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Lawabahn

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Lawabahn
Datei:Suriname, train at abandoned station of Onverwacht.JPG
Dieseltriebwagen im ehemaligen Bahnhof Onverwacht
Dieseltriebwagen im ehemaligen Bahnhof Onverwacht
Datei:Encyclopaedie van Nederlandsch West-Indië-Surinam north-Benj004ency01ill02.gif
Streckenverlauf
Streckenführung der Lawabahn von Paramaribo bis Dam
Hochauflösende Datei der Landkarte aus der
Encyclopædie van Nederlandsch West-Indië,
die zwischen 1914 und 1917 veröffentlicht wurde
Streckenlänge:Ursprünglich 173 km
Spurweite:1000 mm (Meterspur)
Die Seite Vorlage:BS/styles.css hat keinen Inhalt. Streckenführung 1912 (rosa)<ref>De Vraagbaak: Almanak voor Suriname 1913. 1912. Abgerufen am 6. Mai 2016.</ref> und ab 1961 (rot)<ref name="surinam02">The Railways of Surinam, 2014 - Suriname Landspoorweg. Abgerufen am 6. Mai 2016.</ref><ref>F.J. Ormeling (Hrsg.), Bos/Niermeyer Atlas der gehele aarde, 40. Auflage, J.B. Wolters, Groningen/Batavia, 1959</ref><ref>F.J. Ormeling (Hrsg.), De Grote Bosatlas, 47. Auflage, Wolters-Noordhoff, Groningen, 1971</ref><ref>Nieuwe Geïllustreerde Lekturama Encyclopedie, Tirion, Amsterdam, 1981</ref>
0,000 Paramaribo (Vaillantsplein)
Domineekreek
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2,500 Beekhuizen
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4,060 Saron
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5,800 Ephraimszegen
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7,550 Frederikshoop
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9,070 Hanna'slust
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10,500 Welgedacht
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11,470 Monplaisir-weg
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12,310 Commissaris-weg
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13,140 Helena Christina
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13,940 Bergershoop
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15,150 Braamshoop
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16,040 Houttuin-weg
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16,850 Lelydorp
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17,670 Schotel-weg
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18,600 Java-weg
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19,400 Van Hattem-tracé
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20,100 Libanon-weg
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20,100 Palisaden-weg
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21,500 Copie-weg
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22,300 Bijlhout-weg
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23,250 Groenhart-weg
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24,000 Rijsdijk-weg
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26,390 Nyssen-weg
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27,000 Toelseeda-weg
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28,100 Meurs-weg
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29,500 Onverwacht
32,000 Haltepunkt
35,000 Haltepunkt
41,200 Republiek
44,750
52,400 Berlijn
61,600
64,700 Sectie O
79,100 Kwakoegron
95,700 Guyana (Goldmine)
99,600 De Jong-Noord (Goldmine)
102,600 Gros Placer
105,500 De Jong-Zuid (Goldmine)
115,500 Brownsweg
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123,000 Kamp III
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133,000 Kabelstation-Noord (Seilbahnstation)
Datei:Pictogram Cable Car small.svg Datei:BSicon FERRY.svg Erst Seilbahn; später Fähre
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134,000 Kabelstation-Zuid (Seilbahnstation)
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145,250 Abontjema
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151,800 Adjama
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158,500 Sikakamp
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166,500 Gégé
173,000 Dam am Sarakreek

Die Lawabahn ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) oder später {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) war eine 173 km lange eingleisige Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 1000 mm in Suriname. Sie wurde ab 1903 von Paramaribo an der Küste bis Dam am Sarakreek gebaut, aber nicht, wie während des Goldrausches ursprünglich geplant, bis zu den Goldlagerstätten im Südosten des Landes am Fluss Lawa verlängert. 1986 verkehrten die letzten Züge auf der noch verbliebenen Strecke.

Baugeschichte[Bearbeiten]

Datei:Tropenmuseum Royal Tropical Institute Objectnumber 10030958 Mensenmenigte bij de opening van het.jpg
Bahnhof Paramaribo (Vaillantsplein):
Eröffnung der Bahn 1905

Die ersten Pläne für die Eisenbahnlinie stammten von Privatpersonen. 1902 verkündete Cornelis Lely, der Gouverneur von Suriname, dass die Regierung die Linie bauen werde, um den Goldbergbau im Lawagebiet zu erleichtern. Die Linie sollte eigentlich insgesamt mehr als 350 Kilometer lang werden. Aufgrund der enttäuschenden Goldfunde wurde sie jedoch nur zur Hälfte gebaut. Zu Ehren des Gouverneurs wurde das an der Bahnlinie gelegene Dorf Kofidjompo in Lelydorp umbenannt.

