Kupferoxychlorid
| Allgemeines | ||||||||||||||||
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| Name | Kupferoxychlorid | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel |
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| Kurzbeschreibung |
blaugrünes Pulver<ref name="GESTIS"/> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 213,56 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="GESTIS"/> | |||||||||||||||
| Dichte |
3,74 g·cm−3<ref name="GESTIS"/> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
> 220 °C (Zersetzung)<ref name="GESTIS"/> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser (0,0012 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS">Eintrag zu Kupfer(II)-trihydroxidchlorid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| MAK |
0,1 mg·m−3<ref name="GESTIS"/> | |||||||||||||||
| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Kupferoxychlorid ist eine chemische Verbindung des Kupfers aus den Gruppen der Hydroxide und Chloride.
Herstellung[Bearbeiten]
Kupferoxychlorid kann durch Hydrolyse von Kupfer(II)-chlorid hergestellt werden.
- <math>\mathrm{2 \ CuCl_2 + 3 \ NaOH \rightarrow Cu_2(OH)_3Cl + 3 \ NaCl}</math>
oder
- <math>\mathrm{CuCl_2 + 3 \ CuO + 3 \ H_2O \rightarrow 2 \ Cu_2(OH)_3Cl}</math>
Industriell wird es durch Oxidation von Kupfer(I)-chlorid in einer Solelösung gewonnen. Dazu wird Kupfer(II)-chlorid in konzentrierter Natriumchloridlösung mit Kupfermetall reduziert. Das entstandene Kupfer(I)-chlorid wird anschließend erhitzt und an Luft zu Kupferoxychlorid oxidiert.
- <math>\mathrm{CuCl_2 + Cu + 2 \ NaCl \rightarrow 2 \ NaCuCl_2}</math>
- <math>\mathrm{6 \ NaCuCl_2 + \tfrac{3}{2} O_2 + \ H_2O \rightarrow }</math><math>\mathrm{ CuCl_2 \cdot 3 \ Cu(OH)_2 + 2 \ CuCl_2 + 6 \ NaCl}</math>
Verwendung[Bearbeiten]
Kupferoxychlorid wird als Kontaktfungizid verwendet.<ref name="GESTIS"/>
Die Zulassung von Kupferoxychlorid als eine von mehreren „Kupferverbindungen“ durch die EU-Kommission erfolgte mit Wirkung zum 1. Dezember 2009 für Anwendungen als Bakterizid und Fungizid.<ref>Richtlinie der Kommission 2009/37/EG vom 23. April 2009 zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates zwecks Aufnahme der Wirkstoffe Chlormequat, Kupferverbindungen, Propaquizafop, Quizalofop-P, Teflubenzuron und Zeta-Cypermethrin (PDF)Vorlage:Abrufdatum</ref>
In Deutschland sind Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff für den Anbau von Kernobst und Erdbeeren zugelassen. In Österreich und der Schweiz sind Kupferoxychlorid-Präparate bei Kartoffeln und Weinreben sowie bei einer Vielzahl von Obst, Beeren und Gemüsearten erlaubt.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Copper oxychloride in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs (Eingabe von „Kupferoxychlorid“ im Feld „Wirkstoff“) und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Beobachtung/Vorlage:Infobox Chemikalie/Strukturformel ausgeblendet
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Einatmen
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Chlorid
- Hydroxid
- Kupferverbindung
- Pflanzenschutzmittel (Wirkstoff)
- Fungizid
- Futtermittelzusatzstoff (EU)