Levorphanol
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| Strukturformel von Levorphanol | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Freiname | Levorphanol | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C17H23NO · C4H6O6 · 2 H2O | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
Weißes oder fast weißes, kristallines Pulver (Tartratdihydrat)<ref name="Herman H. Waldvogel" /> | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||||||||
| Wirkstoffklasse | ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 443,50 g·mol−1(Levorphanol) | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
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| Löslichkeit |
löslich in Wasser und Ether, praktisch unlöslich in Chloroform (Tartratdihydrat)<ref name="Herman H. Waldvogel">Herman H. Waldvogel: Analgetika Antinozizeptiva Adjuvanzien Handbuch für die Schmerzpraxis. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-56710-0, S. 287 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Levorphanol ist ein vollsynthetisch hergestelltes Opioid mit starker schmerzstillender Wirksamkeit. Levorphanol ist ein reiner Agonist am μ-Opioid-Rezeptor.
Pharmakologie[Bearbeiten]
Wirkung[Bearbeiten]
Levorphanol hat als Opioid dasselbe Wirkungs- und Nebenwirkungsprofil und somit im Wesentlichen dasselbe Gefahrenpotential wie andere Opioide. Levorphanol besitzt eine analgetische Potenz von 3–5. Mit der verstärkten Wirkung ist auch eine Steigerung der unerwünschten Wirkungen (UAW, Nebenwirkungen) verbunden. Das rechtsdrehende Isomer hat praktisch keine analgetische Wirksamkeit.<ref name="Herman H. Waldvogel" /> Bei oraler Anwendung besitzt Levorphanol gleich gute Wirksamkeit wie bei parenteraler Anwendung. Verwendet wird auch das (R,R)-Hydrogentartrat-Dihydrat.
Nebenwirkungen[Bearbeiten]
Nebenwirkungen können bei Levorphanol auftreten,<ref name="Richard Lawrence Miller">Richard Lawrence Miller: The Encyclopedia of Addictive Drugs. Greenwood Publishing Group, 2002, ISBN 978-0-313-31807-8, S. 223 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> die die vorbestehende Toleranz gegenüber Opioiden aufgrund des Vorkonsums überschreiten. Dies sind Müdigkeit, Schlafstörungen, Benommenheit, Übelkeit, Erbrechen, Ödeme in den Beinen, Harnverhaltung, Obstipation und Pruritus. Sie verschwinden in der Regel mit der Toleranzentwicklung oder Reduktion der Dosis. Am längsten halten sich Schlaf- und sexuelle Störungen. Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit: Levorphanol hat bei Einnahme während der Schwangerschaft eine Wirkung auf den Fötus.
Handelsnamen[Bearbeiten]
Monopräparate: Dromoran.
Literatur[Bearbeiten]
- Hermann P. T. Ammon et al.: Hunnius Pharmazeutisches Wörterbuch. 9. Auflage, Walter de Gruyter Verlag, Berlin – New York, 2004, ISBN 3-11-017475-8 geb. und ISBN 3-11-017487-1 brosch., S. 904.
- Römpp Lexikon Chemie, Georg Thieme Verlag, Stuttgart – New York, 1997, S. 2398.
- THE MERCK INDEX, 15. Auflage, The Royal Society of Chemistry 2013, ISBN 978-1-84973-670-1, S. 1017.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank abweichend
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Hautkontakt
- Sensibilisierender Stoff
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Einatmen
- Stoff mit reproduktionstoxischer Wirkung
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Cyclohexan
- Phenol
- N-Alkylpiperidin
- Cyclohexen
- Methylamin
- Arzneistoff
- Synthetische psychotrope Substanz
- Betäubungsmittel (BtMG Anlage II)
- Psychotropes Opioid
- Psychotroper Wirkstoff
- Opioid