1903 begannen vor allem ehemalige Matrosen aus Curacao mit dem Bau der Eisenbahn und nahmen den ersten Abschnitt, von Paramaribo nach Republiek, 1905 in Betrieb. Sie stellten den Streckenabschnitt bis zum Bahnhof Dam beim Sarakreek 1912 fertig. Die Bahn war zu diesem Zeitpunkt 173 Kilometer lang und hatte bereits 8,5 Millionen Gulden gekostet.

Datei:Lawa Railway in Suriname - Cable car crossing the Suriname River 1915.png
Seilbahn über den Fluss Suriname

Der bemerkenswerteste Teil der Linie war eine rund 300 m lange Seilbahn über den Fluss Suriname, die gebaut wurde, weil der Bau einer Brücke zu aufwändig gewesen wäre. An der Seilbahnstation (Kabelstation) mussten alle Fahrgäste aussteigen und in Seilbahn-Gondeln den Fluss überqueren.<ref name="Seilbahn">President D Bouterse belooft spoorweg en treinen aan Suriname. (Niederländischer YouTube-Film mit Filmaufnahmen der Lokomotiven Maabo bzw. Kadjoe und der Seilbahn) Abgerufen am 6. Mai 2016.</ref> Am östlichen Ufer des Suriname-Flusses stand dann ein zweiter Zug bereit für die Strecke bis zur Endstation Dam beim Sarakreek. Gepäck und Stückgut wurden in hölzernen Containern transportiert, die auf Flachwagen standen, um besser von der Seilbahn aufgenommen werden zu können.<ref name="Wicherts-EN">Eric Wicherts: The Railway of Suriname. The Landsspoorweg 1902 - 2002. Publisher: Private Rail Consultants - Canada (2004). ISBN 9780973481709, ISBN 0973481706. S. 8 und 13.</ref> Die Fahrzeit für die gesamte Strecke betrug etwa 10½ Stunden.<ref>De Gids: Almanak voor Suriname 1917. S. 99, abgerufen am 6. Mai 2016.</ref> Der südliche Streckenabschnitt und die Seilbahn wurden bereits 1936 stillgelegt, sodass die Seilbahnstation zum Endbahnhof wurde.

Datei:Tropenmuseum Royal Tropical Institute Objectnumber 60048026 De Lawa-spoorweg tussen de Heiligenwe.jpg
Die Lawabahn (links) in Paramaribo zwischen Knuffelsgracht und überdachtem Markt am Heiligenweg

1958 wurde der Bahnhof in Paramaribo am Vaillantsplein in der Innenstadt aufgehoben und nach Beekhuizen verlegt. Im Jahre 1961 wurde das noch weiter südlich liegende Onverwacht die Startstation. Als sich in den 1960er Jahren der Brokopondo-Stausee zu füllen begann, musste der Streckenabschnitt vom Brownsberg-Naturpark zur Seilbahnstation stillgelegt werden. Die Stationen Kabel und Dam versanken im Stausee.

Ab dem Bau des Stausees wurde die Bahnstrecke nur noch von Onverwacht bis Brownsweg befahren.

Der Bahnverkehr wurde 1986 definitiv eingestellt. Anlass war der Beschuss eines fahrenden Schienenbusses, während des gerade begonnenen Bürgerkrieges (1986 bis 1992), bei dem ein Mädchen schwer verletzt wurde.<ref name="Wicherts-EN"/><ref name="Wicherts-NL">Eric Wicherts und Jan Veltkamp: Geschiedenis van de Landsspoorweg. Publisher: Veka Productions. ISBN 9789081675581, ISBN 9081675583. S. 37.</ref>

Die Versuche des Niederländers Peter Sul (Lovers Rail) in den 1990er Jahren, die damals verbliebenen 86 Kilometer der Linie insbesondere für den Tourismus zu nutzen, sind gescheitert. Die Fahrzeuge verrosten seitdem zunehmend im Bahnhof Onverwacht. Die Strecke durch den Dschungel ist inzwischen überwuchert und zwischen Paramaribo und Onverwacht fast vollkommen verschwunden.<ref>Oud-directeur Lovers Rail ziet wat in traject naar Surinaams binnenland. Hoop voor mislukt Lely-spoor. 5. Juni 2001, abgerufen am 4. April 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Schienenfahrzeuge[Bearbeiten]

