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Kupferchromit

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Allgemeines
Name Kupferchromit
Andere Namen

Kupferchromoxid

Summenformel Cu2Cr2O5
Kurzbeschreibung

grauer bis schwarzer Feststoff<ref name="Sigma" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 235-000-1
ECHA-InfoCard 100.031.806
PubChem 3084101
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 311,08 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="Sigma" />

Dichte

0,8 g·cm−3 (Schüttdichte)<ref name="Sigma" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Copper chromite bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 272​‐​335​‐​410
P: 220​‐​261​‐​273<ref name="Sigma" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Kupferchromit ist eine anorganische chemische Verbindung des Kupfers aus der Gruppe der Chromite.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Kupferchromit kann durch Prezipitation von basischem Kupferammoniumchromat (BCAC) Cu(OH)NH4CrO4 unter anschließender Trocknung und Kalzinierung hergestellt werden.

Eigenschaften[Bearbeiten]

Kupferchromit ist ein grauer bis schwarzer Feststoff.<ref name="Sigma" />

Verwendung[Bearbeiten]

Kupferchromit wird bei der Herstellung von Fettalkoholen als Katalysator verwendet. Dotiert mit Barium und Mangan dient es als Adkins-Katalysator als heterogener Katalysator.<ref name="Josef Köhler, Rudolf Meyer, Axel Homburg">Josef Köhler, Rudolf Meyer, Axel Homburg: Explosivstoffe. Zehnte, vollständig überarbeitete Auflage. John Wiley & Sons, 2012, ISBN 3-527-66007-0 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref name="RömppOnline">Eintrag zu Fettalkohole. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Als Abbrandmodifikator findet Kupferchromit Verwendung in der Pyrotechnik sowie in Ammoniumperchlorat-Verbundtreibstoffen für Raketenmotoren, so enthält z. B. der Startmotor der FIM-92 Stinger eine geringe Menge Kupferchromit<ref name="sigmaaldrich">Kupferchromit Datenblatt bei Sigma-Aldrich</ref><ref name="RG281207123">Combustion Products of Propellants and Ammunition in Occupational Health in Textbook of Military Medicine series [Part III. Disease and the Environment], Jänner 1993</ref>.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />