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Liekwegen

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Liekwegen
Gemeinde Nienstädt
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1585)&title=Liekwegen 52° 17′ N, 9° 10′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1585) 52° 17′ 2″ N, 9° 9′ 49″ O
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Fläche: 1,85 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Liekwegen</ref>
Einwohner: 1585<ref name="geo" />
Bevölkerungsdichte: 857 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31688
Vorwahl: 05721
Liekwegen (Niedersachsen)
Liekwegen (Niedersachsen)
Lage von Liekwegen in Niedersachsen

Liekwegen ist ein Ortsteil der Gemeinde Nienstädt im Landkreis Schaumburg in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine Gemeinde im damaligen Landkreis Grafschaft Schaumburg.

Geographie[Bearbeiten]

Das langgestreckte Dorf Liekwegen liegt am nördlichen Waldrand des Bückebergs südlich des Kernorts Nienstädt. Im Südosten des Ortsteils liegt ein Teil des Naturschutzgebiets Alter Steinbruch Liekwegen.

Geschichte[Bearbeiten]

Liekwegen gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zur Grafschaft Schaumburg, einer Exklave der Landgrafschaft Hessen-Kassel. Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Obernkirchen des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. 1814 fiel Liekwegen wieder an Hessen-Kassel zurück. Nach der Annexion von Hessen-Kassel durch Preußen im Jahre 1866 gehörte die Gemeinde Liekwegen zum Kreis Rinteln (seit 1905 Kreis Grafschaft Schaumburg) der preußischen Provinz Hessen-Nassau. Dieser Kreis wurde 1932 in die preußische Provinz Hannover umgegliedert. Am 1. März 1974 wurde Liekwegen im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Gemeinde Nienstädt und wechselte damit in den Landkreis Schaumburg-Lippe, der 1977 im Landkreis Schaumburg aufging.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1782 0170 <ref>Karl Heinz Schneider: Schaumburg in der Industrialisierung: Vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Reichsgründung, 1995, S. 228.</ref>
1830 0234 <ref>Kurhessisches Staats- und Adresshandbuch auf das Jahr 1830. Kurfürstentum Hessen. Verlag des Waisenhauses, Kassel 1830 (google.de).</ref>
1850 0521 <ref>Kurfürstlich Hessisches Hof- und Staatshandbuch auf das Jahr 1851. Kurfürstentum Hessen. Verlag des reformierten Waisenhauses, Kassel 1851 (google.de).</ref>
1871 0681 <ref>Volkszählung 1871</ref>
1895 0988 <ref>Volkszählung 1895</ref>
1910 1195 <ref>Landkreis Rinteln. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. August 2022; abgerufen am 2. März 2026.</ref>
1939 0956 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1950 1746 <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
1961 1225 <ref name="isys" />
1970 1202 <ref name="isys" />

Baudenkmale[Bearbeiten]

Das Fachwerkwohn- und Wirtschaftsgebäude am Grenzweg 1 ist ein geschütztes Baudenkmal.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Liekwegen besitzt eine Freiwillige Feuerwehr.<ref name="verein">Website der Feuerwehr Liekwegen</ref>

Kultur[Bearbeiten]

Ein Träger des lokalen Brauchtums ist der Schützenverein Liekwegen.<ref>Vereinsliste Nienstädt </ref>

Sport[Bearbeiten]

Der TSV Liekwegen ist der ortsansässige Sportverein.<ref>Website des TSV Liekwegen</ref>

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Edgar Maiß (1955–2024), Biologe, Phytopathologe und Hochschullehrer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references /> Vorlage:Hinweisbaustein