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Lepidothamnus

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Lepidothamnus
Datei:Lepidothamnus laxifolius kz37.jpg

Lepidothamnus laxifolius

Systematik
Abteilung: Gefäßpflanzen (Tracheophyta)
Unterabteilung: Samenpflanzen (Spermatophytina)
Klasse: Coniferopsida
Ordnung: Koniferen (Coniferales)
Familie: Steineibengewächse (Podocarpaceae)
Gattung: Lepidothamnus
Wissenschaftlicher Name
Lepidothamnus
Phil.

Lepidothamnus ist eine Pflanzengattung in der Familie der Steineibengewächse (Podocarpaceae). Das Areal stark disjunkt: von den nur drei Arten kommt eine Art nur im südlichen Südamerika und die anderen zwei Arten kommen nur in Neuseeland vor.<ref name="GymnospermDb" />

Beschreibung[Bearbeiten]

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Lepidothamnus-Arten wachsen meist als Sträucher oder seltener als kleine Bäume. Die Laubblätter sind nicht nadelförmig, sondern sie haben in der Jugendphase lanzettliche Blätter, später schuppenförmige Blätter, die derb und lederartig sind.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Diese Arten sind zweihäusig (diözisch) oder einhäusig monözisch getrenntgeschlechtig. Die ungestielten, männlichen Zapfen sitzen einzeln an den Zweigen. Die weiblichen Zapfen sitzen einzeln an den Enden der Zweige, mit jeweils ein bis zwei fertilen Zapfenschuppen. An den dunklen Samen, die im zweiten Jahr reifen, befindet sich ein kleiner asymmetrischer Arillus.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Lepidothamnus wurde 1860 durch Rudolph Amandus Philippi in Linnaea, Band 30, Seiten 730 aufgestellt.<ref name="Tropicos" /> Der Gattungsname Lepidothamnus ist aus dem Altgriechischen abgeleitet und bedeutet Strauch mit Schuppen, dies bezieht sich auf Habitus und Belaubung.<ref name="GymnospermDb" /> Typusart ist Lepidothamnus fonkii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Phil.<ref name="Tropicos" /><ref name="GymnospermDb" /> Die Arten waren früher in der damals polyphyletischen Gattung Dacrydium enthalten, bis David John de Laubenfels 1969 die Aufteilung in mehrere monophyletische Gattungen vornahm.<ref name="GymnospermDb" />

Die Gattung Lepidothamnus hat ein stark disjunktes Areal: eine Art ist endemisch im südlichen Chile (Feuerland) und die anderen zwei Arten sind heimisch in Neuseeland (Verbreitung genauer siehe Arten).<ref name="GymnospermDb" />

In der Gattung Lepidothamnus gibt es nur drei Arten:<ref name="GymnospermDb" />

  • Lepidothamnus fonkii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Phil. (Syn.: Dacrydium foncki Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Phil.) Benth. & Hook. f.): Es sind Sträucher mit Wuchshöhen von bis zu 60 Zentimetern. Sie ist von Feuerland bis ins südlichen Chile in den Provinzen Aisén, Los Lagos sowie Magallanes und im südlichen Argentinien in den Provinzen Chubut, Neuquén sowie Rio Negro bis 40° südlicher Breite verbreitet. Sie gedeiht in Höhenlagen von 2 bis 20 Metern. Diese Art ist Bestandteil der Magellan’schen subpolaren Moor- und Buschvegetation.<ref name="GymnospermDb" />
  • Lepidothamnus intermedius Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Kirk) Quinn. (Syn.: Dacrydium intermedium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.T.Kirk): Sie kommt in weiten Teilen von Neuseeland, sowohl auf der Süd- als auch auf der Nordinsel. Die kleinen Bäume erreichen Wuchshöhen von 15 Metern und Stammdurchmesser von 0,60 Metern. Das rötlich-gelbe Holz ist sehr hart und schwer entflammbar.<ref name="GymnospermDb" />
  • Zwergsteineibe (Lepidothamnus laxifolius Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Hook. f.) Quinn., Dacrydium laxifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hook. f.): Dieser halbaufrecht wachsende Strauch ist einer der kleinsten bekannten Arten innerhalb der Pinophyta, er erreicht höchstens Wuchshöhen von 1 m, aber es wurden fruchtende Exemplare gefunden, die nur 7,6 cm hoch waren. Sie kommt in Neuseeland auf der Nord- sowie Südinsel und auf Stewart Island vor.<ref name="GymnospermDb" />

Quellen[Bearbeiten]

  • Christopher J. Earle: Lepidothamnus. In: The Gymnosperm Database. www.conifers.org, 17. Januar 2020, abgerufen am 27. März 2020 (englisch).

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Tropicos"> Lepidothamnus bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="GymnospermDb"> Christopher J. Earle: Lepidothamnus. In: The Gymnosperm Database. www.conifers.org, 17. Januar 2020, abgerufen am 27. März 2020 (englisch). </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Lepidothamnus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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