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Lena Malkus

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Lena Malkus Vorlage:SportPicto

Datei:20150725 Deutsche Leichtathletik Meisterschaften by Olaf Kosinsky-22.jpg
Malkus bei den Deutschen Meisterschaften 2015 in Nürnberg

Nation Deutschland Deutschland
Geburtstag 6. August 1993 (33 Jahre)
Geburtsort Bremen, Deutschland
Größe 180 cm
Gewicht 72 kg
Beruf Studentin (Psychologie)
Karriere
Disziplin Weitsprung, 200 m
Bestleistung Halle: Weitsprung 6,54 m; 200 m: 24,31 s
Freiluft: Weitsprung 6,94 m; 200 m: 23,65 s
Verein Hamburger SV, vorm.: SC Preußen Münster,
TV Jahn Rheine, TV Borghorst
Trainer Sebastian Bayer vorm.: Elke und Frank Bartschat
Status zurückgetreten
Karriereende 2020
Medaillenspiegel
Olympische Jugendspiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
European Youth Olympic Festival 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U20-Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U23-Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U20-Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Deutsche Meisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Deutsche Hallenmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Jugendspiele
Gold 2010 Singapur Weitsprung
 Europäisches Olympisches Jugendfestival
Gold 2009 Tampere Weitsprung
 U20-Weltmeisterschaften
Silber 2012 Barcelona Weitsprung
Logo der EAA
 U23-Europameisterschaften
Gold 2013 Tampere Weitsprung
Logo der EAA
 U20-Europameisterschaften
Gold 2011 Tallinn Weitsprung
 Deutsche Meisterschaften
Gold Nürnberg 2015 Weitsprung
 Deutsche Hallenmeisterschaften
Silber Karlsruhe 2012 Weitsprung
Bronze Karlsruhe 2012 4 × 200 m
letzte Änderung: 9. Januar 2020

Lena Malkus (* 6. August 1993 in Bremen) ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin, die sich hauptsächlich auf den Weitsprung spezialisiert hat, aber auch bei 200-m- und Staffelläufen konkurrierte. Sie gewann unter anderem bei den Olympischen Jugendspielen 2010 und bei den U23-Europameisterschaften 2013 die Goldmedaille.

Berufsweg[Bearbeiten]

Ab 2008 besuchte Malkus das Sportinternat in Münster und schloss die 13. Klasse der NRW-Sportschule Pascal-Gymnasium im Mai 2012 mit dem Abitur ab.<ref name="LM">Iris Woitschell: Mit Lena Malkus im Sportinternat. In: stimberg-zeitung.de. 8. Juli 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Februar 2013; abgerufen am 12. Februar 2013.</ref><ref name="WN 22-02-2010">@1@2Vorlage:Toter Link/www.westfaelische-nachrichten.deHausaufgaben statt Meisterfeier (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2022. Suche im Internet Archive), 22. Februar 2010</ref><ref name="bio">Lena Malkus hat schon olympisches Gold. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 10. November 2011, abgerufen am 1. Mai 2025.</ref><ref name="leichtathletik2012-07">leichtathletik.de: Lena Malkus setzt i-Tüpfelchen, 30. Juli 2012</ref> Sie studiert seit dem Wintersemester 2012/13 Psychologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster.<ref>Westfälische Wilhelms-Universität: Lena Malkus, abgerufen am 16. März 2015</ref><ref>Website Lena Malkus: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Portrait (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive), abgerufen am 16. März 2015</ref> Nach dem Ende ihrer sportlichen Karriere zum Jahreswechsel 2019/2020 wandte sie sich ihrer Masterarbeit mit dem Thema „Work-Life-Balance von hauptamtlichen Trainern“ zu.<ref name=karriereende/>

Sportliche Karriere[Bearbeiten]

Den 1. Platz bei den U20-Europameisterschaften erreichte Malkus 2009, bei den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften gewann sie 2010. Bei den Olympischen Jugendspielen in Singapur errang sie mit einem Sprung von 6,40 m die Goldmedaille.<ref name="WN 22-28-2010">Westfälische Nachrichten: @1@2Vorlage:Toter Link/www.westfaelische-nachrichten.deOlympische Jugendspiele: Gold für 17-jährige Lena Malkus aus Münster (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2022. Suche im Internet Archive), 22. August 2010</ref>

2011 holte sich Malkus mit 6,70 m den Titel Deutsche Juniorenmeisterin. Am 6. August, ihrem 18. Geburtstag, wurde sie erneut Deutsche Jugendmeisterin. Mit 6,69 m übertraf sie zum zweiten Mal die B-Norm (6,67 m). Auf die ihr deshalb zustehende Weltmeisterschafts-Teilnahme in Daegu verzichtete sie.<ref name="portrait">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.lena-malkus.de: Ab in den Urlaub (Memento des Vorlage:IconExternal vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lena-malkus.de, 11. August 2011</ref>

