Kuchem
Kuchem Gemeinde Ruppichteroth
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(42)&title=Kuchem 50° 50′ N, 7° 25′ O
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| Höhe: | 223–246 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 42 (31. März 2016)[Ohne Beleg] | |||||
| Postleitzahl: | 53809 | |||||
| Vorwahl: | 02295 | |||||
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Kuchem ist ein Ortsteil der nordrhein-westfälischen Gemeinde Ruppichteroth im Rhein-Sieg-Kreis in Deutschland.
Lage[Bearbeiten]
Kuchem liegt auf dem Nutscheid. An Kuchem vorbei führt die Landesstraße 86. Direkter Nachbarort ist der Weiler Berg, weiter entfernt liegen die Nachbardörfer Rose und Hänscheid.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort Kuchem wurde erstmals im Jahr 1436 urkundlich erwähnt. Die damalige Schreibweise des Ortsnamens lautete Cucheim, 1515 wurde der Ort als Cochem bezeichnet. Die Endung „-hem“ weist auf einen alten Siedlungsplatz hin. Der Name Kuchem ist entweder auf die Lage der Siedlung auf einem Berg zurückzuführen oder er bedeutet „Dorf des Kurt“.<ref name="hendriks">Friedrich Koch: Unsere Orts- und Flurnamen. In: Harry Hendriks (Hrsg.): Ruppichteroth im Spiegel der Zeit. Ruppichteroth 1988, S. 393.</ref>
Kapelle[Bearbeiten]
Die Marienkapelle in Kuchem soll teilweise aus dem Jahre 1254 stammen, sofern die Deutung eines Datums auf einem der Steine richtig ist.<ref>Gabriel Busch (Hrsg.): Kapellenkranz um den Michaelsberg – 113 Kapellen im alten Dekanat Siegburg. Verlag Abtei Michaelsberg, Siegburg 1985.</ref> Der westliche Teil wurde 1708 als Erweiterung auf Veranlassung von Pfarrer Heinrich Beer aus Ruppichteroth angelegt. Damals wurde auch von Johannes Pitter Weynant ein Glöckchen gestiftet.<ref>P. Reidt: Ruppichteroth. 1895, S. 158.</ref> Da die Kapelle nach einer langen Geraden in einer Linkskurve liegt, fuhren in der Vergangenheit öfter Kraftfahrzeuge gegen die Südmauer und beschädigten die Kapelle nicht unerheblich.
Einwohner[Bearbeiten]
1809 hatte der Ort 31 katholische Einwohner.<ref>Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783877103296 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
Für Anfang des 20. Jahrhunderts sind vier Haushalte in Kuchem verzeichnet, nämlich Wirt Jakob Quast, der Hausierer Bertram Hausmann, Ackerer und Kaufmann Franz Josef Stommel sowie Anstreicher Peter Walterscheid.<ref>Einwohner-Adressbuch des Siegkreises 1910</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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