mittelständischen Betrieben.
Das Diakoniewerk Kropp ist ein wichtiger Arbeitgeber im Bereich der sozialen Arbeit.
Die katholische Kirche Hl. Geist wurde am 31. Oktober 2024 profaniert.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Verkehr[Bearbeiten]
Die Bundesstraße 77 führt den Individualverkehr in Nord-Süd-Richtung durch das Gemeindegebiet von Schleswig nach Rendsburg. Südöstlich von der Dorflage beim Ortsteil Kropperbusch zweigt nach Westen die schleswig-holsteinische Landesstraße 40 als Querverbindung zur Bundesstraße 202 im Gemeindegebiet Meggerdorf ab.<ref name="OSM" />
Nordöstlich des Ortes besitzt der Aero-Club Kropp mit dem Flugplatz Schleswig-Kropp einen eigenen Sonderlandeplatz.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
In der Liste der Kulturdenkmale in Kropp stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.
Diakoniewerk Kropp[Bearbeiten]
Johannes Paulsen, seit 1872 Pastor der Kropper Kirche, gründete am 6. Oktober 1879 eine Ausbildungsstätte für Diakone, die als Volksmissionare die Arbeit der Pastoren unterstützen sollten. In den folgenden Jahren kamen ein Prediger- und ein Lehrerseminar dazu und 1884 als erste soziale Einrichtung ein Waisenhaus, dem bis 1900 insgesamt 25 Häuser für hilfsbedürftige Menschen folgten.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Betreuung im Diakoniewerk Kropp oblag vor allem von Diakonissen. Die Stiftung Diakoniewerk Kropp besteht bis heute.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Hamburger Friedhof[Bearbeiten]
Auf dem sogenannten „Hamburger Friedhof“ am südlichen Ortsrand liegen 649 Tote. Im Jahre 1942 lebten in der „Evangelisch-lutherischen Diakonissenanstalt Bethanien in Kropp“ (heute „Stiftung Diakoniewerk Kropp“) 519 Personen. Die Anstalten wurden beschlagnahmt, 432 Bewohner<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> in andere Heil- und Pflegeanstalten abtransportiert, wo viele von ihnen den Krankenmorden in der Zeit des Nationalsozialismus zum Opfer fielen.<ref>M. Krabbenhöft: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. CDU KV Schleswig-Flensburg, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> In den Gebäuden wurden nun Alte und Behinderte aus Hamburger Wohlfahrtsanstalten untergebracht, die ihrerseits geräumt wurden, um ausländische Zwangsarbeiter unterzubringen. Wie viele Menschen insgesamt aus Hamburg nach Kropp gebracht wurden, ist unbekannt, man geht von mehreren tausend aus.<ref name="HF">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Betreuung lag bei den Diakonissen der Diakonissenanstalt. Die Versorgungs-, Unterbringungs-, und Pflegesituation in Kropp war katastrophal.
„Da aber die Fälle sich mehren, hier im Hamburger Versorgungsheim Hunderte Hungers sterben, suchen die tüchtigen Alten den Absprung in unseren Ort, der sie aber nicht nimmt.“
Bis Ende 1945 wurden rund 400 Bewohner der Anstalten auf dem Dorffriedhof beerdigt. Aufgrund der vielen Sterbefälle – teilweise starben bis zu 5 Menschen am Tag<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> – war dort dann für weitere Beerdigungen kein Platz mehr. Daher wurde der „Hamburger Friedhof“ am südlichen Ortsrand eingerichtet, auf dem bis Dezember 1948 649 Beerdigungen stattfanden.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Bis 1973 wurde der Friedhof von der Stadt Hamburg gepflegt. Im Jahre 1974 wurde ein Teil des Geländes von der Umgehungsstraße überbaut, der Rest verwaldete. Seit 1998 stehen auf dem Gelände ein Gedenkstein und eine Tafel mit den Namen der dort Beigesetzten. Nachdem der Friedhof ehrenamtlich wieder hergerichtet wurde, ist der „Hamburger Friedhof“ seit 2019 ein Erinnerungspark und gilt „aus geschichtlichen, wissenschaftlichen und die Kulturlandschaft prägenden Gründen als ‚Kulturdenkmal mit besonderem Wert‘“.<ref name="HF" /> Eine weitere Gedenkstätte mit Informationstafel befindet sich auf dem Friedhof Kropp und erinnert an die dort Begrabenen.
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Adalbert Paulsen (1889–1974), Theologe
- Sven Erik Wunner (1932–2013), Rechtswissenschaftler
- Winni Schaak (* 1957), Bildhauer
- Dennis Jastrzembski (* 2000), Fußballspieler
Weblinks[Bearbeiten]
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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- Ort im Kreis Schleswig-Flensburg
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