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Leitelshain

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Leitelshain
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2514)&title=Leitelshain 50° 50′ N, 12° 23′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2514) 50° 49′ 38″ N, 12° 23′ 10″ O
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Fläche: 2,53 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Leitelshain, Stadt Crimmitschau. In: GEOindex. Abgerufen im Mai 2026.</ref>
Einwohner: ca. 2514 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 993 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1906
Postleitzahl: 08451
Vorwahl: 03762
Leitelshain (Sachsen)
Leitelshain (Sachsen)
Lage von Leitelshain in Sachsen

Leitelshain, eine ehemalige Landgemeinde, ist heute eine Ortslage der Kernstadt Crimmitschau der Großen Kreisstadt Crimmitschau im sächsischen Landkreis Zwickau. Es wurde bereits 1906 nach Crimmitschau eingemeindet.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage und Verkehr[Bearbeiten]

Leitelshain liegt im nördlichen Stadtgebiet von Crimmitschau beiderseits der Pleiße. Im Norden befindet sich die Autobahn 4. Durch den Ortsteil führt die Bahnstrecke Leipzig–Hof ohne Halt. Die Bebauung geht nahtlos in das Stadtgebiet von Crimmitschau über. Die Gemarkungsgrenze liegt südlich der „Donatstraße“.<ref>Historischer Stadtplan von Leitelshain. deutschefotothek.de</ref>

Nachbarorte[Bearbeiten]

Frankenhausen Waldsachsen
Rudelswalde Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Gablenz
Crimmitschau

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Textilmuseum Crimmitschau.jpg
Textilmuseum Crimmitschau
Datei:Sahnpark.jpg
Kunsteisstadion im Sahnpark

Das Dorf Leitelshain wurde im Jahr 1301 mit dem Namen „Lutoldishayn“ genannt. Die Grundherrschaft über den Ort lag bis ins 19. Jahrhundert anteilig bei den Rittergütern Gablenz,<ref>Das Rittergut Gablenz. In: www.sachsens-schloesser.de. Abgerufen am 21. August 2025.</ref> Kitschergut<ref>Das Kitschergut. Archiv Sachsen.</ref> und Schweinsburg.<ref>Das Schloss Schweinsburg. In: www.sachsens-schloesser.de. Abgerufen am 21. August 2025.</ref>

Leitelshain gehörte ursprünglich zur schönburgischen Pflege Crimmitschau, die 1413 wettinisch wurde und im 16. Jahrhundert im kursächsischen Amt Zwickau aufging. Leitelshain gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Zwickau.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S. 64 f.</ref> 1856 wurde der Ort dem Gerichtsamt Crimmitschau und 1875 der Amtshauptmannschaft Zwickau angegliedert.<ref>Die Amtshauptmannschaft Zwickau im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. April 2023; abgerufen am 24. Juli 2025.</ref>

Am 1. Juli 1906 erfolgte die Eingemeindung nach Crimmitschau.<ref>Leitelshain im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Zu dieser Zeit hatte Leitelshain 4036 Einwohner.<ref></ref> Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in Leitelshain etliche Betriebe der Textilindustrie gegründet. Der bekannteste ist die 1859 gegründete Tuchfabrik Gebr. Pfau. Das heutige Museum ist die größte mit beinahe vollständiger Ausstattung erhaltene Volltuchfabrik Mitteleuropas.

Durch die zweite Kreisreform in der DDR kam Leitelshain als Ortsteil der Stadt Crimmitschau im Jahr 1952 zum Kreis Werdau im Bezirk Chemnitz (1953 in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt), der ab 1990 als sächsischer Landkreis Werdau fortgeführt wurde und 1994 im Landkreis Zwickauer Land bzw. 2008 im Landkreis Zwickau aufging.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Datei:Sahnschule Crimmitschau.jpg
Sahnschule Crimmitschau

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Naturdenkmal Luther-Eiche am Lutherplatz<ref>Die Luthereiche. Website des Landkreises Zwickau.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Leitelshain – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Stadtteile: Crimmitschau | Frankenhausen | Leitelshain | Tempel | Wahlen

Ortsteile: Blankenhain (mit dem historischen Ortsteil Rußdorf) | Gösau | Gosel | Gablenz (mit dem historischen Ortsteil Ungewiß) | Großpillingsdorf (mit Kleinpillingsdorf) | Langenreinsdorf | Lauenhain (mit den historischen Ortsteilen Harthau und Gersdorf) | Mannichswalde | Rudelswalde

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