Leschke-Syndrom
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| Q82.8 | Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen der Haut |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
Das Leschke-Syndrom ist eine angeborene Neurokutane Erkrankung mit den Hauptmerkmalen Café-au-lait-Flecken und Fehlbildungen. Die Erkrankung wird als Sonderform des M Recklinghausen ohne Auftreten von Hauttumoren angesehen.<ref name="Leiber"></ref><ref name="flexikon">Eintrag zu Leschke-Syndrom im Flexikon, einem Wiki der Firma DocCheckVorlage:Abrufdatum</ref><ref name="Altmeyer">Enzyklopädie Dermatologie</ref>
Synonyme sind: kongenitale Pigmentdystrophie; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>Ole Daniel Enersen: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Darier-White syndrome. ( vom 14. Juni 2025 im Internet Archive) whonamedit.com</ref>
Die heute nicht mehr gebräuchliche Namensbezeichnung bezieht sich auf den Autoren der Erstbeschreibung aus dem Jahre 1922, den deutschen Internisten Erich Leschke.<ref>E. W. Leschke: Über Pigmentierung bei Funktionsstörungen der Nebenniere und des sympathischen Nervensystems bei der Recklinghausenschen Krankheit. In: Klinische Wochenschrift, Berlin, 1922, Band 28, S. 1433.</ref>
Klinische Erscheinungen[Bearbeiten]
Klinische Kriterien sind:<ref name="Leiber" />
- zahlreiche Pigmentflecke (Café au lait)
- somatischer und psychischer Infantilismus, Dystrophie
- Stoffwechselstörungen mit Genitalfehlbildungen, Adipositas, gestörte Funktion der Nebennieren
Hauttumoren treten keine auf.<ref name="Altmeyer" />
Differentialdiagnose[Bearbeiten]
Das Leitsymptom der Café-au-lait Flecken tritt neben der Neurofibromatose Typ I auch bei der Fibrösen Dysplasie und dem Noonan-Syndrom auf.<ref name="flexikon" />
Therapie[Bearbeiten]
Eine Behandlung ist in der Regel nicht notwendig.<ref name="Altmeyer" />
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />