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Las Merindades

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Las Merindades
Die Lage der Comarca Las Merindades in der Provinz Burgos
Die Lage von Las Merindades in der Provinz Burgos
Basisdaten
Staat: Spanien Spanien
Autonome Gemeinschaft: KastilienleonDatei:Flag of Castilla y León.svg Kastilien und León
Provinz: Burgos
Hauptort: Medina de Pomar
Fläche: Vorlage:Metadaten Fläche ES−09 km²
Einwohner: {{#property:P1082}} (Stand: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>Instituto Nacional de Estadística Municipal Register of Spain</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Unerkanntes Wort „strong“ Einw./km²
Gemeinden: 26

Las Merindades ist der Name eines historisch bedeutsamen Gebietes im Norden der Autonomen Region Kastilien-León in Spanien, welches ein eigenes Verwaltungsgebiet (comarca) mit 26 Gemeinden (municipios) sowie unzähligen Dörfern und Einzelgehöften mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl ES−09 Einwohnern bildet; die Gesamtfläche der Comarca beträgt Vorlage:Metadaten Fläche ES−09 km².

Datei:Panorama desde el Castillo de Frías.jpg
Blick von der Burg über den Ort Frías und seine Umgebung

Geographie[Bearbeiten]

Lage und Flüsse[Bearbeiten]

Die meisten Orte der Comarca Las Merindades liegen in Höhen von ca. 500 bis 1000 Metern ü. d. M.; die Orte im Valle de Mena liegen allesamt nur etwa 300 m hoch. Die umliegenden Berge erreichen manchmal Gipfelhöhen von knapp 1500 m; die markantesten Berggipfel der Region sind der Castro Valnera (1718 m) im Norden und der Pico Humión (1435 m) im Südosten. Wichtigste Flüsse sind der Ebro und seine Nebenflüsse (Nela und Jerea); nach Nordosten entwässert der Río Cadagua.

Gemeinden[Bearbeiten]

Vorlage:Verwaltungstabelle ES Kopf

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist vergleichsweise regenreich; in den Wintermonaten fällt auch Schnee, der auf den Bergen oft bis ins Frühjahr liegenbleibt, in den Tallagen jedoch tagsüber meist abtaut. Die Temperaturen sind denen in Mitteleuropa vergleichbar.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Wirtschaft der Comarca Las Merindades ist seit jeher ausgesprochen landwirtschaftlich geprägt, wobei die Viehzucht ebenfalls eine wichtige Rolle spielte. In den wenigen Städten und größeren Orten siedelten sich Handwerker und Kleingewerbetreibende an. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts nimmt die Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftszweig zu: Es gibt zahlreiche Wanderwege mit landschaftlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten; viele Orte bieten private Übernachtungsmöglichkeiten.

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Castillo de Porras (Virtus).jpg
Castillo de Porras beim Ort Virtus (14. Jh.)

Einige wenige prähistorische und römische Spuren wurden im Gebiet der Comarca entdeckt. Bereits im 8. Jahrhundert wurde die Region von den Mauren zurückerobert (reconquista), die in den Jahren 882 und 883 bei Cellorigo ihre letzten Vorstöße unternahmen. In der im Jahr 800 verfassten Gründungsurkunde des nicht mehr existierenden Monasterio de Taranco im Valle de Mena fällt erstmals der Name Castilla als Gebietsbezeichnung. Im 10. Jahrhundert reorganisierte der kastilische Graf Fernán González das Gebiet; dabei schuf er auch eine Verwaltungseinheit mit Namen Las Merindades. In den folgenden Jahrhunderten bis zum Jahr 1512 war die Region zwischen den Königreichen Kastilien und Navarra umstritten; zahlreiche Burgen wurden vor allem von den Mitgliedern der Familie Velasco erbaut. Im Jahr 1560 wurde auf königlichen Befehl Philipps II. Villarcayo als Hauptstadt der Merindades bestimmt. Bei Espinosa de los Monteros fand am 10 und. 11. November 1808 im Rahmen der spanischen Unabhängigkeitskriege eine Schlacht gegen die Truppen Napoleons statt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Datei:Castillo de las Cuevas.jpg
Castillo de las Cuevas in Trespaderne (20. Jh.)

Siehe auch[Bearbeiten]

Südlich schließt sich die Comarca La Bureba an.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Las Merindades – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Comarcas in der Provinz Burgos