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Langsamverkehr

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Verkehrsplanung mit Berücksichtigung des Langsamverkehrs
Datei:Slowup Sempachersee 2013 Sempach.jpg
Langsamverkehr am Sempachersee
Datei:Zürich - Mühlebachstrasse (Nord) - Bahnhof Stadelhofen IMG 4490.jpg
Der grösste Teil des Verkehrsraums ist für Motorfahrzeuge vorgesehen.

Unter dem Begriff Langsamverkehr werden in der Schweiz die nicht-motorisierten, durch (menschliche) Muskelkraft angetriebene Fortbewegungsarten zu Fuss, auf Rädern oder auf Rollen zusammengefasst.

Gemäss dem Leitbild des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation umfasst Langsamverkehr insbesondere Fussverkehr und Wandern, Velo fahren (auch mit Mountainbikes, Renn- und Liegevelos), sowie Fortbewegung mit fahrzeugähnlichen Geräten wie z. B. Inline-Skaten.<ref>Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Hrsg.): Leitbild Langsamverkehr: Auftrag, Vision, Grundstrategie, Leitsätze, Massnahmen. Entwurf. Bern 2002.</ref>

Entlang der Hauptstrassen wird unter dem Begriff Langsamverkehr der Verkehr der Fussgänger und der Velofahrer verstanden.<ref>Langsamverkehr. Kanton Schwyz, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. März 2018.@1@2Vorlage:Toter Link/www.sz.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Im historischen Kontext fallen z. B. auch Pferde- und Kuhfuhrwerke unter den Begriff.<ref>Geschichte des Langsamverkehrs in der Schweiz des 19. und 20. Jahrhunderts. Eine Übersicht über das Wissen und die Forschungslücken. In: ViaStoria, ASTRA (Hrsg.): Materialien Langsamverkehr. Nr. 130. Bern 2014, ISBN 978-3-9524198-1-6.</ref>

Nicht zum Langsamverkehr werden wintersportliche Aktivitäten (z. B. Langlauf, Schneeschuhlaufen), das Reiten sowie Wasser- und Luftverkehrsformen (z. B. River Rafting, Paragliding) gezählt.<ref>Langsamverkehr. Tiefbauamt Graubünden, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. März 2018; abgerufen am 17. März 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gr.ch</ref>

ViaStoria und das Bundesamt für Strassen (ASTRA) unterscheiden drei zeitliche Phasen:<ref>Erika Flückiger Strebel: Geschichte des Langsamverkehrs in der Schweiz des 19. und 20. Jahrhunderts : eine Übersicht über das Wissen und die Forschungslücken. Hrsg.: ViaStoria und ASTRA. ViaStoria, Bern 2014, ISBN 978-3-9524198-1-6 (viastoria.ch [PDF; abgerufen am 22. Februar 2021]).</ref>

  • 1870–1950: Langsamverkehr zwischen Veloboom und Massenmotorisierung
  • 1950er- bis 1980er-Jahre: Der Langsamverkehr in der Defensive
  • Der Langsamverkehr nach der umweltpolitischen Wende in den 1970er-Jahren

Literatur[Bearbeiten]

  • Erika Flückiger Strebel: Geschichte des Langsamverkehrs in der Schweiz des 19. und 20. Jahrhunderts Eine Übersicht über das Wissen und die Forschungslücken, Herausgeber: ViaStoria, Zentrum für Verkehrsgeschichte und Bundesamt für Strassen (ASTRA), Bereich Langsamverkehr. ISBN 978-3-9524198-1-6. (Online: PDF)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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