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libvirt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Libvirt

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Basisdaten

Maintainer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Entwickler Red Hat
Erscheinungsjahr Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Aktuelle Version Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Betriebssystem GNU/Linux
Programmier­sprache C
Kategorie Programmbibliothek
Lizenz GNU Lesser General Public License
libvirt.org

libvirt ist eine Sammlung quelloffener Werkzeuge zur Verwaltung von virtuellen Maschinen auf einem Hostsystem. Diese besteht aus einer Programmierschnittstelle (API), einem Daemon (libvirtd) und einem Kommandozeilenprogramm (virsh). Mit Hilfe von libvirt ist es möglich, Hypervisortechnologien unterschiedlicher Hersteller wie beispielsweise KVM/QEMU, Xen, VMware, VirtualBox oder Hyper-V zu steuern und über eine einheitliche Schnittstelle zu bedienen.<ref>FAQ. libvirt.org; abgerufen am 12. Juni 2014.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Version von libvirt wurde im Dezember 2005 auf der libvir-list Mailingliste<ref>libvir-list Mailingliste. RedHat; abgerufen am 15. Juni 2014.</ref> (damals noch unter dem Namen libvir) angekündigt.<ref>E-Mail von D. Veillard über die Veröffentlichung von libvir. redhat.com; abgerufen am 15. Juni 2014.</ref> Diese enthielt bereits eine rudimentär arbeitende Anbindung an Python, funktionierte vorerst allerdings nur mit dem Xen-Hypervisor. Es war jedoch schon geplant, auch andere Virtualisierungstechnologien zu unterstützen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.libvirt.org (Memento vom 5. März 2006 im Internet Archive) 5. März 2006; abgerufen am 12. Juni 2014.</ref> Im Februar 2006 wurde das Projekt von libvir in libvirt umbenannt<ref>Commit-Zusammenfassung. In: libvirt Repository; abgerufen am 15. Juni 2014.</ref> und im März desselben Jahres folgte die Veröffentlichung der ersten Version für die Anbindung via Perl<ref>Blogeintrag von D. Berrange, 2006 zur Veröffentlichung der Perl-Bindings für libvirt; berrange.com; abgerufen am 15. Juni 2014.</ref>. Im August 2006 wurde die erstmalige Unterstützung für den QEMU Hypervisor eingeführt<ref>E-Mail von D. Berrange über die Unterstützung von QEMU. redhat.com; abgerufen am 15. Juni 2014.</ref>. Im November 2007 kam die Ruby-Anbindung hinzu<ref>E-Mail von D. Lutterkort über die Ruby-Anbindung für libvirt. redhat.com; abgerufen am 15. Juni 2014.</ref>, ebenso wurde begonnen daran zu arbeiten libvirt unter Windows in der Cygwin-Umgebung lauffähig zu machen<ref>E-Mail von R. Jones zur Kompilierung von libvirt unter Cygwin. redhat.com; abgerufen am 15. Juni 2014.</ref>. 2009 wurden Patches eingepflegt, mit denen der VirtualBox Hypervisor angesprochen werden konnte<ref>Commit-Zusammenfassung. In: libvirt Repository; abgerufen am 15. Juni 2014.</ref> und 2010 wurde die Unterstützung für die Virtualisierung mit VMware hinzugefügt.<ref>Commit-Zusammenfassung. In: libvirt Repository; abgerufen am 15. Juni 2014.</ref>

Technische Daten[Bearbeiten]

libvirt ist in der Programmiersprache C geschrieben und unterstützt von sich aus auch die Anbindung mittels C++ und Python. Weiters werden ebenso die folgenden zusätzlichen Programmiersprachen offiziell unterstützt<ref>Bindings. libvirt.org; abgerufen am 12. Juni 2014.</ref>:

Unterstützte Hypervisoren[Bearbeiten]

libvirt unterstützt eine Vielzahl an Hypervisoren und wird selbst als Basis von etlichen Managementlösungen eingesetzt.

Derzeit können mit libvirt etwa ein Dutzend Virtualisierungstechnologien verwendet werden.<ref>Homepage. libvirt.org; abgerufen am 12. Juni 2014.</ref> Darunter:

Benutzerschnittstelle[Bearbeiten]

Das Kommandozeilenprogramm virsh dient zur Verwaltung von virtuellen Maschinen und ist ein Bestandteil von libvirt. Des Weiteren gibt es unter anderem das GUI-Programm Virtual Machine Manager, welches so wie libvirt von Red Hat mitentwickelt wird. Auch die Webanwendung oVirt (ebenfalls von Red Hat) setzt weitgehend auf libvirt zur Bereitstellung der angebotenen Funktionalität<ref>Applications using libvirt. libvirt.org; abgerufen am 16. Juni 2014.</ref>.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />