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Liberale Revolution (Ecuador)

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Die Liberale Revolution ist eine Etappe der Geschichte Ecuadors, die durch die Machtübernahme Eloy Alfaros 1895 in Guayaquil eingeleitet wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Hauptanliegen der Revolutionäre war es, die Souveränität des Staates in wirtschaftlicher und politischer Hinsicht wiederzuerlangen. Weitere Anliegen der Revolutionäre war das Bemühen, die Lebensbedingungen der Armen, insbesondere der Bauern und Landarbeiter samt ihren Familien, zu verbessern. Nicht zuletzt ging es ihnen darum, einen umfassenden Laizismus durchzusetzen, die katholische Kirche zu entmachten und sie dem Staat gefügig zu machen. Dies geschah unter anderem dadurch, dass man ihr den Zehnt entzog und dessen Einnahmen dem Staat übertrug.<ref>José Santiago Castillo Illingworth: La Iglesia y la Revolución Liberal. Las relaciones de la Iglesia y el Estado en la época del liberalismo. Banco Central del Ecuador, Quito 1995, S. 42.</ref> So nahm man der Kirche die Möglichkeit, in den Pfarreien die wohltätige Hilfe für die Armen fortzusetzen.

Wichtige Vorhaben der liberalen Revolution waren der Ausbau der Infrastruktur, insbesondere des Eisenbahnnetzes, und der Schulen und Hochschulen des Landes.

Nachwirkungen[Bearbeiten]

Die Liberale Revolution ist heute als Anknüpfungspunkt für eine Vielzahl politischer Bewegungen Ecuadors von Bedeutung, allen voran der Alianza PAÍS, die im Movimiento MOVER aufging.

Literatur[Bearbeiten]

in der Reihenfolge des Erscheinens

Fußnoten[Bearbeiten]

<references />