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Levorphanol

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Strukturformel
Strukturformel von Levorphanol
Allgemeines
Freiname Levorphanol
Andere Namen
  • 17-Methylmorphinan-3-ol (IUPAC)
  • (–)-9a-Methylmorphinan-3-ol-hydrogentartrat-Dihydrat
  • 17-Methyl-3-morphinanol
  • (–)-3-Hydroxy-N-methylmorphinan
  • Levorphan
  • Lemoran
Summenformel C17H23NO · C4H6O6 · 2 H2O
Kurzbeschreibung

Weißes oder fast weißes, kristallines Pulver (Tartratdihydrat)<ref name="Herman H. Waldvogel" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 201-002-6
ECHA-InfoCard 100.000.912
PubChem 5359272
ChemSpider 16736212
DrugBank DB00854
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Arzneistoffangaben
Wirkstoffklasse

Opioid-Analgetikum

Eigenschaften
Molare Masse 443,50 g·mol−1(Levorphanol)
Schmelzpunkt
  • 198–199 °C<ref name="J. Elks" />
  • 113–115 °C (Tartratdihydrat)<ref name="J. Elks">J. Elks: The Dictionary of Drugs: Chemical Data Chemical Data, Structures and Bibliographies. Springer, 2014, ISBN 978-1-4757-2085-3, S. 656 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Löslichkeit

löslich in Wasser und Ether, praktisch unlöslich in Chloroform (Tartratdihydrat)<ref name="Herman H. Waldvogel">Herman H. Waldvogel: Analgetika Antinozizeptiva Adjuvanzien Handbuch für die Schmerzpraxis. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-56710-0, S. 287 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Levorphanol (+)-tartrate salt dihydrate, white powder, ≥98% (HPLC) bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
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Gefahr

H- und P-Sätze H: 301​‐​312​‐​317​‐​332​‐​334​‐​360
P: 201​‐​261​‐​280​‐​301+310​‐​308+313<ref name="Sigma" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Levorphanol ist ein vollsynthetisch hergestelltes Opioid mit starker schmerzstillender Wirksamkeit. Levorphanol ist ein reiner Agonist am μ-Opioid-Rezeptor.

Pharmakologie[Bearbeiten]

Wirkung[Bearbeiten]

Levorphanol hat als Opioid dasselbe Wirkungs- und Nebenwirkungsprofil und somit im Wesentlichen dasselbe Gefahrenpotential wie andere Opioide. Levorphanol besitzt eine analgetische Potenz von 3–5. Mit der verstärkten Wirkung ist auch eine Steigerung der unerwünschten Wirkungen (UAW, Nebenwirkungen) verbunden. Das rechtsdrehende Isomer hat praktisch keine analgetische Wirksamkeit.<ref name="Herman H. Waldvogel" /> Bei oraler Anwendung besitzt Levorphanol gleich gute Wirksamkeit wie bei parenteraler Anwendung. Verwendet wird auch das (R,R)-Hydrogentartrat-Dihydrat.

Nebenwirkungen[Bearbeiten]

Nebenwirkungen können bei Levorphanol auftreten,<ref name="Richard Lawrence Miller">Richard Lawrence Miller: The Encyclopedia of Addictive Drugs. Greenwood Publishing Group, 2002, ISBN 978-0-313-31807-8, S. 223 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> die die vorbestehende Toleranz gegenüber Opioiden aufgrund des Vorkonsums überschreiten. Dies sind Müdigkeit, Schlafstörungen, Benommenheit, Übelkeit, Erbrechen, Ödeme in den Beinen, Harnverhaltung, Obstipation und Pruritus. Sie verschwinden in der Regel mit der Toleranzentwicklung oder Reduktion der Dosis. Am längsten halten sich Schlaf- und sexuelle Störungen. Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit: Levorphanol hat bei Einnahme während der Schwangerschaft eine Wirkung auf den Fötus.

Handelsnamen[Bearbeiten]

Monopräparate: Dromoran.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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