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Kurt Vosberg

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Kurt Richard Paul Vosberg (* 18. Oktober 1863 in Patschkau, Landkreis Neisse; † 23. Dezember 1940 in Potsdam) war ein preußischer Kommunalpolitiker, Oberbürgermeister von Potsdam und Mitglied des Preußischen Herrenhauses.

Leben[Bearbeiten]

Von 1906 bis 1918 war Vosberg Mitglied des Preußischen Herrenhauses. Er war als Nachfolger von Richard Jaehne Oberbürgermeister von Potsdam in den Jahren 1906 bis 1923.

Im Wahlkreis Potsdam-Spandau-Osthavelland kandidierte er bei der Reichstagswahl von 1912 für die Freikonservative Partei und unterlag in der Stichwahl dem Sozialdemokraten Karl Liebknecht.<ref name="1912GERMANIA">Germania Nr. 19, 25. Januar 1912, Beilage zum 1. Blatt.</ref><ref>Die deutschen Wahlen. In: Arbeiter-Zeitung, 26. Jänner 1912, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/aze</ref> „Um den Sieg der revolutionären, religions- und arbeiterfeindlichen Sozialdemokratie zu verhindern“, rief der Wahlkreisausschuss der Zentrumspartei vor der Stichwahl zur Wahl Vosbergs auf.<ref name="1912GERMANIA" />

1921 wurde er als Oberbürgermeister von Rathenow zu einem der fünf ordentlichen Mitglieder des Provinzialrates der Provinz Brandenburg durch den Brandenburgischen Provinzialausschuss gewählt.<ref>Amtsblatt der Regierung zu Potsdam und der Stadt Berlin, 1921, S. 338.</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Kristina Hübener: Stadtentwicklung und Verwaltungspolitik – Potsdams Oberbürgermeister als Gestalter einer kommunalen Leistungsverwaltung zwischen 1850 und 1918/24; KWI Schriften 5 – Die Stadtverordnetenversammlung von Potsdam im Wandel der Zeit S. 75–96; Potsdam 2010 (PDF-Dokument)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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