Zum Inhalt springen

LDPR

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Infobox Politische Partei

Die Liberal-Demokratische Partei Russlands (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.), kurz LDPR (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.), ist, anders als der Name vermuten lässt, eine nationalistisch-rechtspopulistische bis rechtsextreme Partei in Russland.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name="Partei" /> In wissenschaftlichen Quellen wurde bereits 2010 angegeben, dass die LDPR eine von der russischen Regierung finanzierte Partei ist.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Als gesichert gilt, dass sie als Teil der „Systemopposition“ traditionell loyal zum Umfeld des Präsidenten Wladimir Putin steht.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Inhaltliches Profil[Bearbeiten]

Die LDPR nennt sich „liberal-demokratisch“ und bezeichnet sich als „Partei der Mitte“. Sie wird jedoch von ausländischen Beobachtern der russischen Politik als ultranationalistisch, rechtspopulistisch und rechtsradikal eingeschätzt. In der praktischen Politik tritt die Partei vorwiegend mit extremistischen Parolen und Forderungen auf und kaum mit liberalen Gedanken. So versteckt die LDPR laut Beobachtern ihren Rechtsextremismus hinter „patriotischen“ Positionen.<ref name="bpb-210">Diana Laarz: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2018-03-10;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Auch widerspricht der offiziell propagierte Grundgedanke der Chancengleichheit zahlreichen Forderungen der Partei nach gewollter Bevorzugung von Russen gegenüber nationalen Minderheiten in der Russischen Föderation.<ref name="books-NPkH-7BCB6AC-114">Sebastian Smith: Allah's Mountains. Tauris Parke Paperbacks, 2006, ISBN 978-1-85043-979-0, S. 114 (Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <#v=onepage eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.).</ref> Auch werden antisemitische Züge in der Parteilinie ausgemacht.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF; 534 kB) Forschungsstelle Osteuropa Bremen, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Partei befürwortet die Todesstrafe für Kriminelle.<ref name="bpb-210" /> Während der russischen Annexion der Krim-Halbinsel 2014 schlug die Partei Polen, Rumänien und Ungarn die Teilung des Westens der Ukraine vor. Weiterhin werden der Partei mitunter auch panslawistische, neoimperialistische,<ref name="vz-2011795058">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> antikommunistische und etatistische Bestrebungen zugeschrieben. Dennoch unterstützt sie politisch oft Vorhaben der konservativen russischen Regierungspartei Einiges Russland, weshalb manche politischen Kommentatoren ihre generelle Oppositionseigenschaft in Frage stellen sowie die Ernsthaftigkeit ihrer politischen Forderungen.<ref>https://mdz-moskau.eu/systemopposition-nicht-mehr-gefragt/</ref>

Innere Struktur[Bearbeiten]

Das oberste Organ der Partei ist der einmal in vier Jahren einberufene Parteitag. Zwischen den Parteitagen ist das Spitzengremium der sogenannte „Oberste Rat“, der vom Parteitag gewählt wird.

Geschichte der Partei[Bearbeiten]

Die LDPR wurde 1991 unter der Regie des KGB als Liberal-Demokratische Partei der Sowjetunion gegründet und 1992 in LDPR umbenannt. Gründer und Vorsitzender der Partei war Wladimir Schirinowski. Sein Führungsstil galt als extrem populistisch, seine politischen Parolen konnten sehr leicht von extrem rechten zu extrem linken Inhalten wechseln. Dank seiner provokativen Haltung und Aussagen genoss er geringe, aber konstante Popularität.

Bei der Parlamentswahl in Russland 1993 wurden die LDPR mit 22,92 Prozent stärkste Kraft. Bei der Parlamentswahl 2003 erreichte die Partei 11,6 Prozent der Stimmen und wurde mit 36 von 450 Sitzen drittstärkste Fraktion. Bei der Präsidentschaftswahl 2004 nominierte die Partei den ehemaligen Leibwächter Schirinowskis, Oleg Malyschkin, als Kandidaten. Bei der Parlamentswahl 2007 behauptete sie ihre Position als drittstärkste Fraktion, auch wenn sie an Stimmen verlor, 2021 zog sie nur mit deutlichen Verlusten erneut ins landesweite Parlament ein<ref>https://www.kommersant.ru/doc/4988399</ref>.

