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Leslie Jamison

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Datei:Leslie jamison 2014.jpg
Leslie Jamison (2014)

Leslie Jamison (geboren 1983 in Washington, D.C.) ist eine US-amerikanische Autorin.

Leben[Bearbeiten]

Leslie Jamison stammt aus Los Angeles, ihr Vater ist der Ökonom Dean Jamison, ihre Tante die Psychologin Kay Redfield Jamison. Sie studierte an der Harvard University, besuchte den Iowa Writers’ Workshop und promoviert seit 2016 an der Yale University. Sie jobbte eine Zeit lang als „Simulantin für die Ärzteausbildung“. Sie lebt in New York.

Jamison hat 2010 ihren ersten Roman The gin closet veröffentlicht. Sie wurde 2014 mit ihrem Essay-Band The empathy exams in den USA bekannt, der auf die Bestsellerliste der The New York Times gelangte.<ref name=Jimenez2015>Fanny Jiménez: Empathie kann toxisch sein, Interview, in: Literarische Welt, 14. November 2015, S. 3</ref> Sie verstehe sich als Literatin und sei keine Psychologin, auch wenn sie sich für ihre Erfahrungsberichte zur Empathie mit Ärzten, Medizinstudenten und dem Psychologen Paul Bloom beraten habe. Ihr Credo homo sum: humani nil a me alienum puto (Ich bin ein Mensch, nichts Menschliches ist mir fremd)<ref name=Jimenez2015/> hat sie sich auf den Unterarm tätowieren lassen.<ref>Christopher Schmidt: Hautnah, Rezension, in: Süddeutsche Zeitung, 5. Dezember 2015, S. 20</ref>

Politische Einstellungen[Bearbeiten]

Im Oktober 2024 gehörte Jamison zu den Unterzeichnern eines Aufrufs zum Boykott israelischer Kulturinstitutionen, „die an der überwältigenden Unterdrückung der Palästinenser mitschuldig sind oder diese stillschweigend beobachtet haben“.<ref>Alexandra Alter: Authors Call for a Boycott of Israeli Cultural Institutions. In: nytimes.com. The New York Times Company, 31. Oktober 2024, abgerufen am 1. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Dan Sheehan: Hundreds of Authors Pledge to Boycott Israeli Cultural Institutions. In: Literary Hub. 28. Oktober 2024, abgerufen am 1. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Werke[Bearbeiten]

  • The Gin Closet : a novel. New York : Free Press, 2010
    • Der Gin-Trailer. Roman. Übersetzung Kirsten Riesselmann. Hanser Berlin, 2019
  • The Empathy Exams : Essays. Minneapolis, MN : Graywolf Press, 2014
    • Die Empathie-Tests. Über Einfühlung und das Leiden anderer. Essays. Übersetzung Kirsten Riesselmann. Hanser Berlin, 2015
  • The Recovering: Intoxication and Its Aftermath. Little, Brown, 2018
    • Die Klarheit. Alkohol, Rausch und die Geschichten der Genesung. Übersetzung Kirsten Riesselmann. Hanser Berlin, 2018
  • Make It Scream, Make It Burn: Essays. New York : Little, Brown and Company, 2019
  • Splinters: Another Kind of Love Story. Little, Brown and Company, New York 2024.
    • Splitter. Übersetzung Sophie Zeitz, Claassen Verlag, Berlin 2024<ref>Isabella Caldart: Essaybuch der US-Autorin Leslie Jamison: Vermissen, was nicht war. In: Die Tageszeitung: taz. 14. April 2024, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 26. März 2025]).</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Ruth Fühner: Offene Herzen. Rezension. In: Frankfurter Rundschau, 2. April 2016, S. 37

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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