Anfangs wurden auf der Lawabahn Dampflokomotiven eingesetzt, aber 1954 wurde für den Personenverkehr auf Schienenbusse mit Dieselmotoren umgestellt.<ref name="OdR 1974-6">NVBS: Op de Rails. Duparc, H.: Recente reisindrukken bij de Landsspoorweg in Suriname. 6-1974. Abgerufen am 6. Mai 2016.</ref>

Dampflokomotiven[Bearbeiten]

Datei:De Lawaspoorweg in Suriname - Nationaal Archief - CC-BY - Bestanddeelnr. 252-6345 (cropped).jpg
Borsig-Dampflokomotive der
Serien-Nr. 5339–5344

Die ersten sechs Dampflokomotiven mit einem Dienstgewicht von jeweils 16 t lieferte das Maschinenbauunternehmen Borsig aus Berlin.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Handelingen der Staten-Generaal. Bijladen. 1923—1924. N°. 5. II. Sur. Hoofstuk L. Land- en Waterwegen en bejbehoorende Werken. (Memento vom 11. März 2016 im Internet Archive) S. 22. Abgerufen am 6. Mai 2016.</ref> Ihre an Straßenbahnlokomotiven erinnernde Kastenbauweise war zuvor schon erfolgreich bei der Bahnlinie Semarang-Joana eingesetzt worden.<ref name="OdR 1961-9">NVBS: Op de Rails. Luyken, R.: Spoorwegen in Surinam. 9-1961.</ref><ref name="internationalsteam">Steam in Surinam auf www.internationalsteam.co.uk. Abgerufen am 6. Mai 2016.</ref><ref name="OdR 1974-6" />

Die Arnold Jung Lokomotivfabrik in Kirchen baute 1905 zwei kleine und nur jeweils 8,5 t schwere Dampfloks für den Einsatz südlich des Flusses Suriname. Diese wurden nach der Verschiffung nach Suriname an der Seilbahnstation zerlegt und mit der Seilbahn über den Fluss transportiert, um auf der anderen Seite wieder zusammengebaut zu werden. Sie wurden auf die Namen Kadjoe (Serien-Nr. PS 820) und Maabo (Serien-Nr. PS 889) getauft.<ref name="internationalsteam" />

Die Lokomotivfabrik Krauss & Comp. in München bauten 1908 zwei jeweils 16 t schwere Schwesterlokomotiven mit den Bezeichnungen Gege und Dam (Serien-Nummern 6074 und 6075). Eine davon steht heute(2014) als Denkmal in Onverwacht.<ref name="internationalsteam" /><ref name="OdR 1974-6" /><ref>www.steamlocomotive.info/...12132 Abgerufen am 6. Mai 2016.</ref>

Eine von der niederländischen Maschinenfabrik Backer & Rueb in Breda 1916 hergestellte Dampflok namens Para (Serien-Nr. 300) ist heute(2014) noch mit zwei Personenwagen im Bahnhof Onverwacht erhalten.<ref name="internationalsteam" /><ref name="OdR 1974-6" />

Diesel-Triebwagen[Bearbeiten]

Datei:Lawaspoorweg rail car No 3 (cropped).jpg
Amerikanischer Schienenbus L.S.3

Ein amerikanischer Schienenbus mit der Beschriftung L.S.3 läutete in Suriname den Ersatz von Dampfkraft durch Dieselantriebe ein. Dieser hatte gegenüber den von Dampflokomotiven gezogenen Personenzügen deutlich geringere Wartungs- und Betriebskosten.

1954 bauten Linke-Hofmann-Busch/Büssing in Deutschland ein Drei-Wagen-Set mit 160 PS für die Lawabahn. Es bestand aus einem Schienenbus mit 14 Sitzplätzen der 1. Klasse und 26 Sitzplätzen in der 2. Klasse, einem Zwischenwagen mit 56 Sitzplätzen der 3. Klasse und einem Endwagen mit 31 Sitzplätzen der 3. Klasse sowie einer Ladekapazität von 3 Tonnen Fracht.<ref name="internationalsteam" /><ref name="OdR 1974-6" />

Außerdem gab es mehrere Rottenkraftwagen und Draisinen.

