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Leo Wieland

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Leo Wieland (* 12. März 1950 in Mengen<ref>Profil Leo Wieland. FAZ, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. Januar 2016; abgerufen am 15. Januar 2016.</ref>) ist ein deutscher Journalist und Buchautor. Er arbeitete als Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für Spanien, Portugal und den Maghreb.

Leben[Bearbeiten]

Wieland studierte Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Geschichte an der Universität Hamburg und schloss sein Studium Anfang der 1970er Jahre als Diplom-Politologe ab. 1973 fing er als Journalist bei der Nachrichtenredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an und bildete sich anschließend für ein Semester an der Harvard University im Studienschwerpunkt „Internationale Beziehungen“ fort. Von 1977 bis 1984 war er als Auslandskorrespondent in Moskau, anschließend bis 2002 in Washington, D.C. Danach wechselte er nach Madrid, wo er für die FAZ über Spanien, Portugal und die Länder des Maghreb berichtete.<ref name="SZ">„Journalist Leo Wieland erhält in Madrid das Bundesverdienstkreuz“. In: Schwäbische Zeitung, 15. Januar 2016.</ref> Ende 2016 trat Leo Wieland in den Ruhestand.<ref>Neues aus der Redaktion. In: FAZ, 11. Mai 2017, S. 2.</ref>

Buchveröffentlichungen[Bearbeiten]

Im Verlag Frankfurter Societät veröffentlichte Wieland die Bücher „Russland-Reportagen“ (1986) und „Amerika-Reportagen“ (1989).

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Wieland wurde 1994 mit dem Columbus-Journalistenpreis und 1997 mit dem Karl-Klasen-Journalistenpreis<ref>Leo Wieland ausgezeichnet. Bund Deutscher Zeitungsverleger, 24. Januar 1997, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Januar 2014; abgerufen am 15. Januar 2016.</ref> ausgezeichnet. Am 11. Januar 2016 erhielt er aus den Händen des deutschen Botschafters in Spanien, Peter Tempel, das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland „für seine journalistischen Leistungen im Bereich der Außenpolitik“. In der Laudatio hob Tempel die Bedeutung von Wielands Berichterstattung und seiner Kommentare in der Zeit des Kalten Krieges sowie in der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise hervor. Tempel sagte wörtlich: „Ihre Expertise wird geschätzt, Ihre Analysen haben Gewicht im politischen Betrieb.“<ref name="SZ"/>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

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