Lanaria lanata
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| Lanaria lanata | ||||||||||||
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| Datei:Lanaria lanata06.jpg
Lanaria lanata | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Lanariaceae | ||||||||||||
| H.Huber ex R.Dahlgren & A.E.vanWijk | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Lanaria | ||||||||||||
| Aiton | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Lanaria lanata | ||||||||||||
| (L.) T.Durand & Schinz |
Lanaria lanata, manchmal Kapedelweiß genannt, ist die einzige Art der monotypischen Pflanzengattung Lanaria, der einzigen Gattung der Familie der Lanariaceae innerhalb der Ordnung der Spargelartigen (Asparagales), es gibt also nur eine Art in der Familie. Diese Art kommt nur in der Capensis vor.
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Lanaria lanata ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Sie bildet ein senkrecht wachsendes Rhizom als Überdauerungsorgane. Viele Pflanzenteile besitzen verzweigte (dendritische) Haare (Trichome). Die zweizeilig bis spiralig angeordneten Laubblätter sind einfach und parallelnervig. Der Blattrand ist glatt.
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Die Blüten stehen in kurz verzweigten traubigen Blütenständen zusammen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und dreizählig. Die sechs gleichgestalteten Blütenhüllblätter (Tepalen) sind von ihrer Basis etwa zur halben Länge zu einer Röhre verwachsen. Es sind sechs Staubblätter vorhanden. Die drei Fruchtblätter sind zu einem halbunterständigen Fruchtknoten verwachsen mit je zwei Samenanlagen je Fruchtknotenkammer. Der lange Griffel endet in einer kleinen, mehr oder weniger dreilappigen, kopfige Narbe.
Die Kapselfrucht enthält nur einen Samen.
Systematik, Verbreitung und Gefährdung[Bearbeiten]
Die Erstveröffentlichung dieser Art erfolgte 1753 unter dem Namen (Basionym) Hyacinthus lanatus Carl von Linné Species Plantarum, Seite 318. Die Neukombination zu Lanaria lanata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) T.Durand & Schinz wurde 1894 durch T.Durand und Schinz in Consp. Fl. Afric., Volume 5, Seite 239 veröffentlicht. Weitere Synonyme für Lanaria lanata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) T.Durand & Schinz sind: Argolasia lanata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Lam. ex Poir., Argolasia capensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.J.F.Gmel., Argolasia plumosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Aiton) Juss., Dilatris hexandra Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lam., Lanaria plumosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Aiton.
Die Gattung Lanaria wurde 1789 durch William Aiton in Hort. Kew., 1, Seite 462 aufgestellt. Ein Synonym von Lanaria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Aiton nom. cons. ist Argolasia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Juss.
Die Gattung Lanaria wurde auch in die Familie der Tecophilaeaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Leyb. eingeordnet. Die Familie der Lanariaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.H.Huber ex R.Dahlgren & A.E.vanWijk ist am nächsten mit den Asteliaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Dumort. und Hypoxidaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.R.Br. verwandt.
Die Familie Lanariaceae enthält nur eine monotypische Gattung:
- Lanaria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Aiton: Sie enthält nur eine Art:
- Lanaria lanata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) T.Durand & Schinz: Sie ist in den südafrikanischen Provinzen Ostkap sowie Westkap verbreitet. Die Bestände sind stabil. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten Südafrikas als „least concern“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.
Quellen[Bearbeiten]
- Artenliste zu Lanaria in der Red List of South African Plants (Abschnitte Verbreitung und Gefährdung)
- Die Familie der Lanariaceae bei der APWebsite. (Abschnitte Systematik und Beschreibung)
- John Manning, Colin Paterson-Jones: Lanaria lanata, S. 88 in Field Guide to Fynbos, Cape Town, 2007, ISBN 978-1-77007-265-7.