Laridah-Marsch
Der Laridah-Marsch ist ein deutscher Militärmarsch. Er wurde von Max Hempel während des Ersten Weltkriegs am 12. Mai 1917 in der Nähe von Reims komponiert.<ref name="hebu">Laridah-Marsch. In: hebu-music.com. Abgerufen am 18. September 2024.</ref>
Mit der Melodie des Marsches vertonte Hauptmann Lauenstein zu dieser Zeit das gleichnamige Gedicht von Otto Julius Bierbaum.<ref>Laridah. In: Otto Julius Bierbaum: Irrgarten der Liebe. Berlin / Leipzig 1901, S. 54–56; Vorlage:Zeno.org</ref> Lauenstein – ein hauptberuflicher Konzertsänger – war es auch, der Hempel dazu veranlasste, auf Grundlage der Melodie einen Marsch zu verfassen.<ref name="hebu" />
In der Heeresmarschsammlung ist er in Sammlung II „Parademärsche für Fußtruppen“ unter Nummer 154 (HM II, 154) verzeichnet und gehört zum Repertoire zahlreicher Spielmannszüge.
Im Kölner Karneval wird der Laridah-Marsch oft gespielt, zum Beispiel als Einzugsmarsch.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Exkurs Marschmusik. ( des Vorlage:IconExternal vom 7. Mai 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. rab-friedrich-ramm.de; abgerufen am 27. März 2017.</ref> In Eschweiler wird der Laridah-Marsch auch als Stadtmarsch gespielt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Mundwinkel gerade und Schluss mit lustig, zwei, drei! ( vom 28. März 2017 im Internet Archive) aachener-nachrichten.de, 10. September 2007.</ref> Zudem gilt er als der Lieblingsmarsch des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber.<ref>Militärische Emotionen im Fackelschein. Münchner Merkur, 19. Mai 2009.</ref>
Der Marsch ist auch der Einzugsmarsch des Festumzuges der Weinköniginnen und Trachtengruppen in das Festzelt des ältesten Weinfestes der Mittelmosel, zum Mehringer Winzerfestspiel.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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