Lasiosphaeriaceae
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| Lasiosphaeriaceae | ||||||||||||
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| Datei:2012-06-01 Lasiosphaeria ovina (Pers.) Ces. & De Not 223448.jpg
Schaf-Haarkugelpilz (Lasiosphaeria ovina auf Totholz) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Lasiosphaeriaceae | ||||||||||||
| Nannf. |
Die Lasiosphaeriaceae sind eine Pilz-Familie aus der Ordnung der Sordariales.
Merkmale[Bearbeiten]
Sie bilden als Fruchtkörper dickwandige, dunkle Perithecien aus. Oft haben sie Haare oder sind ornamentiert. Wenn ein Ostiolum, eine Öffnung an dessen Oberseite, vorhanden ist, so besitzt es haarförmige Strukturen, die Periphysen. Das Gewebe, in dem die Schläuche eingebettet sind, besitzt oft dünnwandige, unscheinbare und kleine Paraphysen. Die Schläuche selber sind zylindrisch bis keulenförmig, ziemlich dünnwandig und oft mit einem kleinen J-förmigen apikalen Ring. Die Ascosporen sind variabel, normalerweise mit wenigstens einer dunklen, braunen Zelle und einer hyalinen Zelle. Manchmal sind sie ornamentiert oder tragen ein gelatinöses Anhängsel. Ein Stroma ist nicht vorhanden und nur manchmal ein basales Subiculum. Nebenfruchtformen sind selten. Wenn vorhanden, so ist diese hyphomycetisch ausgebildet.
Ökologie und Verbreitung[Bearbeiten]
Die Lasiosphaeriaceae leben saprob auf Dung, Boden oder verrottendem Pflanzenmaterial. Sie sind daher sehr weit verbreitet, besonders in gemäßigtem Klima.
Bedeutung[Bearbeiten]
Über ihre Bedeutung als potenzielle Holzzerstörer ist wenig bekannt. Manche Arten werden als Modellarten in der Genetik verwendet.
Taxonomie[Bearbeiten]
Die Lasiosphaeriaceae wurden von John Axel Nannfeldt 1932 erstbeschrieben. Es kommen 31 Gattungen vor.<ref name="OutlineoA"/> Es gibt Hinweise darauf, dass die Familie polyphyletisch ist, es ist aber noch nicht abschließend geklärt.<ref name="Cai"/>
- Anopodium
- Apiosordaria
- Apodospora
- Apodus
- Arecacicola
- Arniella
- Arnium
- Bombardia
- Bombardioidea
- Camptosphaeria
- Cercophora
- Diffractella
- Diplogelasinospora
- Emblemospora
- Eosphaeria
- Fimetariella
- Jugulospora
- Lacunospora
- Lasiosphaeria
- Periamphispora
- Podospora
- Pseudocercophora
- Schizothecium
- Strattonia
- Thaxteria
- Triangularia
- Tripterosporella
- Zopfiella
- Zygopleurage
- Zygospermella
Quellen[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Paul F. Cannon, Paul M. Kirk: Fungal families of the world. CABI Europe, Wallingford, Oxfordshire (UK) 2007, ISBN 978-0-85199-827-5, S. 181–182 (online verfügbar).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="OutlineoA">Lumbsch, H. T. and S.M. Huhndorf (ed.) 2007: Outline of Ascomycota – 2007. Myconet 13: 1–58. Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Volltext pdf ( des Vorlage:IconExternal vom 13. Januar 2021 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> <ref name="Cai">Cai, L., Jeewon, R., Hyde, K.D. 2006: Phylogenetic investigations of Sordariaceae based on multiple gene sequences and morphology. Mycological Research 110: 137–150. doi:10.1016/j.mycres.2005.09.014 </ref> </references>