Personen- und Güterwagen[Bearbeiten]

Datei:Gouverneur Van Heemstra bij de wagons van de spoorlijn Paramaribo-Kabel-Dam.jpg
Besichtigung der Bahnlinie durch Gouverneur van Heemstra im Juli 1923

1904 wurden von dem belgischen Schienenfahrzeughersteller Metallurgique 15 Personenwagen mit einem hölzernen Aufbau mit jeweils 12 Fenstern und fest installierten Sonnenschutzblenden hergestellt. Der gleiche Hersteller lieferte auch sechs gedeckte Güterwagen und 35 Schotterwagen.<ref name="OdR 1974-6" />

Für Ausflüge gab es 3 offene Planwagen<ref name="OdR 1974-6" />, die beispielsweise bei der Besichtigung der Eisenbahn und Seilbahn durch den Gouverneur Aarnoud van Heemstra im Juli 1923 eingesetzt wurden. Ein Drehgestell-Flachbettwagen wurde mit einem Kastenaufbau versehen, um eine Rastmöglichkeit in gepflegter Atmosphäre mit Silbergeschirr und Serviettenringen anzubieten.<ref>Groepsfoto in rijtuig van trein. (Gruppenfoto im Eisenbahnwagen: Mahlzeit mit dem Ehepaar Calkoen) Abgerufen am 6. Mai 2016.</ref>

Bis 1959 wurden 100 vierachsige Kesselwagen zum Transport von Kerosin vom Hafen in Paramaribo zum Flugplatz in Zanderij eingesetzt, ein durch den Funkenflug der Dampflokomotiven nicht ganz ungefährliches Unterfangen.<ref>Drehgestell-Kesselwagen. Abgerufen am 6. Mai 2016.</ref><ref name="OdR 1974-6" />

Literatur und Film[Bearbeiten]

Datei:Lawaspoorweg, Station te Lelydorp, omstreeks 1910.jpg
Markt am Bahnhof Lelydorp, 1910

Der surinamische Lehrer und Schriftsteller Richard O'Ferrall veröffentlichte 1923 unter dem Pseudonym „Ultimus“ einen satirischen Roman mit dem Titel Zivilisationsarbeit, eine sozial- und wirtschaftspolitische Studie in Romanform<ref>Ultimus (Pseudonym des Richard O'Ferrall): Een Beschavingswerk, een sociaal- en economisch-politieke studie in romanvorm. (Niederländisch) Abgerufen am 6. Mai 2016.</ref> über den Bau der Eisenbahn. Der Roman zeichnet ein ironisches Bild von der Gigantomanie der Regierungen, der herablassenden Haltung gegenüber Marrons und Indianern, der Spießigkeit der königlichen Familie und der Idiotie der Zivilisations-Missionen.

Der niederländische Filmemacher Hans Hylkema drehte 2002 im Auftrag des Senders Humanistische Omroep unter dem Titel The Gold Line einen Film über die Eisenbahn. In dieser Dokumentation zeigt er auch alte Schwarz-Weiß-Filme der Lawabahn.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Railmovies: The Gold Line. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pvhfilm.nl Abgerufen am 6. Mai 2016.</ref>

Baupläne[Bearbeiten]

Im November 2014 gab die surinamische Regierung bekannt, dass es detaillierte Pläne für eine neue Strecke von Paramaribo nach Onverwacht gibt. Die niederländische Firma Strukton schlug vor, dass die Strecke von Paramaribo-Poelepantje nach Süden verläuft, mit Haltepunkten in Latour, Hannaslust, Welgedacht sowie zwei Haltepunkten in Lelydorp, einem Haltepunkt in Bernharddorp und dem Endbahnhof in Onverwacht. Dafür wurden 12 Monate Bauzeit und rund 130 Millionen Euro Baukosten veranschlagt. In einer zweiten Phase könnte die Linie zum Flughafen Zanderij verlängert werden.<ref>Suriname railway plan announced. Railway Gazette, 7. November 2014. Abgerufen am 6. Mai 2016.</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Suriname to build new railway system. (Memento vom 9. März 2016 im Internet Archive) Jamaica Observer, 8. November 2014. Abgerufen am 6. Mai 2016.</ref><ref>Ir. Imro Fong Poen, Ir. Johan Martinus und Kevin van Varsseveld: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Verkeersplan Spoorbaan, fase infrastructurele aanpassingen van Wanica West met focus op het verkeer Indira Gandhiweg. (Memento vom 9. März 2016 im Internet Archive) Version 3 vom 19. Mai 2015. Abgerufen am 6. Mai 2016.</ref> Dieses Projekt wurde nicht ausgeführt (Stand Januar 2023).

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Lawabahn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Bahnhof Onverwacht – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Koordinaten: 5° 35′ 34,4″ N, 55° 11′ 42,9″ W

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