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LM-68

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LM-68
Museumstriebwagen LM-68 Nr. 6249 in Sankt-Petersburg
Museumstriebwagen LM-68 Nr. 6249 in Sankt-Petersburg
Museumstriebwagen LM-68 Nr. 6249 in Sankt-Petersburg
Anzahl: 663
Hersteller: WARS ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Baujahr(e): 1968–1975
Ausmusterung: 1979–1993
Achsfolge: Bo'Bo'
Spurweite: 1524 mm (Russische Breitspur)
Länge: 15.000 mm
Länge über Puffer: 15.300
Breite: 2.550 mm
Höhe: 3.150 mm
Drehzapfenabstand: 7.500 mm
Drehgestellachsstand: 1.940 mm
Raddurchmesser: 700 mm
Leermasse: 19 t
Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h
Stundenleistung: 180 kW
Motortyp: DK-259
Stromsystem: 600 V =
Stromübertragung: Oberleitung,
Scheren-Stromabnehmer
Fahrmotoren: 4
Bremse: Widerstandsbremse, Schienenbremse, direkt wirkende Druckluftbremse
Steuerung: Schützensteuerung
Sitzplätze: 35
Stehplätze: 160 (8 Passagiere pro m²)
Betriebsart: Einrichtungs-Triebfahrzeug

LM-68 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist der Name eines von dem Wagonoremontny Sawod in Leningrad (WARS, heute Peterburgski Tramwajno-Mechanitscheski Sawod, Sankt Petersburg, Russland) gebauten Straßenbahnfahrzeugs. Die Abkürzung LM bedeutet Leningradski Motorny ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), deutsch Leningrader Triebwagen), die Zahl 68 entspricht dem Entwicklungsjahr 1968. Alle Wagen dieses Typs waren Einrichtungsfahrzeuge.

Konstruktion[Bearbeiten]

Aus technischer Sicht war der LM-68 eine sowjetische Version der amerikanischen PCC-ähnlichen Straßenbahnfahrzeuge. Er hat zwei identische rahmenlose Drehgestelle mit nur einer einzigen Federungsstufe wie die ursprünglichen PCC-Wagen, aber im Unterschied zu ihnen wurde er mit einer selbstentwickelten Indirektsteuerung anstatt eines Beschleunigers ausgestattet. Der LM-68 konnte als Solotriebwagen oder in Traktion verkehren, darum gab es von diesem keine Beiwagen-Variante. Auch die Fahrzeuge der „Achtundsechziger“-Serie (LM-68 und LM-68M) verkehrten jedoch mit Anhängern, hierzu wurden älteren LP-49-Beiwagen verwendet.

Einsatz[Bearbeiten]

Datei:LM-68-07.jpeg
Seitenansicht des LM-68 in Sankt Petersburg

Das WARS stellte den LM-68-Prototyp im Jahr 1968 her, nach der Erfahrungen mit einem einzelnen LM-67-Versuchswagen und mit der kleinen Serie der LWS-66-Gelenkwagen. Die kantige Erscheinung des LM-68 wurde vom LWS-66 entlehnt. Aber sein tragender Wagenkasten mit großen Seitenfenstern war nicht stabil genug und schon im Jahr 1973 wurde der neue verstärkte Entwurf ohne Dachfenster entwickelt. Dieser wurde als LM-68M bezeichnet und ersetzte ab 1975 vollständig den LM-68 in der Serienproduktion. Insgesamt baute das WARS 663 LM-68 von 1968 bis 1975. Die LM-68-Straßenbahnfahrzeuge fuhren in Leningrad, Taschkent, Gorki, Archangelsk, Tscherepowez, Saratow, Magnitogorsk, Nischni Tagil und Temirtau von 1968 bis 1993. Infolge seiner großen Seiten- und Dachfenster hatte der LM-68 den Spitznamen „Aquarium“.

Ende der 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre nahm die Führung der sowjetischen Verkehrsbetriebe die Fahrzeuge als zu unzuverlässig außer Betrieb. Die ausrangierten Wagen wurden fast alle verschrottet; nur ein LM-68 ist bis heute als Museumsexponat erhalten geblieben. Der fahrtüchtige LM-68 ist im Sankt Petersburger Straßenbahnmuseum ausgestellt.

Literatur[Bearbeiten]

  • М. Я. Резник, Б. М. Кулаков «Трамвайный вагон ЛМ-68», М.: Транспорт, 1977 г.
    (russisch und in kyrillischer Schrift; deutsch in etwa: M. Ja. Resnik, B. M. Kulakow Das Straßenbahnfahrzeug LM-68. Transport, Moskau, 1977.)

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: LM-68 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Serienproduktion: LM/LP-33 (MA/PA) | LM/LP-47 | LM/LP-49 | LM-57 | LM-68 | LM-68M | LWS-86 | LM-93 | LWS-97 | LM-99 | 71-152 | 71-153

Versuchsfahrzeuge: LM/LP-36 (MTsch/PTsch) | LWS-66 | LM-67 | LWS-80 | LP-83 | LWS-89 | LWS-93 | LM-2000 | 71-154

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