Seit dem 16. Dezember 2022 unterliegt die Partei aufgrund ihrer Unterstützung des Russischen Überfalls auf die Ukraine den Sanktionen der EU.<ref>Vorlage:EU-Verordnung. In: Amtsblatt der Europäischen Union. L, Nr. 322 I, 16. Dezember 2022, S. 424.</ref>

Wahlergebnisse[Bearbeiten]

Präsidentschaftswahlen der Russischen Föderation[Bearbeiten]

Wahlen Kandidat Stimmen Prozent
Präsidentschaftswahl in Russland 1996 Wladimir Schirinowski 4.311.479 5,7 %
Präsidentschaftswahl in Russland 2000 Wladimir Schirinowski 2.026.513 2,7 %
Präsidentschaftswahl in Russland 2004 Oleg Malyschkin 1.405.396 2,0 %
Präsidentschaftswahl in Russland 2008 Wladimir Schirinowski 6.988.510 9,3 %
Präsidentschaftswahl in Russland 2012 Wladimir Schirinowski 4.458.103 6,2 %
Präsidentschaftswahl in Russland 2018 Wladimir Schirinowski 4.154.638 5,6 %
Präsidentschaftswahl in Russland 2024 Leonid Sluzki 2.795.629 3,2 %

Wahlen zur Staatsduma der Russischen Föderation[Bearbeiten]

Wahlen Stimmen Prozent Mandate
Parlamentswahl in Russland 1993 12.318.562 22,9 % 64
Parlamentswahl in Russland 1995 7.737.431 11,2 % 51
Parlamentswahl in Russland 1999 3.990.038 06,0 % 17
Parlamentswahl in Russland 2003 6.944.322 11,5 % 36
Parlamentswahl in Russland 2007 5.660.823 08,1 % 40
Parlamentswahl in Russland 2011 7.664.516 11,7 % 56
Parlamentswahl in Russland 2016 6.917.063 13,1 % 39
Parlamentswahl in Russland 2021 4.252.252 07,6 % 21
Parlamentswahl in Russland 2026 5.970.578 09,0 % 23

Internationale Kooperation[Bearbeiten]

Die LDPR unterhielt ab 1992 enge Beziehungen zur rechtsextremen Deutschen Volksunion. Der damalige Parteivorsitzende Gerhard Frey reiste hierzu mehrfach nach Moskau, um sich mit Schirinowski zu treffen. 1995 kühlte das Verhältnis zwischen den Parteien ab, nachdem Schirinowski in einem Interview erklärt hatte, die Welt solle „Angst vor Russland haben“ und Deutschland müsse „so klein wie Österreich“ sein.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Prominente Mitglieder[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Parteien in der Staatsduma

Einiges Russland | Kommunistische Partei der Russischen Föderation | Liberal-Demokratische Partei Russlands | Gerechtes Russland | Neue Leute | Rodina | Wachstumspartei | Bürgerplattform

Parteien außerhalb
der Staatsduma

Parteien, die an der Wahl 2021 teilnahmen: Russische Partei der Pensionäre | Jabloko | Kommunisten Russlands | Russische Ökologische Partei „Die Grünen“ | Russische Partei der Freiheit und Gerechtigkeit | Grüne Alternative

Andere Parteien: Das andere Russland | Bürgerkraft | Demokratische Partei Russlands | Monarchistische Partei der Russischen Föderation | RKRP-KPSS | Russische Vereinigte Arbeiterfront | Russland der Zukunft

Historische Parteien

Agrarpartei Russlands | Allianz der Grünen | Baltische Republikanische Partei | Bund der Grünen Russlands | Für die Frauen Russlands | Islamische Partei der Wiedergeburt | Nationalbolschewistische Partei Russlands | Partei der sozialen Gerechtigkeit | Partei der Volksfreiheit (2010–2012) | Partei der Volksfreiheit | Patrioten Russlands | Rechte Sache | Russische Partei des Lebens | Union der rechten Kräfte | Unser Haus Russland | Volkspartei der Russischen Föderation

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung