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Laura Dijkema

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Laura Dijkema Vorlage:SportPicto
Datei:Laura Dijkema 001.jpg
Porträt
Geburtsdatum 18. Februar 1990
Geburtsort Assen, Niederlande
Größe 1,84 m
Position Zuspiel
Vereine

2006–2007
2007–2008
2008–2009
2009–2011
2011–2012
2012–2013
2013–2014
2014–2016
2016–2017
2018–2020
2020–2021
2021–2022
2022–2023
2023–2024
2025
2026
seit 2026
Smash Beilen
DOK Dwingeloo
SCU Emlichheim
Martinus Amstelveen
TVC Amstelveen
VfB 91 Suhl
USC Münster
Halkbank Ankara
Dresdner SC
Igor Gorgonzola Novara
Il Bisonte Firenze
Lokomotive Kaliningrad
Leningradka Sankt Petersburg
Helvia Recina Volley Macerata
Megabox Volley Vallefoglia
LOVB Omaha
LOVB Nebraska
Paniónios GSS
Nationalmannschaft

2010–2024
Junioren-Nationalmannschaft
A-Nationalmannschaft
Erfolge
2010
2010
2015
2015
2016
2016
2017
2017
niederländische Meisterin
niederländische Pokalsiegerin
deutsche Meisterin
Vize-Europameisterin
deutsche Pokalsiegerin
Olympia-Vierte
italienische Meisterin
Vize-Europameisterin
Stand: Juli 2026

Laura Dijkema (* 18. Februar 1990 in Assen) ist eine niederländische Volleyballspielerin.

Karriere[Bearbeiten]

Datei:2016 DSC Volleyball 088 Laura Dijkema.jpg
2016 in Dresden

Dijkema begann ihre Karriere bei Smash Beilen. Anschließend spielte sie bei DOK Dwingeloo, ehe sie zum deutschen Verein SCU Emlichheim wechselte. Nach ihrer Rückkehr in die Niederlande war sie bei Martinus Amstelveen aktiv. 2010 gewann die Zuspielerin mit dem TVC Amstelveen das nationale Double aus Meisterschaft und Pokal.

Nach der Europameisterschaft 2011 wechselte Dijkema zum deutschen Bundesligisten VfB 91 Suhl.<ref>Thomas Sprafke: Niederländisches Juwel schlägt beim VfB Suhl auf. insuedthueringen.de, 22. September 2011, abgerufen am 20. Januar 2012.</ref> 2012/13 spielte sie beim Ligakonkurrenten USC Münster.<ref>Dijkema von Suhl nach Münster. volleyball.de, 5. Juli 2012, abgerufen am 5. Juli 2012.</ref> Danach wechselte sie in die Türkei zu Halkbank Ankara.

Nach einer Saison kehrte Dijkema zurück in die Bundesliga und spielte für den Dresdner SC.<ref>Niederländerin Laura Dijkema verstärkt den DSC. Dresdner SC, 2. Juli 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. Juli 2014; abgerufen am 23. Juli 2014.</ref> 2015 und 2016 konnte sie zu dessen Titelverteidigung der deutschen Meisterschaft erfolgreich beitragen. 2016 wurde sie mit dem Dresdner SC zudem deutsche Pokalsiegerin. Im Mai 2016 gab der Dresdner SC den Abgang von Dijkema bekannt.<ref>Laura Dijkema verlässt die DSC Volleyball Damen. In: dresdnersportclub.de. Dresdner SC, 10. Mai 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. August 2016; abgerufen am 17. August 2016.</ref>

Datei:Laura Dijkema 2023.jpg
Laura Dijkema (2023)

Vor der Saison 2016/17 wurde sie von AGIL Volley Novara aus der italienischen Serie A1 verpflichtet und gewann 2017 mit Novara die italienische Meisterschaft. Mitte des Spieljahres 2017/18 kehrte sie auf das Spielfeld zurück und lief für Azzurra Volley Firenze (Il Bisonte Firenze) in der Serie A1 auf. Insgesamt blieb sie drei Jahre beim Verein und belegte jeweils mittlere Plätze in Liga und Pokalwettbewerb. Zur Saison 2020/21 wechselte sie zum russischen Klub der Lokomotive Kaliningrad in die russische Superliga. Mit Lokomotive belegte sie den zweiten Platz im russischen Supercup 2020 und gewann knapp ein Jahr später die russische Meisterschaft. Anschließend unterschrieb sie einen Vertrag bei Leningradka Sankt Petersburg, wo sie bis Anfang März 2022 blieb, ehe sie ihr Engagement aufgrund der russischen Invasion der Ukraine beenden musste.<ref>Лаура вынужденно покидает Санкт-Петербург – Ленинградка. In: leningradka.spb.ru. 4. März 2022, abgerufen am 15. Juli 2026 (ru_RU).</ref> Noch im selben Monat unterzeichnete sie einen Vertrag bei UYBA Volley<ref>LAURA DIJKEMA AL LAVORO CON LA UYBA! – Lega Pallavolo Serie A Femminile. In: legavolleyfemminile.it. 22. März 2022, abgerufen am 15. Juli 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, konnte diesen jedoch aufgrund einer Verletzung nicht erfüllen. Erst im Dezember 2022 gab sie ihr Comeback für den italienischen Aufsteiger Helvia Recina in der Serie A1. Auch in der Saison 2023/24 spielte sie in der Serie A1, nun bei Megabox Volley Vallefoglia. Anschließend nahm sie an der ersten und zweiten Saison der League One Volleyball mit dem Team aus Omaha (Nebraska) teil.<ref>Laura Dijkema, Grace Frohling, Tia Jimerson, Sara Loda and Anna Stevenson Hall Join LOVB. In: lovb.com. 28. März 2024, abgerufen am 15. Juli 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Seit 2026 steht sie bei Paniónios GSS aus Nea Smyrni (Griechenland) unter Vertrag.

Nationalteam[Bearbeiten]

2010 kam Dijkema, die mit den Junioren Platz sechs der U21-WM 2009 erreicht hatte, erstmals in der A-Nationalmannschaft zum Einsatz. Bei der Weltmeisterschaft in Japan war sie als Ersatz für Kim Staelens ebenso dabei wie bei der Europameisterschaft 2011.<ref>Zes vragen aan Laura Dijkema. Nevobo, 1. November 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Februar 2014; abgerufen am 20. Januar 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In den Jahren 2015 und 2017 gewann Dijkema mit dem Nationalteam bei den jeweiligen Europameisterschaften zwei Silbermedaillen in Folge, wobei sie 2017 auch die Auszeichnung als beste Zuspielerin erhielt. Darüber hinaus gewann sie beim Volleyball World Grand Prix 2016 die Bronzemedaille sowie die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft 2023.

Zu den Höhepunkten ihrer Karriere gehört die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 (Platz 4).

2025 beendete sie nach 443 Länderspielen ihre Nationalmannschaftskarriere.<ref>Laura Dijkema stopt als international: ‘De cirkel is rond’. In: volleybal.nl. Abgerufen am 15. Juli 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Laura Dijkema – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />