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Len Heinson

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Len Heinson
Personalia
Voller Name Len Oliver Heinson
Geburtstag 6. Dezember 1995
Geburtsort Düsseldorf, Deutschland
Größe 189 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
0000–2008 Cronenberger SC
2008–2010 Bayer 04 Leverkusen
2010–2013 Fortuna Düsseldorf
2013–2014 Wuppertaler SV
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2013–2014 Wuppertaler SV 0 0(0)
2014–2015 Northern Illinois Huskies 21 0(2)
2015–2017 Wuppertaler SV 28 0(1)
2017–2018 1. FC Bocholt 39 0(5)
2018 Wuppertaler SV 0 0(0)
2019– VfB 03 Hilden
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 17. Juli 2026

Len Oliver Heinson (* 6. Dezember 1995 in Düsseldorf) ist ein deutscher Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Heinson begann in der Jugend beim Cronenberger SC. Im Jahre 2007 wechselte zu Bayer 04 Leverkusen, wo er mit der U14 in der DFB-Nachwuchsrunde und mit der U15 in der Regionalliga West spielte. 2010 erfolgte ein Wechsel zu Fortuna Düsseldorf, wo er in der U16, mit der U17 in der Bundesliga West, mit der U18 in der A-Junioren-Niederrheinliga und in der U19 spielte. Zur Saison 2013/14 wechselte er zur U19 des Wuppertaler SV, mit der er am Ende den 8. Platz in der U19-Bundesliga West erreichte.

Als A-Jugendlicher wurde Heinson bereits in der ersten Mannschaft des Wuppertaler SV bei Freundschaft- und Testspielen eingesetzt, für die Saison 2014/15 absolvierte er die Vorbereitung unter anderem mit Spielen gegen Alemannia Aachen und VfL Bochum. Vor Saisonbeginn wechselte er jedoch mit einem Sportstipendium in die USA an die Northern Illinois University in DeKalb, Illinois und spielte dort in der Saison 2014/15 für das Universitätsteam NIU Huskies in der Mid-American Conference (MAC), die zur Division I der NCAA gehört. Seit der Saison 2015/16 gehörte Heinson wieder zum Kader des Wuppertaler SV in der Oberliga Niederrhein. Im Frühjahr 2016 verlängerte Heinson seinen Vertrag in Wuppertal bis zum 30. Juni 2017<ref >WSV: Len Heinson verlängert bis 2017. vom 19. November 2015</ref> und erreichte mit der Mannschaft vorzeitig den Meistertitel in der Oberliga Niederrhein sowie den Aufstieg in die Regionalliga West. Die Saison in der Regionalliga gestaltete sich von Anfang an schwierig, nach einer Verletzung in der Vorbereitung gehörte er nicht zur Stammformation. Mit Beginn der Rückrunde der Saison 2016/17 wechselte Heinson zum 1. FC Bocholt in die Oberliga Niederrhein, dort unterschrieb er einen Vertrag bis 30. Juni 2018.<ref >1. FC Bocholt verpflichtet Len Heinson. vom 9. Januar 2017</ref> Zur Saison 2018/19 kehrt er zum mittlerweile in der Regionalliga spielenden Wuppertaler SV zurück.<ref> https://www.wsv1954.de/aktuelles/artikel/1-mannschaft/id/2706/len-heinson-kehrt-zum-wsv-zurueck</ref> Dort kam Heinson durch Verletzungen in der Hinrunde nicht zum Zuge, darum verließ er den Verein in der Winterpause wieder und wechselte zum Oberligisten VfB 03 Hilden.<ref>Vom Wuppertaler SV wechselt Len Heinson nach Hilden.</ref> In seinem zweiten Spiel erlitt er einen Kreuzbandriss und fiel für den Rest des Jahres aus, während der Verletzungspause nahm Len Heinson ein Medizinstudium an der Universität Witten/Herdecke auf. Erst zum Beginn der Saison 2020/21 konnte er wieder in den Spielbetrieb einsteigen, wobei aufgrund der Corona-Pandemie die Saison abgebrochen wurde. In der dann folgenden Saison 2022/23 erreichte er mit dem VfB Hilden die Vize-Meisterschaft in der Oberliga Niederrhein und in den Jahren 23/24 und 24/25 jeweils den 6. Platz.

Zur Ende der Saison 2024/25 erklärte Len Heinson seinen Rücktritt, um sich auf sein Medizinexamen zu konzentrieren.<ref>Birgit Sicker: Abschiedsgeschenk für Len Heinson: VfB 03 Hilden stürzt den nächsten Tabellenführer. 23. Februar 2025, abgerufen am 17. Juli 2026.</ref> Nach einem misslungenem Saisonstart einigten sich der VfB Hilden und Heinson jedoch auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit und ab dem 08. Spieltag gehörte Heinson wieder zum Oberliga Kader.<ref>Wie Rückkehrer Heinson das Team des VfB 03 Hilden stabilisieren soll. Abgerufen am 17. Juli 2026.</ref> In der Folge bestritt er trotz zweimaliger Auslandsaufenthalte und der Examensprüfungen insgesamt 20 Spiele und erreichte mit drei Toren und zehn Torvorlagen seine beste Offensivleistung. Mit dem VfB Hilden wurde Len Heinson am Ende der Saison Oberliga-Meister und erreichte mit Hilden erstmals den Aufstieg in die Regionalliga West.<ref>Oberliga-Meister: VfB Hilden steigt erstmals in die Regionalliga auf. Abgerufen am 17. Juli 2026.</ref> Der Aufstieg motivierte Heinson dazu seinen Vertrag erneut zu verlängern und obwohl er nun nach der erhaltenen Approbation als Assistenzarzt in der Unfallchirurgie und Orthopädie am Alfried-Krupp Krankenhaus in Essen arbeitet, wird er für den Verein in der Regionalliga antreten. Dabei wird er innerhalb der Mannschaft nicht nur Fußball spielen, sondern auch das Team in der medizinischen Versorgung unterstützen.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Len Heinson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>