2012 wurde sie im Februar Deutsche Vizemeisterin in der Halle.<ref name="leichtathletik2012-07" /> Ihren Start bei den Deutschen Meisterschaften im Juni in Wattenscheid musste sie wegen einer Verletzung absagen.<ref>Westfälische Nachrichten: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Lena Malkus verzichtet wegen Verletzung auf Start bei der Deutschen Meisterschaft (Memento vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive), 17. Juni 2012</ref> Bei den Juniorenweltmeisterschaften (U20-WM) in Barcelona (Spanien) gewann sie im Juli 2012 Silber mit 6,80 m.<ref name="WN2012-07-13">Westfälische Nachrichten: @1@2Vorlage:Toter Link/www.wn.deLeichtathletik: Ratio-Athletin springt im letzten Versuch auf 6,80 Meter und wird WM-Zweite (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2022. Suche im Internet Archive), 13. Juli 2012</ref> Zum zweiten Mal in Folge gewann Lena Malkus auch 2012 den deutschen U23-Titel.<ref name="WN2012-07-30">Westfälische Nachrichten: @1@2Vorlage:Toter Link/www.wn.de6,72 Meter – Malkus springt Weltjahresbestleistung (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2022. Suche im Internet Archive), 30. Juli 2012</ref>

2013 wurde sie U23-Europameisterin mit Bestleistung (6,76 m) und zum dritten Mal deutsche U23-Juniorenmeisterin.<ref name="leichtathletik-datenbank">www.leichtathletik-datenbank.de: Lena Malkus, abgerufen am 16. März 2015.</ref><ref name="portrait" />

2015 gewann Malkus am 14. Mai 2015 in Münster bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften innerhalb weniger Stunden gleich drei Titel: Im Weitsprung, im 200-Meter-Lauf und mit der 4-mal-100-Meter-Staffel der Universität Münster. Am 24. Juli wurde sie beim Weitsprungwettbewerb auf dem Nürnberger Hauptmarkt mit einer Weite von 6,74 m Deutsche Meisterin und qualifizierte sich zugleich für die Weltmeisterschaften in Peking,<ref name="WN_2015-07-24">Westfälische Nachrichten: Der große Sprung: Lena Malkus aus Münster Deutsche Weitsprung-Meisterin auf dem Nürnberger Hauptmarkt (online), Sport, Münster, Jürgen Beckgerd, 25. Juli 2015</ref> wo sie allerdings schon in der Vorrunde ausschied. Die Weite ihres Meisterschaftssprungs war die beste Weite bei Deutschen Meisterschaften seit zehn Jahren.<ref name="WN_2015-07-24" />

2016 und 2017 konnte Malkus sportlich kaum in Erscheinung treten, da sie sich im Urlaub in Bali eine Yersinien-Infektion zuzog, welche zunächst nicht erkannt wurde, und die ihren Körper massiv schwächte und eine Reihe von Verletzungen auslöste.<ref>Lena Malkus: „Ich mache Woche für Woche Fortschritte“, Interview der Woche, auf: leichtathletik.de, vom 14. Dezember 2017, abgerufen am 23. Februar 2018.</ref>

2018 bekam sie im Frühjahr eine Blinddarmentzündung. Mit einer Sondererlaubnis durfte sie trotz fehlender Qualifikationsleistung bei den Deutschen Meisterschaften starten, schied aber nach drei ungültigen Sprüngen aus. Und wieder folgte ein Rückschlag nach dem nächsten.

Ende 2019 gab schließlich nach überstandenen Schienbein-Problemen eine Entzündung im Beuger-Ansatz den finalen Anlass für die Entscheidung die Karriere zu beenden.<ref name=karriereende>Silke Bernhart: Lena Malkus beendet ihre Karriere, Rücktritt, auf: leichtathletik.de, vom 9. Januar 2020, abgerufen am 9. Januar 2020.</ref>

Vereinszugehörigkeiten[Bearbeiten]

Bis 2006 startete Malkus für den TV Borghorst, 2007 und 2008 für den TV Jahn Rheine, dann wechselte sie zur LG Ratio Münster. Beim Austritt des SC Preußen Münster aus der LG Ratio Münster wechselte ihr Startrecht zum Grundverein SC Preußen Münster. Nach vielen Jahren in der Obhut von Elke und Frank Bartschat wagte sie einen Neustart in Hamburg. Zur Saison 2019 startete Malkus für den Hamburger SV, wo sie von Sebastian Bayer trainiert wurde, jedoch in dem Jahr bis zu ihrem Karriereende an keinem Wettkampf mehr teilnahm.<ref>Lena Malkus wechselt nach Hamburg zu Sebastian Bayer. In: leichtathletik.de. 28. November 2018, abgerufen am 2. Dezember 2018.</ref>

Platzierungen, Weiten (Auswahl)[Bearbeiten]

Ehrungen[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

Malkus ist die Tochter von Ruth Holzhausen-Malkus, die als Volleyball-Nationalspielerin 1984 den sechsten Platz bei den Olympischen Spielen belegte.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Lena Malkus – Sammlung von Bildern