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Le Belge

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LE BELGE
Le Belge (Nachbau)
Le Belge (Nachbau)
Le Belge (Nachbau)
Anzahl: 1
Hersteller: John Cockerill, Seraing
Baujahr(e): 1835
Achsfolge: 1A1
Bauart: Patentee (Stephenson)
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 5,453 m<ref name="La Locomotive" />
Treibraddurchmesser: 1,524 m<ref name="La Locomotive">U. Lamaille, F. Legein: La Locomotive, Description raisonnée de ses organes, 4. Auflage (französisch)</ref>
Leermasse: 8,7 t<ref name="La Locomotive" />
Dienstmasse: 11,6 t<ref name="La Locomotive" />
Höchstgeschwindigkeit: ca. 60 km/h<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.La loco à vapeur de Vresse-sur-semois (Memento vom 19. Oktober 2021 im Internet Archive)</ref>
Kesselüberdruck: 6,5 atü<ref name="La Locomotive" />
Rostfläche: 0,8613 m²<ref name="La Locomotive" />
Verdampfungsheizfläche: 33,5910 m²<ref name="La Locomotive" />
Zylinderanzahl: 2
Zylinderdurchmesser: 380 mm<ref name="La Locomotive" />
Kolbenhub: 550 mm<ref name="La Locomotive" />
Dienstmasse des Tenders: 4 t<ref name="La Locomotive" />
Wasservorrat: 2,5 m³<ref name="La Locomotive" />
Brennstoffvorrat: Kohle

LE BELGE (französisch, „Der Belgier“) war die erste Dampflokomotive Kontinentaleuropas, die nicht aus England importiert, sondern auf dem europäischen Festland gebaut wurde<ref>European Route of Industrial Heritage: John Cockerill auf www.erih.net</ref>. Sie verließ am 30. Dezember 1835 die Fabriken von John Cockerill in Seraing bei Lüttich in Belgien, wo sie als Lizenznachbau der Lokomotiven von Stephenson<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.George Stephenson 1831 bis 1845: Belgien, Leopold I. auf fredriks.de (Memento vom 25. Juli 2015 im Internet Archive)</ref> unter Mitarbeit des deutschen Mechanikers Johann Heinrich Ehrhardt<ref>Röll, Freiherr von: Enzyklopädie des Eisenbahnwesens, Band 3. Berlin, Wien 1912, S. 494.</ref><ref name="gieseler">Société Anonyme John Cockerill auf www.albert-gieseler.de</ref> gefertigt worden war.

Die Lok verkehrte auf der ersten Eisenbahnlinie Kontinentaleuropas von Brüssel nach Mechelen (heute Teil der Bahnstrecke Brüssel–Antwerpen), für die Cockerill’s Stahlwerke auch die Schienen geliefert hatte. Diese Linie wurde am 5. Mai 1835 im Beisein von König Leopold I. und Robert Stephenson feierlich eröffnet, wobei allerdings noch drei in England montierte, mit LE BELGE nicht baugleiche Lokomotiven zum Einsatz kamen<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.1835. « Le Belge » des ateliers Cockerill (Memento vom 13. Oktober 2016 im Internet Archive) (französisch)</ref><ref>Belgium's Steel Network auf mikes.railhistory.railfan.net (englisch)</ref>.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Le Belge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />