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Lathum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Lathum
Staat Niederlande Niederlande

Provinz Datei:Flag of Gelderland.svg Gelderland
Gemeinde Flagge der Gemeinde Zevenaar Zevenaar
Fläche
 – Land
 – Wasser
1,42 km²
1,38 km²
0,04 km²
Einwohner 515 (1. Jan. 2024<ref name="cbs">Kerncijfers wijken en buurten 2024. In: StatLine. CBS, 14. Oktober 2024, abgerufen am 19. Oktober 2024.</ref>)
Koordinaten 51° 59′ N, 6° 1′ OKoordinaten: 51° 59′ N, 6° 1′ O
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Bedeutender Verkehrsweg N338
Vorwahl 0313
Postleitzahlen 6883, 6921, 6987–6988
Datei:Zevenaar-Lathum, Nederlands Hervormde Kerk (O.L.Vrouwekerk) RM8149 IMG 0194 2024-03-25 11.08.jpg
Reformierte Kirche in Lathum (2024)
Datei:Lathum.jpg
Huis Lathum – Außenansicht nach Westen (2012)

Lathum (niedersächsisch Laotem; früher auch Lathem, Laten und Latem genannt) ist ein Dorf in der Gemeinde Zevenaar in der niederländischen Provinz Gelderland. Es liegt am Provinzialweg N 338 von Westervoort nach Doesburg. Das Dorf liegt auch am Ufer der IJssel und zwischen der Autobahn A 12 und der Rhederlaag/Lathumse plas. Erwähnt wird ein „Haus zu Lathum“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) bereits im Mittelalter, erstmals im Jahr 1355.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Spätmittelalter gehörte Lathum zur Bannerij van Bahr en Lathum, einer Bannerherrschaft in der Grafschaft Zutphen im Herzogtum Geldern.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Die Herren von Baer (Heren van Baer - niederländisch) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. Oktober 2006 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.graafschap-middeleeuwen.nl</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Die Herren von Lathum (Heren van Lathum - niederländisch) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. Oktober 2006 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.graafschap-middeleeuwen.nl</ref> Die Herren von Baer (Bahr) und die 1227 erstmals erwähnten Herren von Lathum waren ursprünglich wohl eines Stammes. 1413 wurden die van Montfoort Herren von Lathum. Später kam das Rittergut in Lathum durch Heirat an die von Baer auf Bahr, weshalb sie 1471 zu einer Herrschaft vereinigt wurden.

Die Herren von Lathum[Bearbeiten]

Mit der Gemeindereform vom 1. Januar 2005 wurde die nördlich gelegene Gemeinde Angerlo am südlichen Ufer der IJssel mit Angerlo und den Kirchdörfern Giesbeek und Lathum sowie den Bauerschaften Bahr und Bingerden aufgelöst und Teil der Gemeinde Zevenaar. Lathum ist heute ein Ort mit ca. 750 Einwohnern.

Seit 2011 findet am Ufer des Sees das Großevent Dreamfields Festival statt.

Das Wappen von Lathum[Bearbeiten]

Das Wappen von Lathum ist – genau wie das von Bahr – ein roter Scheunenbalken (ein „Bahr“ – Barren, Balken) auf goldenem Hintergrund.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Wappen von Lathum (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.graafschap-middeleeuwen.nl</ref>

Monumente[Bearbeiten]

Lathum hat zwei Bauwerke, die in der Geschichte der Region eine Rolle spielen. Über das Haus zu Lathum (Huis te Lathum) wurde 1355 erstmals geschrieben. Das heutige Herrenhaus steht auf einer leichten Erhebung, an der sich noch der Hügel der ursprünglichen Motte (Turmhügelburg) ablesen lässt.

Die reformierte Kirche (Hervormde Kerk) stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde durch den Schriftsteller Jan Siebelink in seinem Roman Knielen op een bed violen (2005) beschrieben als der blaue Glockenturm (de blauwe klokkentoren).

Siehe auch[Bearbeiten]

  • Artikel Bannerherr, dort: Abschnitt „Bannerheer (Niederlande)“
  • Seite über das Kasteel Lathum [1] mit Literaturangaben (niederländisch)
  • Achterhoek
  • Liemers
  • Seite zum Kasteel Baer, von dem das Haus Lathum vermutlich abstammt. [2]

Literatur[Bearbeiten]

  • Drs. C.O.A. baron Schimmelpenninck van der Oije: Bijdrage tot een genealogie van het geslacht Van Rheden/Van Baer en het geslacht van Lathum tot circa 1400, In: Herziene uitgave van het artikel in Bijdragen en Mededelingen Vereniging Gelre, Teil LXIV, 1971.
  • Drs. C.O.A. baron Schimmelpenninck van der Oije: Geschiedenis Baer en Lathum, In: Bijdragen en Mededelingen Vereniging Gelre, Teil LXV, 1972.
  • A.G. van Dalen: Bahr en Lathum (= De Liemers No. 36), Verlag „Liemers Lantaern“, Zevenaar, 1975.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Lathum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende