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Kurt Equiluz

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Kurt Equiluz (* 13. Juni 1929 in Wien; † 20. Juni 2022<ref>Kurt Equiluz mit 93 Jahren verstorben. In: Wiener Zeitung vom 22. Juni 2022, abgerufen am 22. Juni 2022</ref> ebenda<ref name="oeml">Andrea Harrandt: Equiluz, Kurt. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2002, ISBN 3-7001-3043-0.</ref>) war ein österreichischer Kammersänger (Tenor). Bekanntheit erlangte er vor allem als Evangelist in Johann Sebastian Bachs Passionen und als Solotenor in Bachkantaten.

Leben[Bearbeiten]

In seiner Jugend war er bei den Wiener Sängerknaben und wurde dort Altsolist.<ref name="Austriaforum" /> Nach dem Stimmbruch gehörte er der Rundfunkspielschar an, danach sang er im Grossmann-Kammerchor unter der Leitung von Ferdinand Grossmann. An der Staatsakademie für Musik in Wien studierte er zunächst Harfe. Ab 1950 war Equiluz Mitglied des Wiener Staatsoper,<ref name="Austriaforum" /> 1956 bekam er einen Solovertrag. Er sang dort vornehmlich im Buffo-Fach Partien von Mozart bis Strawinsky unter Dirigenten wie Herbert von Karajan, Georg Solti und Karl Böhm.<ref>Der Tenor Kurt Equiluz: Nicht nur begnadeter Evangelist deutschlandfunk.de, 13. Juni 2019.</ref><ref>Vorstellungen mit Kurt Equiluz archiv.wiener-staatsoper.at</ref> Nach einer komplizierten Meniskusoperation musste er 1983 an der Wiener Staatsoper in Pension gehen.

Von 1981 bis 1998 war Equiluz Professor an der Wiener Musikhochschule (Lied und Oratorium).<ref name="Austriaforum">Eintrag zu Kurt Equiluz im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)</ref> Bei ihm studierten zum Beispiel Kurt Azesberger, Johannes Chum,<ref>Johannes Chum styriarte.com</ref> Cesar Gutierrez,<ref>Cesar Gutierrez hollaender-calix.at</ref> Arno Raunig und Terry Wey.<ref>Terry Wey terrywey.com</ref> Equiluz gab Meisterkurse, so im Jahr 2019 bei den Internationalen Meisterkursen in Mistelbach.<ref>Internationale Meisterkurse Mistelbach 2019, siehe Sparte „Gesang“.</ref> Seine Meisterkurse wurden unter anderem von Matthias Bleidorn,<ref>Matthias Bleidorn. Bach Cantatas Website (englisch).</ref> Konrad Huber<ref>Konrad Huber suedtiroler-operettenspiele.com</ref> und Christian Voigt<ref>Christian Voigt christianvoigt-tenor.com</ref> besucht.

Kurt Equiluz war zwei Mal verheiratet und hatte vier Kinder, von denen zwei ebenfalls Sänger geworden sind. Er wurde auf dem Südwestfriedhof in Wien bestattet.<ref>Vorlage:Verstorbenensuche Wien</ref>

Auftritte[Bearbeiten]

Beispiele:

Diskografie & Filmografie[Bearbeiten]

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Literatur[Bearbeiten]

  • Gregor Hauser: Magische Töne. Österreichische Tenöre der Nachkriegszeit. Verlag Der Apfel, Wien 2020, ISBN 978-3-85450-019-3. S. 147–152.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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